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Stoppt den zweiten Jungwolfabschuss im Augstbordrudel!

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Kurz vor Weihnachten 2016 wurde bereits ein Jungwolf des Augstbordrudels im Wallis geschossen. Laut Kanton bestand das Wolfsrudel zu dieser Zeit aus 2 Elterntieren und 3 Welpen.

Nun wurde aber ein viertes Jungtier festgestellt, dies anhand von Losungsproben (Kotspuren).

Das "Rudel", welches laut Kantons Wallis (Wolfskonzept/Management Wallis) die Rissobergrenze in gewissen Zeitraum überschritten haben, soll nun erneut reguliert werden. Dies ist an Rissen gemessen, welche die Elterntiere zum Teil noch vor dem Wurf der Jungen begangen haben.

Dies geschieht, ohne dass die Dienstelle für Fischerei Jagd und Wildtiere des Kanton Wallis vorher ein aktives Monitoring betrieben hat. Wegen des Verbots von Monitorings mit Fotofallen Ende 2015 konnte der Kanton keine "sicheren" Daten sammeln, ausser den Losungsproben. So kam es dann auch dazu, dass man lange Zeit von 3 Jungtieren ausgegangen ist. Laut Wolfkonzept kann 50% des in diesem Jahr gezeugten Nachwuchses reguliert werden. Und kaum ist der Nachweis eines 4 Jungtieres auf dem Tisch, "drängt" man schon auf den nächsten Abschuss!

Es stellen sich folgende Fragen:

- Was soll reguliert werden, wenn von Anfang an nicht genau klar war, wie viele Tiere das Rudel umfasst?

- Im Winter ist die "Sterberate" bei den Jungtieren relativ hoch. Die Regulation eines Wolfsrudels erledigt sich von selbst durch die Sterblichkeit, Abwanderung etc. Wieso kann man nicht abwarten?

- Die Gefahr einen "Falschabschuss" zu erzielen ist zu diesem Zeitpunkt sehr hoch! Die Jungtiere sind fast ausgewachsen, das Welpenfell (Winter) ist fast weg. Wenn ein Elterntier geschossen wird, dann habt Ihr auf gut Deutsch gesagt den "Salat".

- Wieso wird im ersten Jahr des Rudels schon reguliert, obwohl die Riss-Serie von den Elterntieren ausgingen? Die Jungtiere haben bis dahin noch kein einziges Nutztier gerissen! 

- Wie soll man eine Regulation / einen Abschuss entscheiden, wenn sich das Wolfsmanagement des Bundes und jenes der Kantone zum Teil unterscheiden? Vor allem in Punkten Herdenschutz?

- Wurde bei F24 eine Verwandtschaft zu M59&F14 DNA Nachgewiesen?

- Regulieren sollte man erst, wenn eine überlebensfähige Population vorhanden ist.

Unsere Forderung:

"Stoppt den Abschuss sofort"

"Bringt ein einheitliches Wolfsmanagement für die Schweiz zustande"

"Eröffnet Informationszentren zum Thema "Grosspredatoren" in der Schweiz, um die Bevölkerung über diese Tiere zu informieren und den Propagandamärchen mancher Politiker die Luft aus den Segel zu nehmen. Die Bevölkerung hat Informationsarmut bei dem Thema und zwar ganz schlimm!"

"Unterstützt die Schäfer mehr vor Ort und zieht neutrale Personen mit ein"

"Stellt Fachleute ein, um zu Beraten"

 

An alle, welche derselben Meinung sind....

...wir danken Euch für EureUnterstützung!!! Und wir hoffen, dass mitdieser Onlinepetition ein Auge auf dieses Thema gerichtet wird! 

Liebe Grüsse aus dem Wallis/Schweiz

FREUNDE DER AUGSTBORDWÖLFE

 

 

 



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