Doktortitel auf dem Personalausweis beibehalten


Doktortitel auf dem Personalausweis beibehalten
Das Problem
Bundesinnenministerin Nancy Faeser plant, den Doktortitel von der Vorderseite des Personalausweises und Reisepasses zu verbannen. Als offizieller Namenszusatz konnte der Doktorgrad seit Jahrzehnten auf Antrag in Pass und Ausweis eingetragen werden. Doch nun soll er künftig nur noch versteckt auf die Rückseite wandern. Dies missachtet die individuelle Lebensleistung nach Jahren des Studiums und der Promotion. Wir lehnen diese Änderung daher ab: Jede/r sollte weiterhin selbst entscheiden können, ob der Titel in Ausweisdokumenten dem Namen vorgestellt sein soll oder nicht.
Als Begründung für die Änderung wird behauptet, es hätte Probleme bei Grenzkontrollen im Ausland gegeben. Tatsächlich aber sind solche Verwirrungen sehr selten und schnell erklärt; zumal auch Umlaute und das Eszett (ß) solche hervorrufen können und ebenfalls nicht aus dem Pass verbannt werden. Wer eine solche Verwirrung vermeiden möchte, kann schon heute auf die Eintragung im Pass / Ausweis verzichten; dafür braucht es keine bevormundende staatliche Regelung.
Zudem soll im Rahmen dieser Neuregelung die Gebühren für die Erstellung von Passfotos um sechs Euro teurer werden, was eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Bürger/innen bedeutet.
Der Ausschuss für Innere Angelegenheiten des Bundesrats will sich bereits Anfang März mit der Verordnung befassen. Sollte er zustimmen, tritt sie ab Mai in Kraft. Daher drängt die Zeit!
Unsere Petition lautet:
Der Bundesrat möge die Verordnung zur Aktualisierung von Dokumentenmustern im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen des Bundesinnenministeriums (Drucksache 66/24) ablehnen.
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Das Problem
Bundesinnenministerin Nancy Faeser plant, den Doktortitel von der Vorderseite des Personalausweises und Reisepasses zu verbannen. Als offizieller Namenszusatz konnte der Doktorgrad seit Jahrzehnten auf Antrag in Pass und Ausweis eingetragen werden. Doch nun soll er künftig nur noch versteckt auf die Rückseite wandern. Dies missachtet die individuelle Lebensleistung nach Jahren des Studiums und der Promotion. Wir lehnen diese Änderung daher ab: Jede/r sollte weiterhin selbst entscheiden können, ob der Titel in Ausweisdokumenten dem Namen vorgestellt sein soll oder nicht.
Als Begründung für die Änderung wird behauptet, es hätte Probleme bei Grenzkontrollen im Ausland gegeben. Tatsächlich aber sind solche Verwirrungen sehr selten und schnell erklärt; zumal auch Umlaute und das Eszett (ß) solche hervorrufen können und ebenfalls nicht aus dem Pass verbannt werden. Wer eine solche Verwirrung vermeiden möchte, kann schon heute auf die Eintragung im Pass / Ausweis verzichten; dafür braucht es keine bevormundende staatliche Regelung.
Zudem soll im Rahmen dieser Neuregelung die Gebühren für die Erstellung von Passfotos um sechs Euro teurer werden, was eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Bürger/innen bedeutet.
Der Ausschuss für Innere Angelegenheiten des Bundesrats will sich bereits Anfang März mit der Verordnung befassen. Sollte er zustimmen, tritt sie ab Mai in Kraft. Daher drängt die Zeit!
Unsere Petition lautet:
Der Bundesrat möge die Verordnung zur Aktualisierung von Dokumentenmustern im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen des Bundesinnenministeriums (Drucksache 66/24) ablehnen.
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Die Entscheidungsträger*innen

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Petition am 26. Februar 2024 erstellt