#DoItAgainAdina: 18.000 Lufthansa-Leerflüge verhindern!


#DoItAgainAdina: 18.000 Lufthansa-Leerflüge verhindern!
Das Problem
Deutsch | Englisch
Ich bin Nathan, Schauspieler/Influencer, 22 Jahre alt und es regt mich auf! Aufgrund einer EU-Regelung zur Vergabe der Start -und Landegenehmigungen an Flughäfen lässt die Lufthansa ab Januar 2022 über 18.000 gänzlich oder nahezu unbesetzte Flieger starten. Nach einer Analyse von Greenpeace sollen in Europa sogar rund 100.000 Leerflüge starten (Quelle: The Guardian). Wir müssen verhindern, dass in Zeiten der Klimakrise tausende Flugzeuge unnötig abheben. Diese klimaschädlichen Flüge wurden in der Vergangenheit schon erfolgreich verhindert, ich fordere eine erneute Ausnahmeregelung von der zuständigen EU-Kommissarin: “Frau Vălean, Sie haben das schon mal verboten - machen Sie es nochmal - beenden Sie die Leerflüge!” Wir fordern: #DoItAgainAdina!
Das Problem (für alle Lesefaulen geht es hier zum ➔ VIDEO ;)
Die Anzahl der Flugzeuge, die je Flughafen und pro Tag starten können ist begrenzt und stundenweise in Start -und Landeslots eingeteilt. Am BER in Berlin sind das beispielsweise maximal 78 Slots pro Stunde (Quelle: RBB). In Deutschland vergibt diese Start -und Landeslots die Flughafenkoordination Deutschland (FLUKO), eine Firma des Bundes. Hat eine Fluggesellschaft erstmal einen Slot ergattert, besitzt sie auf diesen sogenannte „Großvaterrechte“ und kann diese jeden Sommer und Winter immer wieder beanspruchen. Die Slots bleiben belegt.
Damit es hier nicht zu einem dauerhaften Monopol kommt, die Fluggesellschaften ihre Slots, nachdem sie sie einmal haben, nur nach Belieben einsetzen und eine sinnvolle Auslastung der Flughäfen gewährleistet bleibt, wurde eine entsprechende EU-Regelung geschaffen.
Diese besagt, dass eine Airline mindestens 80 Prozent ihrer Slots nutzen muss, um die bestehenden Großvaterrechte zu behalten. (Quelle: EU)
Zwar ist nach der Richtlinie nicht entscheidend, wie groß die Maschine ist, die den Slot nutzt. Jedoch müssen Airlines so langfristig planen, dass bei der Planung des Einsatzes der Maschinen nur Erfahrungswerte, keine tatsächlichen Buchungszahlen herangezogen werden können. In der Praxis heißt das: Wird ein Flug nicht oder nur kaum gebucht, hebt er in der Regel trotzdem ab, um den Slot zu nutzen und damit sein Fortbestehen zu sichern.
Diese Regelung allein mag schon im Normalfall unsinnig erscheinen, stellt aber nur die Spitze des Eisbergs dar.
Durch die Folgen der Corona Pandemie und speziell aufgrund der vielen Reisebeschränkungen, die mit ihr einhergehen ist auch in diesem (Pandemie-)Jahr zu erwarten, dass nur ein Bruchteil der Flugreisen gebucht und angetreten wird. (Quelle: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft)
Zwar setzte die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean, den Mindestprozentsatz der Auslastung bereits in den beiden vergangenen Flugplänen auf zwischenzeitlich sogar 25 Prozent herunter (sog. Slot Waiver). Im aktuellen Winterflugplan liegt dieser aber bereits wieder bei 50 Prozent – für den kommenden Sommerflugplan sogar bei 64 Prozent (Quelle: Tagesschau).
Der aktuelle Stand (50 Prozent Mindestauslastung) wiederum führte dazu, dass die Lufthansa Gruppe einerseits, deutschlandweit, im Winterflugplan 33.000 Flüge streichen konnte, aber auch andererseits ankündigte ab Januar 18.000 leere oder beinahe leere Maschinen starten zu lassen, um der nötigen Slot Auslastung zu entsprechen (Quelle: Hessenschau).
Geht man von einer durchschnittlichen Flugdistanz von 1300 km (ca. Düsseldorf-Mallorca) aus, entsprächen diese 18.000 Leerflüge einem CO2-Ausstoß von 1,5 Millionen Tonnen. Das ist so viel, wie der gesamte deutsche Verkehr in vier Tagen verursacht. Ein Schaden, den es unbedingt zu verhindern gilt! (Quelle: Bild.de)
Das absurde bleibt, um dieses Szenario abzuwenden braucht es lediglich das Handeln der zuständigen Kommissarin (Adina Vălean) und die gleichen Entscheide wie sie bereits zu den vergangenen Flugplänen verabschiedet wurden (Quellen: BDL und Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland).
Wir fordern: #DoItAgainAdina :)
In Anbetracht der Fakten, gibt es eigentlich nur eine sinnvolle Lösung des Problems: Die erneute, vorrübergehende, Herabsetzung der Mindestauslastung der Slots auf ein Niveau, dass keine Leerflüge provoziert werden. Eine erneute Ausnahmeregelung, zur Vermeidung unnötiger, nicht ausgelasteter Flüge.
Entsprechend bitten wir die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean, tätig zu werden und mit Europäischem Rat und Parlament eine vorrübergehende Herabsetzung der Mindestauslastung (Slot Waiver) zu beschließen! So könnte doch noch eine Vielzahl der sinnfreien Flüge vermieden werden.
Mit dieser Petition adressieren wir also: zunächst, die EU-Kommissarin für Verkehr, Frau Adina Vălean und ihr gesamtes Kommissariat. Außerdem, alle deutschen (und europäischen) Politiker*innen die mittelbar oder unmittelbar Einfluss auf diese Situation nehmen können (und sei es nur durch verbale Äußerung oder Unterstützung dieser Petition).
Danke, für jede Unterschrift und das Teilen dieser Petition!
#DoItAgainAdina
Erstunterzeichner:innen / Unterstützer:innen:
Jannik Schuemann (Schauspieler)
Jannis Niewöhner (Schauspieler)
Aaron Troschke - HeyAaron (Webvideoproduzent)
Sebastian Meyer - Rewinside (Webvideoproduzent)
Jonas Wuttke (Influencer & Produzent)
Annika Ullrich - NikaSofie (Influencerin)
Nils Leonik - WhyNils (Webvideoproduzent)
Vanessa & Ina - Couple on Tour (Influencer)
Jonathan Berlin (Schauspieler)

Das Problem
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Ich bin Nathan, Schauspieler/Influencer, 22 Jahre alt und es regt mich auf! Aufgrund einer EU-Regelung zur Vergabe der Start -und Landegenehmigungen an Flughäfen lässt die Lufthansa ab Januar 2022 über 18.000 gänzlich oder nahezu unbesetzte Flieger starten. Nach einer Analyse von Greenpeace sollen in Europa sogar rund 100.000 Leerflüge starten (Quelle: The Guardian). Wir müssen verhindern, dass in Zeiten der Klimakrise tausende Flugzeuge unnötig abheben. Diese klimaschädlichen Flüge wurden in der Vergangenheit schon erfolgreich verhindert, ich fordere eine erneute Ausnahmeregelung von der zuständigen EU-Kommissarin: “Frau Vălean, Sie haben das schon mal verboten - machen Sie es nochmal - beenden Sie die Leerflüge!” Wir fordern: #DoItAgainAdina!
Das Problem (für alle Lesefaulen geht es hier zum ➔ VIDEO ;)
Die Anzahl der Flugzeuge, die je Flughafen und pro Tag starten können ist begrenzt und stundenweise in Start -und Landeslots eingeteilt. Am BER in Berlin sind das beispielsweise maximal 78 Slots pro Stunde (Quelle: RBB). In Deutschland vergibt diese Start -und Landeslots die Flughafenkoordination Deutschland (FLUKO), eine Firma des Bundes. Hat eine Fluggesellschaft erstmal einen Slot ergattert, besitzt sie auf diesen sogenannte „Großvaterrechte“ und kann diese jeden Sommer und Winter immer wieder beanspruchen. Die Slots bleiben belegt.
Damit es hier nicht zu einem dauerhaften Monopol kommt, die Fluggesellschaften ihre Slots, nachdem sie sie einmal haben, nur nach Belieben einsetzen und eine sinnvolle Auslastung der Flughäfen gewährleistet bleibt, wurde eine entsprechende EU-Regelung geschaffen.
Diese besagt, dass eine Airline mindestens 80 Prozent ihrer Slots nutzen muss, um die bestehenden Großvaterrechte zu behalten. (Quelle: EU)
Zwar ist nach der Richtlinie nicht entscheidend, wie groß die Maschine ist, die den Slot nutzt. Jedoch müssen Airlines so langfristig planen, dass bei der Planung des Einsatzes der Maschinen nur Erfahrungswerte, keine tatsächlichen Buchungszahlen herangezogen werden können. In der Praxis heißt das: Wird ein Flug nicht oder nur kaum gebucht, hebt er in der Regel trotzdem ab, um den Slot zu nutzen und damit sein Fortbestehen zu sichern.
Diese Regelung allein mag schon im Normalfall unsinnig erscheinen, stellt aber nur die Spitze des Eisbergs dar.
Durch die Folgen der Corona Pandemie und speziell aufgrund der vielen Reisebeschränkungen, die mit ihr einhergehen ist auch in diesem (Pandemie-)Jahr zu erwarten, dass nur ein Bruchteil der Flugreisen gebucht und angetreten wird. (Quelle: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft)
Zwar setzte die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean, den Mindestprozentsatz der Auslastung bereits in den beiden vergangenen Flugplänen auf zwischenzeitlich sogar 25 Prozent herunter (sog. Slot Waiver). Im aktuellen Winterflugplan liegt dieser aber bereits wieder bei 50 Prozent – für den kommenden Sommerflugplan sogar bei 64 Prozent (Quelle: Tagesschau).
Der aktuelle Stand (50 Prozent Mindestauslastung) wiederum führte dazu, dass die Lufthansa Gruppe einerseits, deutschlandweit, im Winterflugplan 33.000 Flüge streichen konnte, aber auch andererseits ankündigte ab Januar 18.000 leere oder beinahe leere Maschinen starten zu lassen, um der nötigen Slot Auslastung zu entsprechen (Quelle: Hessenschau).
Geht man von einer durchschnittlichen Flugdistanz von 1300 km (ca. Düsseldorf-Mallorca) aus, entsprächen diese 18.000 Leerflüge einem CO2-Ausstoß von 1,5 Millionen Tonnen. Das ist so viel, wie der gesamte deutsche Verkehr in vier Tagen verursacht. Ein Schaden, den es unbedingt zu verhindern gilt! (Quelle: Bild.de)
Das absurde bleibt, um dieses Szenario abzuwenden braucht es lediglich das Handeln der zuständigen Kommissarin (Adina Vălean) und die gleichen Entscheide wie sie bereits zu den vergangenen Flugplänen verabschiedet wurden (Quellen: BDL und Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland).
Wir fordern: #DoItAgainAdina :)
In Anbetracht der Fakten, gibt es eigentlich nur eine sinnvolle Lösung des Problems: Die erneute, vorrübergehende, Herabsetzung der Mindestauslastung der Slots auf ein Niveau, dass keine Leerflüge provoziert werden. Eine erneute Ausnahmeregelung, zur Vermeidung unnötiger, nicht ausgelasteter Flüge.
Entsprechend bitten wir die EU-Kommissarin für Verkehr, Adina Vălean, tätig zu werden und mit Europäischem Rat und Parlament eine vorrübergehende Herabsetzung der Mindestauslastung (Slot Waiver) zu beschließen! So könnte doch noch eine Vielzahl der sinnfreien Flüge vermieden werden.
Mit dieser Petition adressieren wir also: zunächst, die EU-Kommissarin für Verkehr, Frau Adina Vălean und ihr gesamtes Kommissariat. Außerdem, alle deutschen (und europäischen) Politiker*innen die mittelbar oder unmittelbar Einfluss auf diese Situation nehmen können (und sei es nur durch verbale Äußerung oder Unterstützung dieser Petition).
Danke, für jede Unterschrift und das Teilen dieser Petition!
#DoItAgainAdina
Erstunterzeichner:innen / Unterstützer:innen:
Jannik Schuemann (Schauspieler)
Jannis Niewöhner (Schauspieler)
Aaron Troschke - HeyAaron (Webvideoproduzent)
Sebastian Meyer - Rewinside (Webvideoproduzent)
Jonas Wuttke (Influencer & Produzent)
Annika Ullrich - NikaSofie (Influencerin)
Nils Leonik - WhyNils (Webvideoproduzent)
Vanessa & Ina - Couple on Tour (Influencer)
Jonathan Berlin (Schauspieler)

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Petition am 17. Januar 2022 erstellt