Neuigkeit zur PetitionSPD-Politikerin: "Auf Klassenfahrten wird nach Geschlecht getrennt" - STOP!
"Stellungnahme" des SPD-Bildungsministeriums

Tim EBerlin, Deutschland
22.08.2017
Antwort der Anfrage an den BILD-Redakteur:
"Sehr geehrter Herr Rudolph,
anbei leite ich Ihnen das offizielle Schreiben weiter, dass der Schüler aus unserem Hause erhalten hat. Es ist richtig, dass der E-Mail-Verkehr abbrach, weil es sich nicht mehr um die Bitte von Auskünften oder Fragen des Schülers handelte, sondern lediglich um Meinungsäußerungen. Sie waren darüber hinaus in einem Ton verfasst, der nicht der Art und Weise entspricht, in der wir kommunizieren. Wir haben also ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr reagiert. Dies muss auch ein 15-jähriger Schüler lernen.
Inhaltlich kann ich Ihnen versichern, dass der Schulleiter die Angelegenheit sensibel begleitet. Bei der Unterbringung während Klassenfahrten wird nach Geschlechtern getrennt und nicht nach sexueller Orientierung. Hätte der Schulleiter die sexuelle Orientierung von Schülerinnen und Schülern abgefragt und deswegen jemand anders behandelt, hätte er gesetzeswidrig gehandelt.
Mit freundlichen Grüßen
Henning Lipski
Pressesprecher"
Was haltet ihr von der Antwort des SPD-Bildungsministeriums? Die SPD ist jährlich auf CSDs und wirbt mit dem Motto „Jetzt erst recht! Kämpferisch. Solidarisch. Vielfältig!“.
Wo bleibt die Solidarität, die Vielfältigkeit?
Ich habe während meines Schreibens die lange Beantwortungszeit kritisiert. Um genau zu sein mit:
"Sehr nett, sich jetzt auf Taub zu stellen. Das ist eine Grauzone, die zu bearbeiten gilt, und Sie antworten jetzt einfach nicht mehr?
Wofür haben wir hier in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich eine Schulministerin, wenn bei schwierigen Fragen nicht mehr geantwortet wird?
Auf Christopher Street Days präsentiert sich die SPD als bester Freund der Lesben und Schwulen, und bei solchen Fragen wird dann einfach nicht mehr geantwortet, geschweige denn gegen diesen privaten Eingriff etwas getan. Irgendwie peinlich."
und
"Sehr nett, sich jetzt auf Taub zu stellen. Das ist eine Grauzone, die zu bearbeiten gilt, und Sie antworten jetzt einfach nicht mehr?
Wofür haben wir hier in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich eine Schulministerin, wenn bei schwierigen Fragen nicht mehr geantwortet wird?
Auf Christopher Street Days präsentiert sich die SPD als bester Freund der Lesben und Schwulen, und bei solchen Fragen wird dann einfach nicht mehr geantwortet, geschweige denn gegen diesen privaten Eingriff etwas getan. Irgendwie peinlich."
und
"Haben Sie eigentlich noch vor, sich dazu zu äußern, oder finden Sie das Argument "es ist so, weil es immer schon so ist" als SPD-Politikerin richtig? Also ich finde, das passt gar nicht zur Sozialdemokratischen Partei und schon gar nicht zu dem Bild, was Ihre Partei jährlich auf dutzenden CSDs liefern."
„Wir stehen hinter der Entscheidung des Schulleiters“, sagt Sprechersprecher Henning Lipski zu ze.tt. „Auf Klassenfahrten teilen wir nach Geschlechtern und nicht nach sexueller Orientierung auf – die dürfen wir gesetzlich auch gar nicht abfragen“, sagt er. Mit der Entscheidung des Schulleiters müsse sich Tim abfinden. Sollte seine Petition die nötigen Stimmen zusammenbekommen, werde man diese selbstverständlich bearbeiten." so die ze.tt
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