erfolgreicher Naturschutz wird beseitigt

Das Problem

Wir sind eine kleine Gemeinde in Brandenburg im Landkreis Märkisch Oderland, inmitten einer einzigartigen Natur, mit bestehenden Biotopen, Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Viele Naturfreunde und Erholungsuchende kommen jährlich in unsere Region, um sich an der Landschaft, der Natur und der Ruhe zu erfreuen, besonders im Frühjahr, zur Zeit der Adonisröschenblüte.

Nach 1990 hatte die damalige Landesregierung, Matthias Platzek war damals Umweltminister in Brandenburg, aus großer Umsicht heraus, die Schaffung der Landschaftsschutzgebiete beschlossen. Diese sollten die bestehenden Naturschutzgebiete miteinander verbinden, zum Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft, zum Schutz von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten, sowie ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung.

Im März diesen Jahres wurden nun diese Landschaftsschutzgebiete aberkannt. Warum? Der Landkreis spricht von einem Formfehler bei der damaligen Unterschutzstellung. Er will jetzt nicht etwa den Formfehler heilen, sondern verfügt per Dekret vom 14.03.2017, dass es keine Unterschutzstellung braucht. Unter http://maerkisch-oderland.de/cms/front_content.php?idcat=834&idart=4722 kann man einsehen, welch riesige Flächen des Landkreises von der Veränderung betroffen sein sollen. Darunter Gebiete entlang der Oder und entlang der Oderbruchkante zwischen Lebus und Seelow, aber auch weite Gebiete um Binnengewässer sollen künftig nicht mehr als schutzwürdig ausgewiesen sein. Die Folgen werden ganz Ostbrandenburg verändern.

Denn das Ziel ist, noch mehr Fläche für Windkraftanlagen und ihre Investoren zu schaffen. Ausgenutzt wurden Formfehler, die mit der damaligen Ausweisung der Landschaftsschutzgebiete aus Unerfahrenheit heraus unterlaufen waren, um jetzt die damalige Entscheidung rückgängig zu machen. Ein erneutes Verfahren zur Unterschutzstellung der Landschaft ist die Alternative.

Bereits jetzt gibt es unzählige Windräder in unserer Region, täglich  können wir den Bau weiterer Windräder beobachten, neue große Windparkanlagen mit riesigen Windrädern sind in Planung, sowie Hochspannungsleitungen zum Weiterleiten der Energie. Ihnen wird noch mehr Platz eingeräumt, wenn der Landschaftsschutz ausgehebelt ist.

Wir sind keine Windradgegner, aber wir fordern einen verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Naturgütern, mit Achtung vor dem Charakter der Landschaft. Nicht die Gier nach Profit, sondern die Verantwortung und das richtige Maß sollen unsere Landschaft prägen und für heutige und kommende Generationen erhalten.

Weitere Informationen unserer Bürgerinitiative finden Sie unter  www.carzig.net

 

 

 

 

avatar of the starter
Bürgerinitiative CarzigPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 1.072 Unterschriften erreicht

Das Problem

Wir sind eine kleine Gemeinde in Brandenburg im Landkreis Märkisch Oderland, inmitten einer einzigartigen Natur, mit bestehenden Biotopen, Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Viele Naturfreunde und Erholungsuchende kommen jährlich in unsere Region, um sich an der Landschaft, der Natur und der Ruhe zu erfreuen, besonders im Frühjahr, zur Zeit der Adonisröschenblüte.

Nach 1990 hatte die damalige Landesregierung, Matthias Platzek war damals Umweltminister in Brandenburg, aus großer Umsicht heraus, die Schaffung der Landschaftsschutzgebiete beschlossen. Diese sollten die bestehenden Naturschutzgebiete miteinander verbinden, zum Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft, zum Schutz von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten, sowie ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung.

Im März diesen Jahres wurden nun diese Landschaftsschutzgebiete aberkannt. Warum? Der Landkreis spricht von einem Formfehler bei der damaligen Unterschutzstellung. Er will jetzt nicht etwa den Formfehler heilen, sondern verfügt per Dekret vom 14.03.2017, dass es keine Unterschutzstellung braucht. Unter http://maerkisch-oderland.de/cms/front_content.php?idcat=834&idart=4722 kann man einsehen, welch riesige Flächen des Landkreises von der Veränderung betroffen sein sollen. Darunter Gebiete entlang der Oder und entlang der Oderbruchkante zwischen Lebus und Seelow, aber auch weite Gebiete um Binnengewässer sollen künftig nicht mehr als schutzwürdig ausgewiesen sein. Die Folgen werden ganz Ostbrandenburg verändern.

Denn das Ziel ist, noch mehr Fläche für Windkraftanlagen und ihre Investoren zu schaffen. Ausgenutzt wurden Formfehler, die mit der damaligen Ausweisung der Landschaftsschutzgebiete aus Unerfahrenheit heraus unterlaufen waren, um jetzt die damalige Entscheidung rückgängig zu machen. Ein erneutes Verfahren zur Unterschutzstellung der Landschaft ist die Alternative.

Bereits jetzt gibt es unzählige Windräder in unserer Region, täglich  können wir den Bau weiterer Windräder beobachten, neue große Windparkanlagen mit riesigen Windrädern sind in Planung, sowie Hochspannungsleitungen zum Weiterleiten der Energie. Ihnen wird noch mehr Platz eingeräumt, wenn der Landschaftsschutz ausgehebelt ist.

Wir sind keine Windradgegner, aber wir fordern einen verantwortungsvollen Umgang mit den bestehenden Naturgütern, mit Achtung vor dem Charakter der Landschaft. Nicht die Gier nach Profit, sondern die Verantwortung und das richtige Maß sollen unsere Landschaft prägen und für heutige und kommende Generationen erhalten.

Weitere Informationen unserer Bürgerinitiative finden Sie unter  www.carzig.net

 

 

 

 

avatar of the starter
Bürgerinitiative CarzigPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Barbara Hendricks
Barbara Hendricks
Bundesumweltministerin
Dietmar Woidke (Ministerpräsident des Landes Brandenburg)
Dietmar Woidke (Ministerpräsident des Landes Brandenburg)
Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Klaus Otto
Klaus Otto
Milglied des Kreistages Märkisch Oderland, DIE LINKE, Regionalrat
Gernot Schmidt
Gernot Schmidt
Landrat Landkreis Märkisch Oderland, SPD
Wolfgang Heinze
Wolfgang Heinze
Mitglied des Kreistages Märkisch Oderland, DIE LINKE, Regionalrat

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 6. Mai 2017 erstellt