

Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer!
Nun, nachdem fast ein Jahr vergangen ist und fast 30.000 Menschen diese Petition unterzeichnet haben, wird es Zeit Resümee zu ziehen und die Übergabe vorzubereiten.
Was ist alles geschehen in diesem Jahr? Wir sehen uns konfrontiert mit mehreren Fällen von Wilderei, dem Ausrufen von sogenannten „wolfsfreien Zonen“, dem Versuch das Jagdrecht zu Ungunsten des streng geschützten Tieres zu ändern und einer nicht müde werdenden Hetzkampagne in der Presse und im Internet.
Was hat dem Wolf nun die erste „Wolfsverordnung“ in Deutschland gebracht? Es gab Landwirte die der Meinung waren, dass Zäune und Schutzhunde keinen ausreichenden Schutz bieten würden und deswegen auch nicht angeschafft werden müssten. Auf angestrebten Infoveranstaltungen wurden Mitarbeiter von NABU und BUND als inkompetente Lügner beschimpft. Die Parole „schießen, schippen, schweigen“ war immer öfter zu hören. Und im Netz wurden diverse Fake-Videos in Umlauf gebracht, die das „Rotkäppchen-Syndrom“ befeuerten. Der wohl traurigste Fakt ist, dass es bis August rund 34 illegale Wolfstötungen gab und die Dunkelziffer ist ungewiss. (Die Aufklärungsrate liegt hier übrigens bei nur ca. 10%)
Doch es gibt auch positives zu vermelden. Einige Landwirte, vorwiegend Schäfer, lassen sich nicht mehr von der Hetzkampagne mitziehen. Sie erkennen, dass die verfehlte Politik und die klimatischen Extremsituationen ihr wirkliches Problem sind und nicht der Wolf.
Zitat: „Geschieht nicht noch ein Wunder, kann Karwath nämlich kein Winterfutter kaufen. „Die Preise sind stark gestiegen“, erklärt er. Aber ohne 250 Tonnen Zuckerrübenschnitzel und diesen oder jenen Eimer voll Getreide gehe es beim besten Willen nicht. „Sonst verhungern mir die Tiere in den kommenden Monaten, eins nach dem anderen.“… „Niemand in Deutschland kauft jetzt Schafe, ich kann die Tiere nicht einmal abgeben - höchstens für einen Spottpreis.“ Zahlen würden ihn vermutlich libanesische Händler. Die Herde würde dann auf ein Schiff getrieben und in Nahost womöglich zu Hundenahrung verarbeitet. „Mein Gott, das kann doch alles nicht wahr sein.““ (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung / 19.11.18)
Vielmehr muss man zu den wirklichen Problemen unserer Zeit wohl nicht ausführen. Auch eine 100% ge Kostenerstattung zum Weidetierschutz wird die eigentlichen Ursachen nicht ändern…es muss sich so viel mehr verändern in unserer Heimat!
Bitte helft mit, dass wir die 30.000 erreichen.
Ich habe mit gleichgesinnten Freunden die „Initiative für die Natur“ gegründet und wir werden aktiv! Für den Wolf und für die gesamte Natur – schließt euch uns an, gemeinsam sind wir stark! (https://www.facebook.com/groups/1813649615416836/
Ich danke euch!!!
Jürgen Hauschke