Weg mit der Mauer 2.0

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Das Anliegen

In München Neuperlach wird derzeit unter dem Vorwand des Lärmschutzes eine vier Meter hohe Mauer vor einer sich ebenfalls im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft errichtet. Hier sollen bald ca. 160 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden.

Die Häuser der Anwohner liegen rund 25 Meter hinter der Grundstücksgrenze der Unterkunft. Zudem trennen ein Grünstreifen mit Bäumen und Büschen sowie ein Fuß- und Radweg ihre Grundstücke von dem Wohnheim. Die Anwohner in Neuperlach argumentierten vor dem Verwaltungsgericht München damit, dass der Lärmschutz nicht ausreichend sei. Dabei können das die sieben Kläger gar nicht objektiv beurteilen, da sich die Unterkunft noch mitten im Bau befindet und erst 2017 fertiggestellt wird.

Die Mauer 2.0 ist eine Schande für Deutschland und erst recht für das sonst so weltoffene und multikulturell geprägte München. Sie ist eine Menschen diskriminierende, fremdenfeindliche und offensichtlich untragbare Fehlentscheidung des Verwaltungsgericht München, die umgehend korrigiert werden muss.

Die Mauer 2.0 ist das Gegenteil von Integration. Man gibt damit jenen Menschen recht, die andere ausgrenzen und somit Fremdenhass schüren!

Ich appelliere an alle Münchnerinnen und Münchner, welche ein gesundes Verständnis von Moral, Anstand und Menschenwürde haben. Dieses Beispiel darf auf keinen Fall Schule machen!

Mein Name ist Oliver Schwindt und ich wohne in München und bin hier aufgewachsen. Mit dieser Petition möchte ich erreichen, dass diese demonstrative Erniedrigung und Ausgrenzung ohnehin hilfloser Menschen ein Ende findet und Integration stattfinden kann.

Bitte unterschreiben auch Sie!

Oliver SchwindtPetitionsstarterin/Petitionsstarter

Die Entscheidungsträger

Dieter Reiter
Oberbürgermeister von München
Oberverwaltungsgericht Bayern
Stadtrat München

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