

Diensthandy statt Privat-Smartphone: Für ein striktes Handyverbot im Pflegebereich.
Das Problem
1. Verletzung der Privatsphäre und Patientenwürde
Immer häufiger kommt es vor, dass Pflegekräfte während ihrer Schicht im Krankenhaus – insbesondere im Nachtdienst – über Plattformen wie TikTok live gehen oder Videos aufnehmen. Dabei werden Patientenzimmer betreten, vertrauliche Situationen gefilmt oder Gespräche über Patienten geführt. Dies stellt einen gravierenden Verstoß gegen die Schweigepflicht und die Menschenwürde dar. Patienten in Krankenhäusern müssen darauf vertrauen können, dass ihre gesundheitliche Situation und ihr Aufenthalt geschützt bleiben. Niemand möchte im verletzlichen Zustand, etwa nach einem Missgeschick, ungewollt im Internet zur Schau gestellt werden.
2. Gefährdung der Patientensicherheit
Die Nutzung von privaten Smartphones und Social-Media-Apps während der Arbeitszeit führt zu massiver Ablenkung. Im medizinischen Bereich kann jede Sekunde zählen. Wenn Aufmerksamkeit und Konzentration durch stundenlanges Streamen oder Chatten gebunden sind, ist eine sichere und lückenlose Versorgung der Patienten akut gefährdet.
3. Trennung von Dienst und Privatleben
Dienstliche Absprachen oder die Erreichbarkeit über dienstliche Kommunikationsmittel (wie DECT-Telefone oder dienstlich bereitgestellte Geräte) sind im Klinikalltag notwendig und unbestritten. Private Smartphones haben jedoch während der aktiven Pflege- und Betreuungsarbeitszeit am Arbeitsplatz nichts zu suchen.
4. Verantwortung der Träger, Krankenhäuser und Pflegedienste
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste stehen in der direkten rechtlichen und moralischen Verantwortung, für den Schutz ihrer Patienten zu sorgen. Einrichtungen müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen und diese Schutzmaßnahmen vorbehaltlos mittragen. Wer sich solchen klaren Regeln verweigert oder wegschaut, muss sich fragen lassen, ob der Schutz der Patientenwürde für ihn an erster Stelle steht.
Unsere Forderungen:
Ein generelles Verbot der Nutzung von privaten Smartphones für medizinisches und pflegerisches Personal während der unmittelbaren Arbeits- und Dienstzeit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Die aktive Unterstützung und Mitzeichnung dieses Schutzes durch die Träger und Leitungen der Einrichtungen im Wohl und Interesse der Patienten.
Klare und konsequente arbeitsrechtliche Sanktionen bei Verstößen gegen den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte von Patienten durch illegale Aufnahmen oder Live-Streams am Arbeitsplatz.
Die Bereitstellung von sicheren, dienstlichen Kommunikationswegen für Notfälle, während private Endgeräte in den Spinden oder Pausenräumen zu verbleiben haben.

1
Das Problem
1. Verletzung der Privatsphäre und Patientenwürde
Immer häufiger kommt es vor, dass Pflegekräfte während ihrer Schicht im Krankenhaus – insbesondere im Nachtdienst – über Plattformen wie TikTok live gehen oder Videos aufnehmen. Dabei werden Patientenzimmer betreten, vertrauliche Situationen gefilmt oder Gespräche über Patienten geführt. Dies stellt einen gravierenden Verstoß gegen die Schweigepflicht und die Menschenwürde dar. Patienten in Krankenhäusern müssen darauf vertrauen können, dass ihre gesundheitliche Situation und ihr Aufenthalt geschützt bleiben. Niemand möchte im verletzlichen Zustand, etwa nach einem Missgeschick, ungewollt im Internet zur Schau gestellt werden.
2. Gefährdung der Patientensicherheit
Die Nutzung von privaten Smartphones und Social-Media-Apps während der Arbeitszeit führt zu massiver Ablenkung. Im medizinischen Bereich kann jede Sekunde zählen. Wenn Aufmerksamkeit und Konzentration durch stundenlanges Streamen oder Chatten gebunden sind, ist eine sichere und lückenlose Versorgung der Patienten akut gefährdet.
3. Trennung von Dienst und Privatleben
Dienstliche Absprachen oder die Erreichbarkeit über dienstliche Kommunikationsmittel (wie DECT-Telefone oder dienstlich bereitgestellte Geräte) sind im Klinikalltag notwendig und unbestritten. Private Smartphones haben jedoch während der aktiven Pflege- und Betreuungsarbeitszeit am Arbeitsplatz nichts zu suchen.
4. Verantwortung der Träger, Krankenhäuser und Pflegedienste
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste stehen in der direkten rechtlichen und moralischen Verantwortung, für den Schutz ihrer Patienten zu sorgen. Einrichtungen müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen und diese Schutzmaßnahmen vorbehaltlos mittragen. Wer sich solchen klaren Regeln verweigert oder wegschaut, muss sich fragen lassen, ob der Schutz der Patientenwürde für ihn an erster Stelle steht.
Unsere Forderungen:
Ein generelles Verbot der Nutzung von privaten Smartphones für medizinisches und pflegerisches Personal während der unmittelbaren Arbeits- und Dienstzeit in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Die aktive Unterstützung und Mitzeichnung dieses Schutzes durch die Träger und Leitungen der Einrichtungen im Wohl und Interesse der Patienten.
Klare und konsequente arbeitsrechtliche Sanktionen bei Verstößen gegen den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte von Patienten durch illegale Aufnahmen oder Live-Streams am Arbeitsplatz.
Die Bereitstellung von sicheren, dienstlichen Kommunikationswegen für Notfälle, während private Endgeräte in den Spinden oder Pausenräumen zu verbleiben haben.

Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 19. Juli 2026 erstellt