Tierquälerei in Schweinezucht: Täter*innen sollen verurteilt werden!

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Wir vom Verein „Deutsches Tierschutzbüro e.V.” setzen uns seit vielen Jahren gegen die Tierquälerei in der Massentierhaltung und Pelztierzucht ein. Uns liegt aktuelles Videomaterial aus einer Schweinezucht bei Münster vor. Dort haben die beiden Youtuber Gordon & Aljosha von „Vegan ist ungesund“ gemeinsam mit anderen Aktivist*innen Undercoveraufnahmen von unter katastrophalen Bedingungen gehaltenen und gequälten Schweinen gemacht. Wir fordern von der zuständigen Staatsanwaltschaft Münster, dass die verantwortlichen Tierquäler*innen bestraft werden.

Die Videoaufnahmen sind im Oktober und November 2019 entstanden und umfassen über 2.000 Stunden Material. Auf den Bildern ist zu sehen, unter welchen katastrophalen Bedingungen die rund 500 Sauen und tausende Ferkel gehalten werden. Es wurden versteckte Kameras installiert, um so den grausamen Arbeitsablauf festzuhalten. Die versteckten Kameras filmten, wie offensichtlich kranke Ferkel nicht tierärztlich versorgt worden sind, sondern einfach so lange auf den Boden geschlagen wurden, bis sie vermeintlich tot waren. Diese gesetzeswidrige Praktik führte offenbar dazu, dass mehrere Tiere überlebten und anschließend wohl qualvoll im Mülleimer verendeten.

Zudem haben die Kameras gefilmt, wie Schweine geschlagen, getreten, geschubst, geworfen und bespuckt worden sind. Zudem werden die Schweine in viel zu kleine Käfige gesperrt (sogenannte Kastenstände). Die Sauen können sich in den Käfigen noch nicht einmal umdrehen, ein artgerechtes Leben ist nicht möglich.

Die Liste der Verstöße ist sehr lang. Wir haben am 02.12.2019 eine 24- Seiten lange Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Münster eingereicht. Wir möchten, dass die verantwortlichen Tierquäler*innen bestraft werden.

Bitte unterstütze uns und stelle auch du eine Strafanzeige – Tierquälerei muss bestraft werden.

Weitere Informationen: https://www.tierschutzbuero.de/youtuberundercover

Am 11.12.2019 hat RTL SternTV über unsere Kampagne berichtet, einen Mitschnitt findest du hier.