Petition updateGovern de les Illes Balears: Stoppen Sie sofort die barbarischen Stierkämpfe auf Mallorca.Corrida (#Stierkämpfe) ohne Publikum abgehalten
Rainer BrüggemannAm Mellensee, Germany
May 18, 2020

Teil 2 - von Marco Schicker - CNCosta Nachrichten - https://www.costanachrichten.com

Forderungen für Stierkämpfe in „neuer Normalität“

Im Unterschied zum professionellen Fußball, wo die Tickets für das Stadion nur 15 Prozent der Einnahmen der Vereine repräsentieren, hängen die Toreros und Veranstalter der #Stierkämpfe zu 85 Prozent von zahlendem Publikum ab. Corridas hinter verschlossenen Toren und ohne Publikum seien daher keine Alternativen. Versucht wurde es trotzdem. Die Tierschützer von Pacma zeigten bei der Landesregierung von Castilla y León #Stierkampf ohne Publikum in Tamames in der Provinz Salamanca an, der am 8. und 9. Mai stattfand. Über die Event-Plattform Eventbrite verkaufte man die Zugänge zur Videoübertragung für 3,30 Euro. Unabhängig davon, dass die Umweltschützer von Pacma, wie viele Spanier, den #Stierkampf gänzlich ablehnen, würde bei solchen inoffiziellen Veranstaltungen nicht einmal die Erfüllung der gesetzlichen Minimalanforderungen, wie ein Tierarzt usw. kontrolliert werden können.

Die Lobby hat weitere Forderungen an die Regierung für die „neue Normalität“ nach Covid-19: Die Mehrwersteuer auf die Eintrittskarten sollte gesenkt werden, es direkte Subventionen geben, um die Tauromaquia am Leben zu erhalten. Zumal, so die Toreros mit dem Ende der Stierkämpfe auch die entsprechenden traditionellen Stierrassen aussterben würden, das Land 1,5 Milliarden Euro jährlich an Wertschöpfung und seine kulturelle Identität verlieren, so die Union der Toreros.

Spanien in Frage der Stierkämpfe gespalten: 50 Prozent weniger in zehn Jahren

Spanien ist und bleibt bei der Frage, ob man die rituelle Tiertötung endlich abschaffen solle, tief gespalten. Grob gesagt, in einen traditionellen und einen europäischen Teil. Dabei scheinen die Tage der Corridas bald gezählt. In vier Jahren bis 2019 besuchten 500.000 Menschen weniger in Spanien Stierkämpfe und in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Events halbiert. 2019 verzeichneten die Corridas und andere Stiertreiben allerdings noch immer 3,1 Millionen Besucher, nicht wenige davon übrigens ausländische Touristen. Katalonien und die Balearen erlebten 2016 und 2019 einen Rückfall, als die dortigen Stierkampf-Verbote jeweils vom Verfassungsgericht gekippt wurden. Die Begründung: Als Kulturerbe sei der Stierkampf von der Spanischen Verfassung geschützt, ein Verbot daher Entscheidung des Staats, nicht der Länder. Die Plaza de Toros in Barcelona wurde trotzdem zum Shopping-Center, ihr Dach in eine Restaurant-Landschaft konvertiert.

In der Region Valencia ist die Lage ambivalent. Während auf Dorffesten die Bous al carrer weiter tief verwurzelt sind, wo Stiere durch die Straßen gejagt, teils mit Fackeln bestückt, um dann auf der Plaza de Toros feierlich gemetzelt zu werden, versuchte sich die PSOE in Alicante an einem Verbot und wollte die Stierkampfarena zur Konzertarena umfunktionieren. Das misslang. Die PP übernahm die Macht und zumindest für die Hogueras-Fiestas werden auch dort wieder Stiere getötet. Nur Corona hält die Toreros noch auf.....

....und unser Kampf für die Stiere und alle, die unter dieser grausamen Tradition leiden müssen.

Wir brauchen jede Stimme, unterschreibt und teilt unsere Petition.

DANKE!!!

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