Die Bundesregierung muss endlich entschlossen handeln,um den Schutz aller Tiere zu stärken


Die Bundesregierung muss endlich entschlossen handeln,um den Schutz aller Tiere zu stärken
Das Problem
Warum diese Petition wichtig ist:
Tiere können fühlen. Sie leiden, sie fürchten sich, sie freuen sich – und trotzdem werden ihre Interessen politisch immer wieder übergangen. Während Millionen Tiere jeden Tag Schmerzen ertragen müssen, bleibt echter Schutz oft nur ein Versprechen auf dem Papier.
Diese Petition fordert die Bundesregierung auf, Tierschutz endlich als Pflichtaufgabe ernst zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, damit Tiere nicht länger die Leidtragenden politischer Untätigkeit sind.
💬 Wichtiger Hinweis für alle Unterstützerinnen und Unterstützer
Du musst nicht jeden der 20 Punkte vollständig teilen. Wenn dir auch nur ein einziger Punkt wichtig ist oder du grundsätzlich willst, dass Tiere besser geschützt werden, dann lohnt sich deine Unterschrift.
Jede Stimme erhöht den Druck auf die Bundesregierung, endlich zu handeln. Je mehr Menschen sich anschließen, desto schwerer wird es, das Thema weiter zu ignorieren.
Setz deine Stimme für die Tiere ein.
Für Mitgefühl.
Für Veränderung.
Danke.
Tiere in Deutschland und Europa leiden unter Missständen, die seit Jahrzehnten bekannt sind. Trotzdem passiert politisch viel zu wenig. Tiere werden rechtlich noch immer wie Sachen behandelt. Wildtiere verlieren ihren Lebensraum, Haustiere landen in überfüllten Tierheimen, Zootiere werden getötet, wenn sie „nicht mehr passen“ und Millionen Tiere leiden in Pelzfarmen oder Tötungsstationen innerhalb der EU.
Diese Zustände widersprechen jedem modernen Verständnis von Ethik, Verantwortung und Mitgefühl.
Wir brauchen eine Politik, die Tiere als fühlende Lebewesen anerkennt – und entsprechend handelt.
Unsere ausführlichen Forderungen an die Bundesregierung
1. Tiere rechtlich als fühlende Lebewesen anerkennen
Tiere werden im deutschen Recht noch immer wie Sachen behandelt.
Wir fordern:
- grundlegende Reform des Bürgerlichen Gesetzbuchs
- klare Definition von Tieren als fühlende Lebewesen
- Stärkung ihrer Schutzrechte
- Anpassung aller relevanten Gesetze an diesen Status
Ohne diese Reform bleibt echter Tierschutz unmöglich.
2. Strengere Regeln für Tierhandel & Verbot des Online-Verkaufs von Tieren
Der Onlinehandel mit Tieren ist einer der größten Treiber für Tierleid in Deutschland. Betrug, illegale Importe, Qualzuchten und Spontankäufe sind weit verbreitet.
Wir fordern:
- komplettes Verbot des Online-Verkaufs von Tieren
- Genehmigungspflicht nach §11 Tierschutzgesetz für ALLE, auch Privatpersonen
- verpflichtender Sachkundenachweis
- bundesweite Registrierungspflicht für Züchter und Halter
- Verbot anonymer Tierabgaben und -verkäufe
- strenge Kontrollen durch Veterinärämter
- Transparenzpflicht über Herkunft, Gesundheit und Haltung
Weitere Gründe:
- Viele Tiere werden krank, zu jung oder illegal importiert verkauft.
- Tierheime werden durch Online-Spontankäufe massiv belastet.
- Kriminelle Netzwerke verdienen Millionen mit illegalem Welpenhandel.
- Käufer können Herkunft und Gesundheit der Tiere kaum prüfen.
3. Massentierhaltung & Nutztierhaltung - grundlegende Reform
Die Nutztierhaltung ist einer der größten Tierschutzprobleme in Deutschland
Wir fordern:
- Verbot der Anbindehaltung
- Abschaffung der Kastenstände für Sauen
- Reduktion der Tierzahlen pro Betrieb
- strenge Kontrollen und harte Sanktionen
- Verbot von Langstreckentransporten
- klare, verpflichtende Haltungskennzeichnung
- Förderung tierfreundlicher, kleinerer Betriebe
Weitere Gründe:
- Viele Tiere sehen nie Tageslicht.
- Amputationen (Schwänze, Schnäbel) sind immer noch üblich.
- Hohe Tierdichte fördert Krankheiten und Antibiotikaeinsatz.
- Billigfleisch zerstört kleinere, tierfreundliche Betriebe.
- Tiertransporte führen zu enormem Leid und hohen Todesraten.
4. Verbindliche Regelungen für Katzen- und Hundehaltung
Katzenhaltung
Freigängerkatzen töten jährlich Millionen Wildtiere. - Um Wildtiere wirksam zu schützen und unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, braucht es klare gesetzliche Vorgaben für die Haltung von Hauskatzen.
Wir fordern:
- Verbot des unkontrollierten Freigangs von Hauskatzen - Katzen dürfen künftig nicht mehr unbeaufsichtigt nach draußen gelassen werden. Wenn eine Katze nach draußen möchte, muss die Halterin oder der Halter sie an der Leine oder im Geschirr begleiten.
- verpflichtender gesicherter Auslauf - Dazu gehören katzensichere Gärten, Gehege, Balkonnetze oder andere Lösungen, die sowohl die Katze als auch die heimische Tierwelt schützen.
- Einführung einer Katzensteuer, um Tierheime und Kommunen finanziell zu entlasten Die Einnahmen sollen zweckgebunden für Kastrationsprogramme, Tierheimunterstützung und kommunale Tierschutzmaßnahmen eingesetzt werden.
- bundesweite Kastrationspflicht um unkontrollierte Vermehrung und das Leid herrenloser Katzen nachhaltig zu reduzieren.
Hundehaltung
Wir fordern
- bundesweite Leinenpflicht in öffentlichen Bereichen
- Leinenpflicht in Wildtierhabitaten
- verpflichtende Ausführpflicht
- Sanktionen bei Verstößen
- bundesweit einheitliche Regelungen statt Flickenteppich
Diese Maßnahmen schützen Wildtiere, Menschen und Haustiere gleichermaßen.
5. Verbot von Qualzuchten – klare Positivliste
Qualzuchten verursachen lebenslanges Leid – Atemnot, Augenprobleme, Gelenkprobleme, Herzfehler.
Wir fordern:
- Verbot aller Qualzuchten
- Positivliste für erlaubte Tierarten
- Zucht nur mit Gesundheitsnachweis
- Registrierungspflicht für alle Züchter
- strenge Online-Kontrollen
- hohe Strafen für illegale Zucht
Weitere Gründe:
- Viele Tiere leiden ihr ganzes Leben.
- Tierarztkosten explodieren – Halter und Tierheime sind überfordert.
- Qualzuchten werden oft bewusst weitergezüchtet, obwohl Probleme bekannt sind.
6. Straßenkatzen & unkontrollierte Vermehrung
Straßenkatzen sind eines der größten ungelösten Tierschutzprobleme in Deutschland.
Wir fordern:
- bundesweite Kastrationspflicht
- Registrierungspflicht für alle Katzen
- Verbot unkontrollierten Freigangs
- finanzielle Unterstützung für Kastrationsaktionen
- Verpflichtung der Kommunen zur Bestandskontrolle
Weitere Gründe:
- Über 2 Millionen Straßenkatzen leben in Deutschland.
- Viele leiden unter Hunger, Krankheiten, Parasiten.
- Unkastrierte Freigänger sind Hauptursache des Problems.
- Tierheime und Vereine tragen die Kosten – nicht die Kommunen.
7. Tierversuche – Ausstiegsplan und Alternativen
Deutschland gehört zu den Ländern mit den meisten Tierversuchen in Europa.
Wir fordern:
- verbindlichen Ausstiegsplan
- massive Förderung tierversuchsfreier Methoden
- Verbot besonders leidvoller Versuche
- Transparenzpflicht für Forschungseinrichtungen
- EU-weite Harmonisierung der Alternativmethoden
Weitere Gründe:
- Viele Tierversuche sind wissenschaftlich überholt.
- Ergebnisse sind oft nicht auf Menschen übertragbar.
- Moderne Alternativen (Organoide, 3D-Modelle, KI) sind zuverlässiger.
- Tiere leiden oft monatelang oder lebenslang.
8. Einführung einer Tierschutzpolizei
Deutschland braucht spezialisierte Einheiten, die Tierschutzgesetze konsequent durchsetzen.
Wir fordern:
- bundesweite Tierschutzpolizei nach englischem Vorbild
- echte Befugnisse, inklusive unangekündigter Kontrolle
- Spezialausbildung für Ermittlerinnen und Ermittler
- harte Sanktionen bei Verstößen
- bessere Vernetzung zwischen Polizei, Veterinärämtern und Tierschutzorganisationen
Tierschutzgesetze nützen nichts, wenn sie nicht kontrolliert werden.
9. Grundlegende Reform des Zoo-Konzepts
Zoos können Wildtieren kein artgerechtes Leben bieten.
Wir fordern:
- Abschaffung von Zuchtprogrammen ohne Auswilderungsperspektive
- Verbot des Tötens „überschüssiger“ Tiere
- Förderung echter Schutzgebiete und Auffangstationen
- moderne Bildungsformate ohne lebende Wildtiere
- virtuelle Naturerlebnisse als Alternative
Zoos müssen sich zu echten Bildungs- und Schutzzentren entwickeln.
10. Bundesweites Böllerverbot
Feuerwerk verursacht jedes Jahr Panik, Verletzungen und Todesfälle bei Menschen und Tieren.
Wir fordern:
- bundesweites Verbot privater Feuerwerkskörper
- professionelle, kontrollierte Lichtshows als Alternative
- Schutz von Wild- und Haustieren
- Entlastung von Rettungsdiensten und Kliniken
Ein Verbot ist längst überfällig.
11. Hunde- und Katzensteuer an Tierheime statt in die Stadtkasse
Tierheime übernehmen kommunale Pflichtaufgaben – ohne ausreichende Finanzierung.
Wir fordern:
- zweckgebundene Verwendung der Hunde- und Katzensteuer zugunsten der Tierheime
- bundesweit einheitliche Regelungen, um kommunale Ungleichheiten zu vermeiden
- Transparenzpflicht, wofür die Mittel verwendet werden
- finanzielle Entlastung der Tierheime, die zunehmend am Limit arbeiten
Tierheime leisten unverzichtbare Arbeit – sie müssen endlich angemessen unterstützt werden.
12. Der Wolf muss streng geschützt bleiben
Der Wolf ist eine streng geschützte Art nach EU-Recht. Dennoch wird sein Schutzstatus immer wieder aus politischen Gründen infrage gestellt. Wir fordern:
- keine Absenkung des Schutzstatus, weder national noch auf EU-Ebene
- wissenschaftsbasierte Entscheidungen, keine populistischen Schnellschüsse
- Förderung von Herdenschutzmaßnahmen statt Abschussforderungen
- bundesweite Aufklärungskampagnen, um Ängste abzubauen
- Transparenz bei Wolfsmonitoring und Herdenschutzförderung
Die Rückkehr des Wolfs stärkt Ökosysteme – wie das Beispiel Yellowstone zeigt. Deutschland muss diesen Schutz konsequent fortführen.
13. Schließung aller Schliefenanlagen
Schliefenanlagen dienen dazu, Jagdhunde an lebenden Füchsen zu trainieren. Die Tiere werden in künstliche Bauten gesperrt, gehetzt und massivem Stress ausgesetzt.
Wir fordern:
sofortige Schließung aller Schliefenanlagen
Verbot jeglicher Ausbildung an lebenden Wildtieren
strafrechtliche Verfolgung von Verstößen
Förderung tierschutzkonformer Trainingsmethoden
Diese Anlagen sind ein Relikt vergangener Zeiten und haben in einer modernen Gesellschaft keinen Platz.
14. Abschaffung der Hobbyjagd – bundesweit und EU-weit
Die Hobbyjagd ist weder ökologisch notwendig noch wissenschaftlich begründbar. Viele Arten werden aus Tradition oder Freizeitinteresse bejagt, nicht aus Naturschutzgründen.
Wir fordern:
- Abschaffung der Hobbyjagd
- wissenschaftsbasierte Regulierung von Wildtierpopulationen
- Förderung natürlicher Regulation durch Beutegreifer wie den Wolf
- Verbot unnötiger Jagdpraktiken wie Baujagd, Fallenjagd, Treibjagden
- Fokus auf Herdenschutz statt Abschussforderungen
Warum die Hobbyjagd abgeschafft werden muss:
Ökosysteme regulieren sich selbst, wenn Beutegreifer vorhanden sind.
Das Beispiel Yellowstone Nationalpark zeigt: Die Rückkehr der Wölfe führte zu
- stabileren Hirschpopulationen
- gesünderen Wäldern
- Rückkehr vieler Arten (Biber, Singvögel, Raubvögel)
- natürlicher Balance ohne menschliche Eingriffe
Weitere Gründe:
- Jährlich werden tausende Haustiere (Hunde, Katzen) durch Jagdunfälle getötet.
- Hobbyjagd verursacht Stress und Leid bei Wildtieren.
- Viele Jagdmethoden sind nicht tierschutzkonform.
- Jagd führt oft zu mehr Wildtieren, nicht weniger (z. B. durch Fütterung).
- Wissenschaftliche Studien zeigen: Jagd reduziert Fuchsbestände nicht dauerhaft, sondern destabilisiert sie.
15. Schutz von Fischen als fühlende Lebewesen – Reform der Fischerei, Aquakultur und Haltungsbedingungen
Fische sind die am meisten ausgebeuteten Tiere der Welt – und gleichzeitig die am wenigsten geschützten. Moderne Forschung zeigt eindeutig, dass Fische Schmerz empfinden, Stress erleben, soziale Bindungen eingehen und komplexe Verhaltensweisen zeigen. Dennoch gelten sie im deutschen Tierschutzrecht weitgehend als Nutzobjekte, nicht als fühlende Individuen.
Wir fordern:
- Anerkennung von Fischen als vollwertige fühlende Lebewesen im Tierschutzgesetz
- strenge Tierschutzstandards für Aquakulturen
- Verbot besonders leidvoller Fangmethoden wie Schleppnetze, Stellnetze und Reusen
- sofortiges Verbot des Lebend-Ausnehmens und Ausblutens ohne Betäubung
- Verpflichtende Betäubung vor dem Töten in allen Bereichen der Fischerei
- Reduktion von Besatzdichten in Aquakulturen
- Transparenzpflicht über Herkunft, Fangmethoden und Haltungsbedingungen
- Schutz von Wildfischbeständen durch nachhaltige Fangquoten
- Förderung alternativer, tierleidfreier Proteinquellen
Warum dieser Punkt so wichtig ist:
Fische empfinden Schmerz – wissenschaftlich eindeutig
Zahlreiche Studien zeigen:
- Fische besitzen Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren).
- Sie zeigen Schmerzverhalten (Reiben, Vermeiden, Stressreaktionen).
- Sie lernen, erinnern sich und zeigen komplexe Problemlösungen.
- Sie haben soziale Strukturen, erkennen Artgenossen und zeigen Fürsorgeverhalten.
Trotzdem werden sie oft behandelt, als wären sie empfindungslos.
Fischerei verursacht massives Leid
- Fische ersticken langsam an der Luft
- Viele werden ohne Betäubung ausgenommen.
- Schleppnetze verletzen und töten Millionen Beifangtiere (Delfine, Schildkröten, Seevögel).
- Wildfischbestände sind vielerorts überfischt.
Aquakulturen sind oft Massentierhaltung unter Wasser
- extreme Enge
- Parasitenbefall (z. B. Lachsläuse)
- Krankheiten durch Stress
- hohe Sterblichkeitsraten
- Einsatz von Antibiotika
Angeln ist kein harmloses Hobby
- Haken verursachen schwere Verletzungen
- Catch & Release bedeutet Stress, Schmerzen und oft Tod
- Fische sterben häufig qualvoll, weil sie nicht sofort betäubt werden
Warum Reformen notwendig sind
- Fische sind die am meisten getöteten Tiere – Milliarden jedes Jahr
- Sie haben kaum gesetzlichen Schutz
- Die Gesellschaft erkennt zunehmend ihre Leidensfähigkeit an
- Nachhaltigkeit ist ohne Fischschutz nicht möglich
16. Sofortiger und umfassender Schutz aller Meerestiere – Schluss mit grausamen Fangmethoden und zerstörerischer Meeresnutzung
1. Rechtliche Anerkennung als fühlende Lebewesen
Alle Meerestiere sollen im Tierschutzgesetz als empfindungsfähige Individuen anerkannt werden. Dies umfasst Meeressäuger, Krebstiere, Kopffüßer und weitere wirbellose Arten, deren Leidensfähigkeit wissenschaftlich belegt ist.
2. Verbot grausamer Fangmethoden
Besonders schädliche und leidvolle Fangtechniken müssen verboten werden, darunter:
- Schleppnetze, die Meeresböden zerstören und unzählige Tiere verletzen
- Stellnetze, in denen Meeressäuger, Schildkröten und Seevögel qualvoll verenden
- Langleinen, die Haie, Seevögel und Schildkröten in großer Zahl töten
- Reusen und Fallen, in denen Tiere über Stunden oder Tage leiden
Diese Methoden verursachen nicht nur Tierleid, sondern zerstören ganze Lebensräume und destabilisieren marine Ökosysteme.
3. Drastische Reduktion von Beifang
Jedes Jahr sterben Millionen Meeressäuger, Schildkröten, Haie, Rochen, Seevögel und andere Arten als ungewollter Beifang. Notwendig sind:
- verpflichtende technische Schutzmaßnahmen (z. B. akustische Abschrecksysteme, selektive Fanggeräte)
- Echtzeit‑Überwachung von Fangaktivitäten
- harte Sanktionen bei Überschreitung von Beifanggrenzen
- Schutzgebiete, in denen keinerlei Fang erlaubt ist
4. Strenge Tierschutzstandards für Aquakulturen
Auch Aquakulturen betreffen nicht nur Fische, sondern zahlreiche andere Meerestiere, insbesondere Krebstiere und Weichtiere. Viele Anlagen sind faktisch Massentierhaltung unter Wasser:
- extreme Enge
- hohe Stressbelastung
- Krankheiten und Parasiten
- hohe Sterblichkeit
- Einsatz von Antibiotika
- Umweltbelastung durch Ausscheidungen und Futterreste
Es braucht klare Vorgaben zu Platz, Wasserqualität, Stressreduktion, medizinischer Versorgung und tierschonenden Tötungsverfahren.
5. Verbot des Tötens ohne Betäubung
Viele Meerestiere werden bis heute ohne Betäubung getötet:
- Hummer und Krabben werden lebend gekocht
- Kraken werden ohne Betäubung zerteilt
- Krebstiere werden zerquetscht, erstickt oder tiefgefroren
Diese Praktiken müssen gesetzlich verboten werden. Wissenschaftlich anerkannte Betäubungsverfahren müssen verpflichtend sein.
6. Schutz und Wiederherstellung mariner Lebensräume
Meerestiere können nur in gesunden Ökosystemen überleben. Notwendig sind:
- Wiederherstellung von Korallenriffen
- Schutz von Seegraswiesen und Mangroven
- Renaturierung von Küstenzonen
- Reduktion von Lärmverschmutzung, die Meeressäuger massiv belastet
- Maßnahmen gegen Plastikmüll und chemische Verschmutzung
7. Nachhaltige Nutzung und Schutz bedrohter Arten
Viele Meerestierarten sind akut bedroht. Es braucht:
- strenge Schutzprogramme
- internationale Abkommen zur Reduktion von Jagd und Fang
- nachhaltige Quoten, die sich an ökologischen Grenzen orientieren
- Monitoring und wissenschaftliche Begleitung
8. Transparenzpflichten
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen nachvollziehen können:
- wie Meerestiere gefangen oder gehalten wurden
- welche Fangmethoden eingesetzt wurden
- ob Tierschutzstandards eingehalten wurden
- aus welchen Regionen die Tiere stammen
9. Förderung tierleidfreier Alternativen
Um den Druck auf Meere und Meerestiere zu reduzieren, braucht es:
- Förderung pflanzlicher und mikrobieller Proteinquellen
- Unterstützung innovativer Lebensmitteltechnologien
- Aufklärung über nachhaltige Ernährung
Warum dieser Schutz so wichtig ist
Meerestiere empfinden Schmerz – wissenschaftlich belegt
Studien zeigen:
- Meeressäuger erleben komplexe Emotionen, Trauer und soziale Bindungen
- Kraken nutzen Werkzeuge, lösen Probleme und zeigen individuelles Verhalten
- Hummer und Krabben reagieren mit Stress‑ und Vermeidungsverhalten auf Schmerzen
- Viele wirbellose Arten besitzen hochentwickelte Nervensysteme
Trotzdem werden sie oft wie Objekte behandelt.
Fangmethoden verursachen massives Leid
Meeressäuger, Schildkröten, Haie und Seevögel sterben als Beifang
- Schleppnetze zerstören Meeresböden und ganze Ökosysteme
- Tiere ersticken qualvoll an der Luft oder werden ohne Betäubung getötet
- Lärm, Plastik und Verschmutzung beeinträchtigen ihre Lebensräume
Aquakulturen sind häufig Massentierhaltung
- extreme Enge
- Krankheiten und Parasiten
- hohe Sterblichkeit
- Stress und Verhaltensstörungen
- Umweltbelastung
Krebstiere und Kopffüßer leiden besonders
- Hummer und Krabben werden lebend gekocht
- Kraken gelten als hochintelligent, aber haben kaum Schutz
- Viele wirbellose Arten werden ohne Betäubung getötet
Ökologische Notwendigkeit
- Meerestiere sind essenziell für das Gleichgewicht der Ozeane
- Viele Arten sind akut bedroht
- Gesunde Meere sind entscheidend für Klima, Artenvielfalt und Ernährungssicherheit
17. EU-weite Abschaffung aller Tötungsstationen
In vielen EU-Ländern werden Straßenhunde und -katzen nach kurzer Frist getötet.
Wir fordern:
- flächendeckende Kastrationsprogramme
- EU-weite Abschaffung aller Tötungsstationen
- strikte Umsetzung bestehender EU-Tierschutzgesetze
- finanzielle Unterstützung für nachhaltige Populationskontrolle
- aktive Rolle Deutschlands in EU-Gremien
Tötungsstationen sind keine Lösung - sie sind ein moralisches Versagen
18. Bundesweite – idealerweise EU-weite – Einführung und Finanzierung von Wildtierstationen
Wildtierstationen sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines modernen Artenschutzes. Deutschland hat zwar einige private oder kommunale Einrichtungen, doch sie sind unterfinanziert, überlastet und regional ungleich verteilt. Viele Tiere werden abgewiesen, weil Kapazitäten fehlen.
Wir fordern:
bundesweit flächendeckende Wildtierstationen, mindestens eine pro Landkreis
gesicherte staatliche Finanzierung, statt Abhängigkeit von Spenden
einheitliche Standards für Pflege, Rehabilitation und Auswilderung
Kooperation mit Tierärzten, Naturschutzbehörden und Forschungseinrichtungen
EU-weite Vernetzung, um Wissen und Kapazitäten zu teilen
Warum Wildtierstationen notwendig sind:
- Immer mehr Wildtiere geraten durch Verkehr, Landwirtschaft, Bebauung und Klimawandel in Not.
- Ehrenamtliche Strukturen reichen nicht mehr aus.
- Viele Tiere sterben, weil es keine professionelle Versorgung gibt.
- Wildtierstationen leisten wichtige Bildungsarbeit und stärken das Verständnis für heimische Arten.
Beispiel für faire Finanzierung: Ein Modell wie in den Niederlanden: Dort werden Wildtierstationen zu 70 % staatlich finanziert, der Rest durch Kommunen und Spenden. Dieses Modell könnte 1:1 auf Deutschland übertragen werden.
19. EU-weites Pelzhandelverbot und Schließung aller Pelztierzuchtanlagen
Pelzfarmen bedeuten extremes Tierleid.
Wir fordern:
- EU-weites Verbot aller Pelztierzuchtanlagen
- Verbot von Handel, Import und Export von Echtpelz
- Kennzeichnungspflichten bis zur vollständigen Umsetzung
- aktives Engagement Deutschlands auf EU-Ebene
Ein solches Verbot wäre ein starkes Signal für Mitgefühl und europäische Werte.
20. Klare Position gegen den Hunde- und Katzenfleischhandel
Der Handel und Konsum von Hunde- und Katzenfleisch gehört zu den grausamsten Formen globalen Tierleids.
Jedes Jahr werden Millionen Tiere unter brutalen Bedingungen gefangen, transportiert und getötet.
Deutschland darf zu dieser Praxis nicht schweigen.
Als eines der einflussreichsten Länder Europas trägt es Verantwortung, international klare Maßstäbe zu setzen und sich entschieden für den Schutz von Haustieren einzusetzen, die weltweit als Gefährten des Menschen gelten.
Deutschland muss sich daher deutlich stärker gegen diese grausame Praxis positionieren und seine Stimme konsequent auf internationaler Ebene erheben.
Eine eindeutige diplomatische Positionierung
Deutschland sollte in bilateralen Gesprächen, internationalen Foren und multilateralen Organisationen unmissverständlich Stellung beziehen. Dazu gehört:
- das Einbringen des Themas in EU-Gremien, die UN und internationale Tierschutzkonferenzen
- die klare Verurteilung grausamer Praktiken wie des Yulin-Festivals oder illegaler Schlachtmärkte
- die Unterstützung von Staaten, die gesetzliche Verbote einführen oder bestehende Regelungen verschärfen wollen
Eine solche Haltung sendet ein eindeutiges Signal: Tierquälerei darf weder kulturell noch wirtschaftlich relativiert werden.
Weitere zentrale Forderungen
- Unterstützung internationaler Tierschutzprogramme, die Rettungsaktionen, medizinische Versorgung und nachhaltige Alternativen für betroffene Regionen ermöglichen
- Förderung von Aufklärungskampagnen, um Wissen über Tierschutz, Gesundheit und ethische Verantwortung zu stärken
- Einführung strikter Importverbote für Produkte, die aus Hunde- oder Katzenfleisch gewonnen wurden
Europa muss hier eine moralische Vorreiterrolle einnehmen und geschlossen zeigen, dass Mitgefühl und Tierschutz unverhandelbare Werte sind.
2.917
Das Problem
Warum diese Petition wichtig ist:
Tiere können fühlen. Sie leiden, sie fürchten sich, sie freuen sich – und trotzdem werden ihre Interessen politisch immer wieder übergangen. Während Millionen Tiere jeden Tag Schmerzen ertragen müssen, bleibt echter Schutz oft nur ein Versprechen auf dem Papier.
Diese Petition fordert die Bundesregierung auf, Tierschutz endlich als Pflichtaufgabe ernst zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, damit Tiere nicht länger die Leidtragenden politischer Untätigkeit sind.
💬 Wichtiger Hinweis für alle Unterstützerinnen und Unterstützer
Du musst nicht jeden der 20 Punkte vollständig teilen. Wenn dir auch nur ein einziger Punkt wichtig ist oder du grundsätzlich willst, dass Tiere besser geschützt werden, dann lohnt sich deine Unterschrift.
Jede Stimme erhöht den Druck auf die Bundesregierung, endlich zu handeln. Je mehr Menschen sich anschließen, desto schwerer wird es, das Thema weiter zu ignorieren.
Setz deine Stimme für die Tiere ein.
Für Mitgefühl.
Für Veränderung.
Danke.
Tiere in Deutschland und Europa leiden unter Missständen, die seit Jahrzehnten bekannt sind. Trotzdem passiert politisch viel zu wenig. Tiere werden rechtlich noch immer wie Sachen behandelt. Wildtiere verlieren ihren Lebensraum, Haustiere landen in überfüllten Tierheimen, Zootiere werden getötet, wenn sie „nicht mehr passen“ und Millionen Tiere leiden in Pelzfarmen oder Tötungsstationen innerhalb der EU.
Diese Zustände widersprechen jedem modernen Verständnis von Ethik, Verantwortung und Mitgefühl.
Wir brauchen eine Politik, die Tiere als fühlende Lebewesen anerkennt – und entsprechend handelt.
Unsere ausführlichen Forderungen an die Bundesregierung
1. Tiere rechtlich als fühlende Lebewesen anerkennen
Tiere werden im deutschen Recht noch immer wie Sachen behandelt.
Wir fordern:
- grundlegende Reform des Bürgerlichen Gesetzbuchs
- klare Definition von Tieren als fühlende Lebewesen
- Stärkung ihrer Schutzrechte
- Anpassung aller relevanten Gesetze an diesen Status
Ohne diese Reform bleibt echter Tierschutz unmöglich.
2. Strengere Regeln für Tierhandel & Verbot des Online-Verkaufs von Tieren
Der Onlinehandel mit Tieren ist einer der größten Treiber für Tierleid in Deutschland. Betrug, illegale Importe, Qualzuchten und Spontankäufe sind weit verbreitet.
Wir fordern:
- komplettes Verbot des Online-Verkaufs von Tieren
- Genehmigungspflicht nach §11 Tierschutzgesetz für ALLE, auch Privatpersonen
- verpflichtender Sachkundenachweis
- bundesweite Registrierungspflicht für Züchter und Halter
- Verbot anonymer Tierabgaben und -verkäufe
- strenge Kontrollen durch Veterinärämter
- Transparenzpflicht über Herkunft, Gesundheit und Haltung
Weitere Gründe:
- Viele Tiere werden krank, zu jung oder illegal importiert verkauft.
- Tierheime werden durch Online-Spontankäufe massiv belastet.
- Kriminelle Netzwerke verdienen Millionen mit illegalem Welpenhandel.
- Käufer können Herkunft und Gesundheit der Tiere kaum prüfen.
3. Massentierhaltung & Nutztierhaltung - grundlegende Reform
Die Nutztierhaltung ist einer der größten Tierschutzprobleme in Deutschland
Wir fordern:
- Verbot der Anbindehaltung
- Abschaffung der Kastenstände für Sauen
- Reduktion der Tierzahlen pro Betrieb
- strenge Kontrollen und harte Sanktionen
- Verbot von Langstreckentransporten
- klare, verpflichtende Haltungskennzeichnung
- Förderung tierfreundlicher, kleinerer Betriebe
Weitere Gründe:
- Viele Tiere sehen nie Tageslicht.
- Amputationen (Schwänze, Schnäbel) sind immer noch üblich.
- Hohe Tierdichte fördert Krankheiten und Antibiotikaeinsatz.
- Billigfleisch zerstört kleinere, tierfreundliche Betriebe.
- Tiertransporte führen zu enormem Leid und hohen Todesraten.
4. Verbindliche Regelungen für Katzen- und Hundehaltung
Katzenhaltung
Freigängerkatzen töten jährlich Millionen Wildtiere. - Um Wildtiere wirksam zu schützen und unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, braucht es klare gesetzliche Vorgaben für die Haltung von Hauskatzen.
Wir fordern:
- Verbot des unkontrollierten Freigangs von Hauskatzen - Katzen dürfen künftig nicht mehr unbeaufsichtigt nach draußen gelassen werden. Wenn eine Katze nach draußen möchte, muss die Halterin oder der Halter sie an der Leine oder im Geschirr begleiten.
- verpflichtender gesicherter Auslauf - Dazu gehören katzensichere Gärten, Gehege, Balkonnetze oder andere Lösungen, die sowohl die Katze als auch die heimische Tierwelt schützen.
- Einführung einer Katzensteuer, um Tierheime und Kommunen finanziell zu entlasten Die Einnahmen sollen zweckgebunden für Kastrationsprogramme, Tierheimunterstützung und kommunale Tierschutzmaßnahmen eingesetzt werden.
- bundesweite Kastrationspflicht um unkontrollierte Vermehrung und das Leid herrenloser Katzen nachhaltig zu reduzieren.
Hundehaltung
Wir fordern
- bundesweite Leinenpflicht in öffentlichen Bereichen
- Leinenpflicht in Wildtierhabitaten
- verpflichtende Ausführpflicht
- Sanktionen bei Verstößen
- bundesweit einheitliche Regelungen statt Flickenteppich
Diese Maßnahmen schützen Wildtiere, Menschen und Haustiere gleichermaßen.
5. Verbot von Qualzuchten – klare Positivliste
Qualzuchten verursachen lebenslanges Leid – Atemnot, Augenprobleme, Gelenkprobleme, Herzfehler.
Wir fordern:
- Verbot aller Qualzuchten
- Positivliste für erlaubte Tierarten
- Zucht nur mit Gesundheitsnachweis
- Registrierungspflicht für alle Züchter
- strenge Online-Kontrollen
- hohe Strafen für illegale Zucht
Weitere Gründe:
- Viele Tiere leiden ihr ganzes Leben.
- Tierarztkosten explodieren – Halter und Tierheime sind überfordert.
- Qualzuchten werden oft bewusst weitergezüchtet, obwohl Probleme bekannt sind.
6. Straßenkatzen & unkontrollierte Vermehrung
Straßenkatzen sind eines der größten ungelösten Tierschutzprobleme in Deutschland.
Wir fordern:
- bundesweite Kastrationspflicht
- Registrierungspflicht für alle Katzen
- Verbot unkontrollierten Freigangs
- finanzielle Unterstützung für Kastrationsaktionen
- Verpflichtung der Kommunen zur Bestandskontrolle
Weitere Gründe:
- Über 2 Millionen Straßenkatzen leben in Deutschland.
- Viele leiden unter Hunger, Krankheiten, Parasiten.
- Unkastrierte Freigänger sind Hauptursache des Problems.
- Tierheime und Vereine tragen die Kosten – nicht die Kommunen.
7. Tierversuche – Ausstiegsplan und Alternativen
Deutschland gehört zu den Ländern mit den meisten Tierversuchen in Europa.
Wir fordern:
- verbindlichen Ausstiegsplan
- massive Förderung tierversuchsfreier Methoden
- Verbot besonders leidvoller Versuche
- Transparenzpflicht für Forschungseinrichtungen
- EU-weite Harmonisierung der Alternativmethoden
Weitere Gründe:
- Viele Tierversuche sind wissenschaftlich überholt.
- Ergebnisse sind oft nicht auf Menschen übertragbar.
- Moderne Alternativen (Organoide, 3D-Modelle, KI) sind zuverlässiger.
- Tiere leiden oft monatelang oder lebenslang.
8. Einführung einer Tierschutzpolizei
Deutschland braucht spezialisierte Einheiten, die Tierschutzgesetze konsequent durchsetzen.
Wir fordern:
- bundesweite Tierschutzpolizei nach englischem Vorbild
- echte Befugnisse, inklusive unangekündigter Kontrolle
- Spezialausbildung für Ermittlerinnen und Ermittler
- harte Sanktionen bei Verstößen
- bessere Vernetzung zwischen Polizei, Veterinärämtern und Tierschutzorganisationen
Tierschutzgesetze nützen nichts, wenn sie nicht kontrolliert werden.
9. Grundlegende Reform des Zoo-Konzepts
Zoos können Wildtieren kein artgerechtes Leben bieten.
Wir fordern:
- Abschaffung von Zuchtprogrammen ohne Auswilderungsperspektive
- Verbot des Tötens „überschüssiger“ Tiere
- Förderung echter Schutzgebiete und Auffangstationen
- moderne Bildungsformate ohne lebende Wildtiere
- virtuelle Naturerlebnisse als Alternative
Zoos müssen sich zu echten Bildungs- und Schutzzentren entwickeln.
10. Bundesweites Böllerverbot
Feuerwerk verursacht jedes Jahr Panik, Verletzungen und Todesfälle bei Menschen und Tieren.
Wir fordern:
- bundesweites Verbot privater Feuerwerkskörper
- professionelle, kontrollierte Lichtshows als Alternative
- Schutz von Wild- und Haustieren
- Entlastung von Rettungsdiensten und Kliniken
Ein Verbot ist längst überfällig.
11. Hunde- und Katzensteuer an Tierheime statt in die Stadtkasse
Tierheime übernehmen kommunale Pflichtaufgaben – ohne ausreichende Finanzierung.
Wir fordern:
- zweckgebundene Verwendung der Hunde- und Katzensteuer zugunsten der Tierheime
- bundesweit einheitliche Regelungen, um kommunale Ungleichheiten zu vermeiden
- Transparenzpflicht, wofür die Mittel verwendet werden
- finanzielle Entlastung der Tierheime, die zunehmend am Limit arbeiten
Tierheime leisten unverzichtbare Arbeit – sie müssen endlich angemessen unterstützt werden.
12. Der Wolf muss streng geschützt bleiben
Der Wolf ist eine streng geschützte Art nach EU-Recht. Dennoch wird sein Schutzstatus immer wieder aus politischen Gründen infrage gestellt. Wir fordern:
- keine Absenkung des Schutzstatus, weder national noch auf EU-Ebene
- wissenschaftsbasierte Entscheidungen, keine populistischen Schnellschüsse
- Förderung von Herdenschutzmaßnahmen statt Abschussforderungen
- bundesweite Aufklärungskampagnen, um Ängste abzubauen
- Transparenz bei Wolfsmonitoring und Herdenschutzförderung
Die Rückkehr des Wolfs stärkt Ökosysteme – wie das Beispiel Yellowstone zeigt. Deutschland muss diesen Schutz konsequent fortführen.
13. Schließung aller Schliefenanlagen
Schliefenanlagen dienen dazu, Jagdhunde an lebenden Füchsen zu trainieren. Die Tiere werden in künstliche Bauten gesperrt, gehetzt und massivem Stress ausgesetzt.
Wir fordern:
sofortige Schließung aller Schliefenanlagen
Verbot jeglicher Ausbildung an lebenden Wildtieren
strafrechtliche Verfolgung von Verstößen
Förderung tierschutzkonformer Trainingsmethoden
Diese Anlagen sind ein Relikt vergangener Zeiten und haben in einer modernen Gesellschaft keinen Platz.
14. Abschaffung der Hobbyjagd – bundesweit und EU-weit
Die Hobbyjagd ist weder ökologisch notwendig noch wissenschaftlich begründbar. Viele Arten werden aus Tradition oder Freizeitinteresse bejagt, nicht aus Naturschutzgründen.
Wir fordern:
- Abschaffung der Hobbyjagd
- wissenschaftsbasierte Regulierung von Wildtierpopulationen
- Förderung natürlicher Regulation durch Beutegreifer wie den Wolf
- Verbot unnötiger Jagdpraktiken wie Baujagd, Fallenjagd, Treibjagden
- Fokus auf Herdenschutz statt Abschussforderungen
Warum die Hobbyjagd abgeschafft werden muss:
Ökosysteme regulieren sich selbst, wenn Beutegreifer vorhanden sind.
Das Beispiel Yellowstone Nationalpark zeigt: Die Rückkehr der Wölfe führte zu
- stabileren Hirschpopulationen
- gesünderen Wäldern
- Rückkehr vieler Arten (Biber, Singvögel, Raubvögel)
- natürlicher Balance ohne menschliche Eingriffe
Weitere Gründe:
- Jährlich werden tausende Haustiere (Hunde, Katzen) durch Jagdunfälle getötet.
- Hobbyjagd verursacht Stress und Leid bei Wildtieren.
- Viele Jagdmethoden sind nicht tierschutzkonform.
- Jagd führt oft zu mehr Wildtieren, nicht weniger (z. B. durch Fütterung).
- Wissenschaftliche Studien zeigen: Jagd reduziert Fuchsbestände nicht dauerhaft, sondern destabilisiert sie.
15. Schutz von Fischen als fühlende Lebewesen – Reform der Fischerei, Aquakultur und Haltungsbedingungen
Fische sind die am meisten ausgebeuteten Tiere der Welt – und gleichzeitig die am wenigsten geschützten. Moderne Forschung zeigt eindeutig, dass Fische Schmerz empfinden, Stress erleben, soziale Bindungen eingehen und komplexe Verhaltensweisen zeigen. Dennoch gelten sie im deutschen Tierschutzrecht weitgehend als Nutzobjekte, nicht als fühlende Individuen.
Wir fordern:
- Anerkennung von Fischen als vollwertige fühlende Lebewesen im Tierschutzgesetz
- strenge Tierschutzstandards für Aquakulturen
- Verbot besonders leidvoller Fangmethoden wie Schleppnetze, Stellnetze und Reusen
- sofortiges Verbot des Lebend-Ausnehmens und Ausblutens ohne Betäubung
- Verpflichtende Betäubung vor dem Töten in allen Bereichen der Fischerei
- Reduktion von Besatzdichten in Aquakulturen
- Transparenzpflicht über Herkunft, Fangmethoden und Haltungsbedingungen
- Schutz von Wildfischbeständen durch nachhaltige Fangquoten
- Förderung alternativer, tierleidfreier Proteinquellen
Warum dieser Punkt so wichtig ist:
Fische empfinden Schmerz – wissenschaftlich eindeutig
Zahlreiche Studien zeigen:
- Fische besitzen Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren).
- Sie zeigen Schmerzverhalten (Reiben, Vermeiden, Stressreaktionen).
- Sie lernen, erinnern sich und zeigen komplexe Problemlösungen.
- Sie haben soziale Strukturen, erkennen Artgenossen und zeigen Fürsorgeverhalten.
Trotzdem werden sie oft behandelt, als wären sie empfindungslos.
Fischerei verursacht massives Leid
- Fische ersticken langsam an der Luft
- Viele werden ohne Betäubung ausgenommen.
- Schleppnetze verletzen und töten Millionen Beifangtiere (Delfine, Schildkröten, Seevögel).
- Wildfischbestände sind vielerorts überfischt.
Aquakulturen sind oft Massentierhaltung unter Wasser
- extreme Enge
- Parasitenbefall (z. B. Lachsläuse)
- Krankheiten durch Stress
- hohe Sterblichkeitsraten
- Einsatz von Antibiotika
Angeln ist kein harmloses Hobby
- Haken verursachen schwere Verletzungen
- Catch & Release bedeutet Stress, Schmerzen und oft Tod
- Fische sterben häufig qualvoll, weil sie nicht sofort betäubt werden
Warum Reformen notwendig sind
- Fische sind die am meisten getöteten Tiere – Milliarden jedes Jahr
- Sie haben kaum gesetzlichen Schutz
- Die Gesellschaft erkennt zunehmend ihre Leidensfähigkeit an
- Nachhaltigkeit ist ohne Fischschutz nicht möglich
16. Sofortiger und umfassender Schutz aller Meerestiere – Schluss mit grausamen Fangmethoden und zerstörerischer Meeresnutzung
1. Rechtliche Anerkennung als fühlende Lebewesen
Alle Meerestiere sollen im Tierschutzgesetz als empfindungsfähige Individuen anerkannt werden. Dies umfasst Meeressäuger, Krebstiere, Kopffüßer und weitere wirbellose Arten, deren Leidensfähigkeit wissenschaftlich belegt ist.
2. Verbot grausamer Fangmethoden
Besonders schädliche und leidvolle Fangtechniken müssen verboten werden, darunter:
- Schleppnetze, die Meeresböden zerstören und unzählige Tiere verletzen
- Stellnetze, in denen Meeressäuger, Schildkröten und Seevögel qualvoll verenden
- Langleinen, die Haie, Seevögel und Schildkröten in großer Zahl töten
- Reusen und Fallen, in denen Tiere über Stunden oder Tage leiden
Diese Methoden verursachen nicht nur Tierleid, sondern zerstören ganze Lebensräume und destabilisieren marine Ökosysteme.
3. Drastische Reduktion von Beifang
Jedes Jahr sterben Millionen Meeressäuger, Schildkröten, Haie, Rochen, Seevögel und andere Arten als ungewollter Beifang. Notwendig sind:
- verpflichtende technische Schutzmaßnahmen (z. B. akustische Abschrecksysteme, selektive Fanggeräte)
- Echtzeit‑Überwachung von Fangaktivitäten
- harte Sanktionen bei Überschreitung von Beifanggrenzen
- Schutzgebiete, in denen keinerlei Fang erlaubt ist
4. Strenge Tierschutzstandards für Aquakulturen
Auch Aquakulturen betreffen nicht nur Fische, sondern zahlreiche andere Meerestiere, insbesondere Krebstiere und Weichtiere. Viele Anlagen sind faktisch Massentierhaltung unter Wasser:
- extreme Enge
- hohe Stressbelastung
- Krankheiten und Parasiten
- hohe Sterblichkeit
- Einsatz von Antibiotika
- Umweltbelastung durch Ausscheidungen und Futterreste
Es braucht klare Vorgaben zu Platz, Wasserqualität, Stressreduktion, medizinischer Versorgung und tierschonenden Tötungsverfahren.
5. Verbot des Tötens ohne Betäubung
Viele Meerestiere werden bis heute ohne Betäubung getötet:
- Hummer und Krabben werden lebend gekocht
- Kraken werden ohne Betäubung zerteilt
- Krebstiere werden zerquetscht, erstickt oder tiefgefroren
Diese Praktiken müssen gesetzlich verboten werden. Wissenschaftlich anerkannte Betäubungsverfahren müssen verpflichtend sein.
6. Schutz und Wiederherstellung mariner Lebensräume
Meerestiere können nur in gesunden Ökosystemen überleben. Notwendig sind:
- Wiederherstellung von Korallenriffen
- Schutz von Seegraswiesen und Mangroven
- Renaturierung von Küstenzonen
- Reduktion von Lärmverschmutzung, die Meeressäuger massiv belastet
- Maßnahmen gegen Plastikmüll und chemische Verschmutzung
7. Nachhaltige Nutzung und Schutz bedrohter Arten
Viele Meerestierarten sind akut bedroht. Es braucht:
- strenge Schutzprogramme
- internationale Abkommen zur Reduktion von Jagd und Fang
- nachhaltige Quoten, die sich an ökologischen Grenzen orientieren
- Monitoring und wissenschaftliche Begleitung
8. Transparenzpflichten
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen nachvollziehen können:
- wie Meerestiere gefangen oder gehalten wurden
- welche Fangmethoden eingesetzt wurden
- ob Tierschutzstandards eingehalten wurden
- aus welchen Regionen die Tiere stammen
9. Förderung tierleidfreier Alternativen
Um den Druck auf Meere und Meerestiere zu reduzieren, braucht es:
- Förderung pflanzlicher und mikrobieller Proteinquellen
- Unterstützung innovativer Lebensmitteltechnologien
- Aufklärung über nachhaltige Ernährung
Warum dieser Schutz so wichtig ist
Meerestiere empfinden Schmerz – wissenschaftlich belegt
Studien zeigen:
- Meeressäuger erleben komplexe Emotionen, Trauer und soziale Bindungen
- Kraken nutzen Werkzeuge, lösen Probleme und zeigen individuelles Verhalten
- Hummer und Krabben reagieren mit Stress‑ und Vermeidungsverhalten auf Schmerzen
- Viele wirbellose Arten besitzen hochentwickelte Nervensysteme
Trotzdem werden sie oft wie Objekte behandelt.
Fangmethoden verursachen massives Leid
Meeressäuger, Schildkröten, Haie und Seevögel sterben als Beifang
- Schleppnetze zerstören Meeresböden und ganze Ökosysteme
- Tiere ersticken qualvoll an der Luft oder werden ohne Betäubung getötet
- Lärm, Plastik und Verschmutzung beeinträchtigen ihre Lebensräume
Aquakulturen sind häufig Massentierhaltung
- extreme Enge
- Krankheiten und Parasiten
- hohe Sterblichkeit
- Stress und Verhaltensstörungen
- Umweltbelastung
Krebstiere und Kopffüßer leiden besonders
- Hummer und Krabben werden lebend gekocht
- Kraken gelten als hochintelligent, aber haben kaum Schutz
- Viele wirbellose Arten werden ohne Betäubung getötet
Ökologische Notwendigkeit
- Meerestiere sind essenziell für das Gleichgewicht der Ozeane
- Viele Arten sind akut bedroht
- Gesunde Meere sind entscheidend für Klima, Artenvielfalt und Ernährungssicherheit
17. EU-weite Abschaffung aller Tötungsstationen
In vielen EU-Ländern werden Straßenhunde und -katzen nach kurzer Frist getötet.
Wir fordern:
- flächendeckende Kastrationsprogramme
- EU-weite Abschaffung aller Tötungsstationen
- strikte Umsetzung bestehender EU-Tierschutzgesetze
- finanzielle Unterstützung für nachhaltige Populationskontrolle
- aktive Rolle Deutschlands in EU-Gremien
Tötungsstationen sind keine Lösung - sie sind ein moralisches Versagen
18. Bundesweite – idealerweise EU-weite – Einführung und Finanzierung von Wildtierstationen
Wildtierstationen sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines modernen Artenschutzes. Deutschland hat zwar einige private oder kommunale Einrichtungen, doch sie sind unterfinanziert, überlastet und regional ungleich verteilt. Viele Tiere werden abgewiesen, weil Kapazitäten fehlen.
Wir fordern:
bundesweit flächendeckende Wildtierstationen, mindestens eine pro Landkreis
gesicherte staatliche Finanzierung, statt Abhängigkeit von Spenden
einheitliche Standards für Pflege, Rehabilitation und Auswilderung
Kooperation mit Tierärzten, Naturschutzbehörden und Forschungseinrichtungen
EU-weite Vernetzung, um Wissen und Kapazitäten zu teilen
Warum Wildtierstationen notwendig sind:
- Immer mehr Wildtiere geraten durch Verkehr, Landwirtschaft, Bebauung und Klimawandel in Not.
- Ehrenamtliche Strukturen reichen nicht mehr aus.
- Viele Tiere sterben, weil es keine professionelle Versorgung gibt.
- Wildtierstationen leisten wichtige Bildungsarbeit und stärken das Verständnis für heimische Arten.
Beispiel für faire Finanzierung: Ein Modell wie in den Niederlanden: Dort werden Wildtierstationen zu 70 % staatlich finanziert, der Rest durch Kommunen und Spenden. Dieses Modell könnte 1:1 auf Deutschland übertragen werden.
19. EU-weites Pelzhandelverbot und Schließung aller Pelztierzuchtanlagen
Pelzfarmen bedeuten extremes Tierleid.
Wir fordern:
- EU-weites Verbot aller Pelztierzuchtanlagen
- Verbot von Handel, Import und Export von Echtpelz
- Kennzeichnungspflichten bis zur vollständigen Umsetzung
- aktives Engagement Deutschlands auf EU-Ebene
Ein solches Verbot wäre ein starkes Signal für Mitgefühl und europäische Werte.
20. Klare Position gegen den Hunde- und Katzenfleischhandel
Der Handel und Konsum von Hunde- und Katzenfleisch gehört zu den grausamsten Formen globalen Tierleids.
Jedes Jahr werden Millionen Tiere unter brutalen Bedingungen gefangen, transportiert und getötet.
Deutschland darf zu dieser Praxis nicht schweigen.
Als eines der einflussreichsten Länder Europas trägt es Verantwortung, international klare Maßstäbe zu setzen und sich entschieden für den Schutz von Haustieren einzusetzen, die weltweit als Gefährten des Menschen gelten.
Deutschland muss sich daher deutlich stärker gegen diese grausame Praxis positionieren und seine Stimme konsequent auf internationaler Ebene erheben.
Eine eindeutige diplomatische Positionierung
Deutschland sollte in bilateralen Gesprächen, internationalen Foren und multilateralen Organisationen unmissverständlich Stellung beziehen. Dazu gehört:
- das Einbringen des Themas in EU-Gremien, die UN und internationale Tierschutzkonferenzen
- die klare Verurteilung grausamer Praktiken wie des Yulin-Festivals oder illegaler Schlachtmärkte
- die Unterstützung von Staaten, die gesetzliche Verbote einführen oder bestehende Regelungen verschärfen wollen
Eine solche Haltung sendet ein eindeutiges Signal: Tierquälerei darf weder kulturell noch wirtschaftlich relativiert werden.
Weitere zentrale Forderungen
- Unterstützung internationaler Tierschutzprogramme, die Rettungsaktionen, medizinische Versorgung und nachhaltige Alternativen für betroffene Regionen ermöglichen
- Förderung von Aufklärungskampagnen, um Wissen über Tierschutz, Gesundheit und ethische Verantwortung zu stärken
- Einführung strikter Importverbote für Produkte, die aus Hunde- oder Katzenfleisch gewonnen wurden
Europa muss hier eine moralische Vorreiterrolle einnehmen und geschlossen zeigen, dass Mitgefühl und Tierschutz unverhandelbare Werte sind.
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Petition am 6. Februar 2026 erstellt