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Die Adorno-Preisverleihung stoppen! Noch ist es nicht zu spaet!

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Appell an den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und die Kuratoriumsmitglieder:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Feldmann,
sehr geehrte Damen und Herren des Kuratoriums,

wir möchten Sie mit diesem Appell ernsthaft bitten, ihre Entscheidung, den diesjährigen Adorno Preis an Frau Judith Butler zu vergeben, zu überdenken. So wenig wie Hamas und Hizbollah der progressiven, internationalen Linken zuzurechnen sind - es sind Terrororganisationen, die Juden auslöschen und Israel vernichten wollen - so wenig zeugt das weitere Engagement von J.Butler davon, den Frieden in Nahost zu fördern. Leider waren die Äußerungen von Judith Butler bezüglich zur Hamas und Hizbollah keine einmaligen Entgleisungen, sondern nur eine von vielen antiisraelischen Aussagen. Immer mehr Verbindungen zu Organisationen, die den Staat Israel versuchen zu dämonisieren und zu delegitimieren, sind aufgedeckt und veröffentlicht worden oder werden es noch.

J. Butler hat KEINE Probleme damit, die Universitäten von Tel Aviv, der offiziellen Partnerstadt Frankfurts, zu boykottieren, aber auch keine Berührungsängste, Vorträge in der Bir Zeit Universität zu halten, die nachweislich von Hamas- und Hizbollah-Anhängern dominiert wird. Eine Universität, die Morde an Kindern wie die Morde der Kinder Frau Ahlam al - Taminis verherrlicht.

Lassen wir uns das mal auf der Zunge zergehen: Butler würde in einer Uni in Frankfurts Partnerstadt, Tel Aviv, nie einen Vortrag halten. Sie hält ihn aber an der Uni Bir Zeit, an der Terroristen geehrt werden und zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Zudem hat Judith Butler auch keine weiteren Berührungsängste mit dem Russell Tribunal zu Palästina. Zu den Unterstützern zählen u. a. Tarik Ali, Breyten Breitenbach, Eduardo Galeano, Johan Galtung, Costa Gavras, Ken Loach, Harold Pinter und Jean Ziegler, die alle dem antiisraelischen Lager zuzurechnen sind.

In der Abschlusserklärung des Tribunals, in der auch zum Boykott israelischer Waren aufgerufen wird, heißt es, Israel sei unter anderem deshalb ein Apartheidstaat, weil die außerhalb von Israel lebenden „Palästinenser“ nicht die Vorzüge der israelischen Staatsbürgerschaft genössen. Die arabischen Flüchtlinge von 1948 – beziehungsweise ihre Nachfahren – seien schon alleine deshalb Opfer von Apartheid, weil ihnen eine Rückkehr in die Häuser ihrer Ahnen verwehrt werde. Dieser Logik folgend wären auch die deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen von 1945 Opfer von Apartheid, und natürlich auch fast 1 Million Juden, die seit der Gründung Israels aus arabischen Ländern vertrieben wurden.

Zum elften Male wiederholt sich der Jahrestag von 9/11 am Tage der Preisverleihung. Anstatt jedoch der Opfer zu gedenken, kritisiert Butler in peinlichster Weise die Tötung des Auftraggebers des Massenmordes, Osama Bin Laden:

Frage:
„What is your opinion of the reaction and celebration of Osama Bin Laden's death in the U.S. and the delay in the release of official images, as well as the proliferation of false pictures of his body?“

Judith Butler:
„I am appalled by the national sadism that the U.S. has shown in relation to the killing of Osama bin Laden. There was never any question of arresting him. They were out to kill him.

„Ich bin entsetzt über den nationalen Sadismus, welchen die USA in Bezug auf die Tötung von Osama Bin Laden gezeigt hat. Nie gab es die Frage, ihn zu verhaften. Sie waren dort, um ihn zu töten.“

Dies kommt einer Verhöhnung der Opfer gleich.

Noch nicht genug damit: Anlässlich des 60. Jahrestag der Gründung Israels schalteten in dem Herald Tribune amerikanische Intellektuelle eine Art Todesanzeige. Die Überschrift lautete: „Kein Grund zu feiern“. Butler und andere Unterzeichner gedachten darin der „60 Jahre palästinensische Vertreibung“.

Wer jetzt noch von einmaligen, dazu noch missinterpretierten „Ausrutschern“ der Frau Butler überzeugt ist, dem möge gesagt sein, die Shoah haben fehlgeleitete Intellektuelle mitvorbereitet, eine Reaktion, zu welchen Resultaten die BDS- Kampagnen führen, ein ganz aktuelles Ereignisses - es schürt Hass, nicht nur gegen Israel, sondern gegen Juden weltweit.

Die israelische Batsheva Dance Company war glücklich bei ihrer neuesten Arbeit am “Hora” Edinburgh Playhouse Theatre am Donnerstag Abend vor einem Publikum, an dem auch seine Exzellenz, der israelische Botschafter Daniel Taub und die israelischen Kulturministerin Limor Livnat teilnahm.

Sie wurden gleich dreimal jäh unterbrochen durch Anti-Israel-Aktivisten und pro-palästinensische Demonstranten (die dazu neigen, ein und dasselbe zu sein). Es gab auch eine Horde vor dem Theater, die sangen: ‘Free Palestine’ sie tobten, winkten und gaben zu verstehen, dass sie NICHT gewillt waren “mit israelischer Apartheid zu tanzen” Show Tickets wurden öffentlich verbrannt.

"Nicht mit israelischer Apartheid tanzen." Bizarr, nicht wahr? Ihr Einwand galt nicht dem künstlerischen Ausdruck des Tanzes, sondern die bloße Anwesenheit – die bloße Anwesenheit – einer israelischen Tanzgruppe am Festival.

http://www.dailymail.co.uk/debate/article-2196383/Artistic-anti-Semitism-racial-hatred.html

Genau darum geht es nämlich bei diesen BDS Kampagnen, deren eine der prominentesten Vertreterinnen J. Butler ist. BDS ist die moderne Variante der alten antisemitischen Hasskampagne „Kauft nicht bei Juden“. Wer das nicht verstehen will, macht sich mitschuldig.

Dass zudem ihre 'Verteidigungsrede', die von der Zeitschrift DIE ZEIT kritiklos übernommen wurde, ausgerechnet in dem mehrfach durch antisemitische Karikaturen aufgefallenem Blog Mondoweiss veröffentlicht wurde - der in einem aktuellen Beitrag Anne Frank mit Rachel Corrie gleichsetzt - spricht weitere Bände: einer seriösen Wissenschaftlerin wären ganz sicher andere Möglichkeiten der Veröffentlichungen zugänglich gewesen.

http://mondotruth.tumblr.com/

Die Unterstützer Butlers (u.a. Prof. Micha Brumlik) haben eine Gegenpetition online gestellt - entlarvender kann eine Unterstützung nicht sein. Als Unterzeichner - das Who is Who der akademischen anti-israelischen Internationalen!

http://www.ipetitions.com/petition/adorno-preis-fuer-butler/

Bei all diesen Fakten appellieren wir an ihr Gewissen, besonders in Hinblick auf ein Deutschland, in dem man heutzutage mit Kippa auf die Straße gehen darf und das sogar mit etwas Glück überlebt. Wir schließen uns von daher dem Schreiben des israelischen Botschafters Yakov Hadas-Handelsman an, der sie darum bat, von einer Ehrung Frau Butlers abzusehen - zumal die Paulskirche nun wirklich kein geeigneter Ort für dermaßen dubiose Preisverleihungen ist.

In dem Brief heißt es wörtlich:

„Ohne Zweifel mag das akademische Wirken Butlers im sozialwissenschaftlich-philosophischen Bereich außerordentlich und preiswürdig sein, jedoch verwundert es, dass die Stadt Frankfurt eine Person, die wiederholt zum kulturellen und akademischen Boykott Israels aufgerufen hat, ausgerechnet mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis auszeichnen wird.

Das Kuratorium hat es bei seiner diesjährigen Entscheidung zur Preisvergabe leider versäumt, die Moralphilosophin an ihrer eigenen Moral zu messen – denn zwischen dem akademischen Werk Judith Butlers und ihrer persönlichen antiisraelischen Agenda, die sie nicht müde wird, in ihrer Position als international renommierte Wissenschaftlerin öffentlichkeitswirksam zu verfechten, herrscht eine groteske Diskrepanz.“

Mit freundlichen Grüßen
Die Unterzeichner dieses Appells

Kommen Sie zur PROTESTKUNDGEBUNG:
Kein Adorno-Preis für Judith Butler!
Kein Adorno-Preis für Antisemiten!
11.09.2012 Paulsplatz/ FFM 16:00 Uhr
Infos: https://www.facebook.com/events/355957474481691/

Quellen:

http://frontpagemag.com/2011/frank-crimi/voices-of-palestine-ahlam-tamimi/

http://fresnozionism.org/2010/07/nine-years-after-sbarro/

http://www.youtube.com/watch?v=HP-uWEQhFHs

http://thisongoingwar.blogspot.de/2008_06_01_archive.html

http://www.laika-verlag.de/allgemein/russell-tribunal-zu-pal%C3%A4stina

http://medforth.wordpress.com/2012/02/08/annette-groth-und-ihr-volksgericht-gegen-die-juden/

http://www.whiterabbitesla.com/wp-content/uploads/2011/06/Interview-with-Judith-Butler1.pdf

Mondoweiss compares Anne Frank to Rachel Corrie. I like to imagine that we have Butler to thank for this sort of thinking,

http://mondoweiss.net/2012/09/a-legacy-of-two-martyrs.html
http://www.zeit.de/2008/21/J_Butler/komplettansicht

http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Kommentare/Pages/vom-Fluch-Israeli-zu-sein.aspx

http://israeldossiers.wordpress.com/2012/08/08/das-unbekannteste-ereignis-des-nahen-ostens/



Heute: Kein Adorno Preis für die Anti-Semitin Judith Butler verlässt sich auf Sie

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