KARLSPREIS an Präsident Selenskyj = historisches Desaster auf dem Weg zum totalen Krieg!!

Das Problem

Diese Petition läuft auch nach der unsäglichen "Preisverleihung" weiter. Siehe hier: https://indi-rave.mozello.com/alle-welt/params/post/4288032/karlspreis-aachen-2023-tribunal-und-aufruf-zum-totalen-krieg

 

Liebe Mitbürger/innen, liebe Mitpetent/innen,

Am 14. Mai 2023 wird in Aachen wieder der "Karlspreis" vergeben. Seit 1950 wird er in der Regel jährlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

Im Kriegsjahr 2023, sind es Herr Wolodymyr Selenskyj - der 2019 gewählte Präsident der Ukraine - und das "Ukrainische Volk", welche den Karlspreis überreicht bekommen. Fehlt nur noch, dass auch der "Friedensnobelpreis" im Dezember in die Ukraine geht.

Eigentlich - so sagt es mir mein moralisch/ethisches Bewusstsein - hätte die Preisverleihung in diesem Jahr entfallen müssen. So wie es 1956, 1962, 1965, 1971, 1980 und 2021 geschehen ist, respektive nicht geschehen ist. Wir befinden uns mitten in einem Krieg, dessen Bewertung und die Beurteilung seiner Hauptakteure und Protagonisten Präsident Putin, Präsident Selenskyj, die Ukraine, die USA, die NATO, die EU, die BRD - einst die Geschichte vornehmen wird. Doch so, wie auch alle die etablierten Medien und der gesammelte "Westen" schon ihre Stempel gezückt und mit ihnen zugeschlagen haben, wer welche Rolle einnimmt, wer der "Teufel" ist, wer der Held und "der Große", wer die Täter sind und wer die Opfer, so hat es auch das zuständige Direktorium getan. Die Schubladen sind gewählt und geschlossen. Die Schlüssel weggeworfen, damit ja niemand das Urteil revidieren kann. 

Oh doch, die Geschichte wird es tun - vielleicht in nicht allzu weiter Ferne!

Diese unsäglichen Narrative - inklusive des mit der Überschrift, "die Werte Europas und Deutschlands werden in der Ukraine verteidigt" - finden sich in der Begründung (siehe unten) des zuständigen Direktoriums für den Karlspreis an die Ukraine und ihres Präsidenten wieder. In seinem Buch „Botschaft aus der Ukraine“ betont Selenskyj seine Vorstellung von der Ukraine als demokratische und freie Nation, als eine Wertegesellschaft nach europäischem Vorbild und als Teil Europas. Er beschreibt, dass die Ukraine als Nation am 24. Februar 2022 „wiedergeboren“ worden sei!

Nein - am 24. Februar und in seiner Folge, so sehe nicht nur ich es, haben Europa und die Bundesrepublik den Willen zum Frieden und den Entschluss "nie wieder Krieg" verraten. So - wie es seit Mitte der 1990er Jahre die NATO gegenüber Gorbatschow, den GUS-Staaten und Russland durch ihre Osterweiterung (ich nenne es Ostfeldzug") zuvor schon getan hatten. Weder Wladimir Putin noch die anderen genannten Protagonisten sind schuldlos!! Alle tragen ihren Teil!!

DER "KARLSPREIS" 2023 DARF NIEMALS VERGEBEN WERDEN - SCHON GAR NICHT AN DEN PRÄSIDENTEN DER UKRAINE UND AN SEIN LAND - DENN ES GIBT NIEMANDEN DER SICH 2022/2023 UM EUROPA VERDIENT GEMACHT HAT - ES WURDE KEINE "BRÜCKE VON DER VERGANGENHEIT IN DIE ZUKUNFT GESCHLAGEN" - SONDERN GENAU UMGEKEHRT: DER KONFLIKT IM OSTEN EUROPAS IST EIN RÜCKFALL ALLER BETEILIGTEN IN DIE BARBEIREI!

DESHALB UNTERSCHREIBEN SIE BITTE DIESE PETITION, WELCHE AN DAS ENTSPRECHENDE KOMMITEE GERICHTET IST.

DANKE - IHR STEFAN WEINERT, RAVENSBURG

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Wenn ihn jemand 2023 verdient hat, dann Sahra Wagenknecht und Alice schwarzer. Aber das darf man/n ja nicht laut und überhaupt sagen und/oder schreiben!!

Der "Karls-Preis" wurde nach dem Kaiser Karl dem Großen benannt, der bereits zu Lebzeiten als „Vater Europas“ (Pater Europae) gelobt wurde und als eine nach wie vor das kollektive europäische Geschichtsbewusstsein prägende Persönlichkeit gilt. Allerdings ist die Person "Karl der Große" auch umstritten.  

Durch die Namenswahl sollte nach der Vorstellung des Initiators Kurt Pfeiffer eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft geschlagen werden. Pfeiffer war bis 1932 Mitglied der "Deutschen Volkspartei". Nach dem Niedergang der Partei bei den Wahlen 1932 und mit Beginn der Machtübernahme Hitlers trat Pfeiffer 1933 auf Drängen von Parteifreunden in die NSDAP ein. Da er sich aber noch im gleichen Jahr weigerte, einen Boykottaufruf gegen jüdische Geschäfte zu unterzeichnen, war Pfeiffer gezwungen, den Vorsitz des Einzelhandelsverbandes niederzulegen. Daraufhin versuchte er, nach British Columbia in Kanada zu emigrieren, aber die kanadische Einwanderungsbehörde lehnte den Einwanderungsantrag ab. 

Kritik wurde wiederholt an der Vergabepraxis des Direktoriums laut: Konservative Politiker würden deutlich stärker berücksichtigt. Der Name des sozialdemokratischen Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt sei für die damalige Mehrheit der Jury ein „rotes Tuch“ und nicht verhandelbar gewesen. Bemerkenswert ist auch, dass Brandts Nachfolger im Amt, der 2015 verstorbene Helmut Schmidt als Preisträger übergangen wurde. Dagegen erhielten – bis auf die kurzzeitig regierenden Kanzler Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger – alle christdemokratischen Bundeskanzler den Karlspreis (eingeschlossen die ehemalige Kanzlerin Merkel). Den Preisträgern Tony Blair (1999), Bill Clinton (2000) und Javier Solana (2007) wurde vorgehalten, sie seien die Hauptverantwortlichen der Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien.

Die Kurzbegründung des Direktoriums: 

"Das ukrainische Volk verteidigt unter der Führung seines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger, sondern auch Europa und die europäischen Werte"

Die Langfassung:

"Das ukrainische Volk ist Opfer eines völkerrechtswidrigen und unsäglich brutalen russischen Angriffskrieges. Das ukrainische Volk verteidigt unter der Führung seines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger, sondern auch Europa und die europäischen Werte.

Der Krieg richtet sich gegen Freiheit und Demokratie, Menschenrechte und Multilateralismus; er richtet sich gegen die europäische Gesellschafts-, die Sicherheits- und Friedensordnung, um die europäische Gemeinschaft der Völker zu destabilisieren und zu einer politischen Neuordnung Europas zu kommen.

Nach dem Großangriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 erklärte Selenskyj seinen Bürgern und der Welt: „Wir sind alle hier. Unsere Soldaten sind hier. Die Bürger sind hier. Wir sind alle hier, um unsere Unabhängigkeit zu verteidigen. Und das wird so bleiben.“

 

"Diese Worte gelten bis zum heutigen Tage und haben die freiheitliche Welt hinter der Ukraine versammelt. So unterstützen den Verteidigungskampf die UN-Generalversammlung, G7 und G20, die Europäische Union, die NATO, viele politisch neutrale Staaten, die deutsche Bundesregierung und alle Menschen, die freiheitlich, demokratisch und friedliebend leben wollen.

Wolodymyr Selenskyj ist in diesem Verteidigungskrieg nicht nur der Präsident seines Volkes und der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, er ist auch der Motivator, Kommunikator, der Motor und die Klammer zwischen der Ukraine und der großen Phalanx der Unterstützer.

Selenskyj ist Diplomat, Aufrüttler und, wenn es nach seiner Auffassung sein soll, auch wortstarker Kritiker.

Er spricht vor der UN-Vollversammlung, vor ausländischen Parlamenten, mit politischen Entscheidungsträgern, er spricht zu den Menschen seines Landes und seinen Soldaten, er wendet sich an die Weltöffentlichkeit und wirbt Tag für Tag um Unterstützung für den Freiheitskampf der Ukraine. Selenskyj lässt keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, dass sein Land die westlichen Werte verteidigt, unverbrüchliche Prinzipien des Zusammenlebens, des Friedens und der Freiheit und damit das, wofür die Europäische Union politisch steht.

Selenskyj zeigt Mut, Führungsfähigkeit, taktisches Einfühlungsvermögen und er beweist einen neuen, klaren und unmissverständlichen politischen Stil.

Er ist Halt und auch Vorbild für sein Volk; er steht gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, für die Sicherstellung des alltäglich Notwendigen, für die existenziell notwendige Verteidigungsausrüstung und für die Zuversicht, das Ziel einer freien, unabhängigen und souveränen Ukraine, die Teil der europäischen Völkerfamilie ist.

Selenskyj gibt der Ukraine, er gibt aber auch der Europäischen Union Kraft, an dieses Ideal zu glauben. Er ist insoweit auch Vorbild für alle Europäerinnen und Europäer, sich auf die europäischen Ideale und Werte zu besinnen.

Selenskyj ist studierter Jurist, erlangte seine Popularität aber vor allem als Schauspieler, Fernsehmoderator, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er ist verheiratet mit Olena Selenska und hat zwei Kinder.

Zum Präsidenten der Ukraine wurde er 2019 gewählt.

In seinem jüngst erschienen Buch „Botschaft aus der Ukraine“ betont er seine Vorstellung von der Ukraine als demokratische und freie Nation, als eine Wertegesellschaft nach europäischem Vorbild und als Teil Europas. Er beschreibt, dass die Ukraine als Nation am 24. Februar „wiedergeboren“ worden sei, die Nationenbildung durch den Aggressionskrieg der Russen zwar nicht abgeschlossen, jedoch beschleunigt worden wäre – und dass vor allem die Ukraine näher an Europa herangerückt sei.

Selenskyj bekennt sich zu den Zielen der Europäischen Union. Deshalb hat Ursula von der Leyen ihn zu Recht mit den Worten charakterisiert: „Sie sind einer von uns. Wir wollen Sie drin haben.“

Die Ukraine ist eine präsidial-parlamentarische Republik mit einer reichen Kultur und mehr als 40 Millionen Einwohnern, die in dem nun fast zehnmonatigen Krieg erhebliche Opfer bringen mussten und mit unermesslichem Leid überzogen wurden. Das ukrainische Volk verdient größte Anerkennung dafür, wie es Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung verteidigt.

Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises unterstreicht durch die Verleihung des Karlspreises 2023, dass die Ukraine Teil Europas ist und die Bevölkerung und ihre Regierungsvertreter, an der Spitze Präsident Wolodymyr Selenskyj, europäische Werte vertreten und verteidigen und deshalb die Ermutigung verdienen, rasch Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu führen.

Die Karlspreisgesellschaft fühlt sich geehrt, dass Präsident Selenskyj persönlich und stellvertretend für sein Volk die Ehrung des Jahres 2023 annimmt."

 

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Stefan WeinertPetitionsstarter*in

2.989

Das Problem

Diese Petition läuft auch nach der unsäglichen "Preisverleihung" weiter. Siehe hier: https://indi-rave.mozello.com/alle-welt/params/post/4288032/karlspreis-aachen-2023-tribunal-und-aufruf-zum-totalen-krieg

 

Liebe Mitbürger/innen, liebe Mitpetent/innen,

Am 14. Mai 2023 wird in Aachen wieder der "Karlspreis" vergeben. Seit 1950 wird er in der Regel jährlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

Im Kriegsjahr 2023, sind es Herr Wolodymyr Selenskyj - der 2019 gewählte Präsident der Ukraine - und das "Ukrainische Volk", welche den Karlspreis überreicht bekommen. Fehlt nur noch, dass auch der "Friedensnobelpreis" im Dezember in die Ukraine geht.

Eigentlich - so sagt es mir mein moralisch/ethisches Bewusstsein - hätte die Preisverleihung in diesem Jahr entfallen müssen. So wie es 1956, 1962, 1965, 1971, 1980 und 2021 geschehen ist, respektive nicht geschehen ist. Wir befinden uns mitten in einem Krieg, dessen Bewertung und die Beurteilung seiner Hauptakteure und Protagonisten Präsident Putin, Präsident Selenskyj, die Ukraine, die USA, die NATO, die EU, die BRD - einst die Geschichte vornehmen wird. Doch so, wie auch alle die etablierten Medien und der gesammelte "Westen" schon ihre Stempel gezückt und mit ihnen zugeschlagen haben, wer welche Rolle einnimmt, wer der "Teufel" ist, wer der Held und "der Große", wer die Täter sind und wer die Opfer, so hat es auch das zuständige Direktorium getan. Die Schubladen sind gewählt und geschlossen. Die Schlüssel weggeworfen, damit ja niemand das Urteil revidieren kann. 

Oh doch, die Geschichte wird es tun - vielleicht in nicht allzu weiter Ferne!

Diese unsäglichen Narrative - inklusive des mit der Überschrift, "die Werte Europas und Deutschlands werden in der Ukraine verteidigt" - finden sich in der Begründung (siehe unten) des zuständigen Direktoriums für den Karlspreis an die Ukraine und ihres Präsidenten wieder. In seinem Buch „Botschaft aus der Ukraine“ betont Selenskyj seine Vorstellung von der Ukraine als demokratische und freie Nation, als eine Wertegesellschaft nach europäischem Vorbild und als Teil Europas. Er beschreibt, dass die Ukraine als Nation am 24. Februar 2022 „wiedergeboren“ worden sei!

Nein - am 24. Februar und in seiner Folge, so sehe nicht nur ich es, haben Europa und die Bundesrepublik den Willen zum Frieden und den Entschluss "nie wieder Krieg" verraten. So - wie es seit Mitte der 1990er Jahre die NATO gegenüber Gorbatschow, den GUS-Staaten und Russland durch ihre Osterweiterung (ich nenne es Ostfeldzug") zuvor schon getan hatten. Weder Wladimir Putin noch die anderen genannten Protagonisten sind schuldlos!! Alle tragen ihren Teil!!

DER "KARLSPREIS" 2023 DARF NIEMALS VERGEBEN WERDEN - SCHON GAR NICHT AN DEN PRÄSIDENTEN DER UKRAINE UND AN SEIN LAND - DENN ES GIBT NIEMANDEN DER SICH 2022/2023 UM EUROPA VERDIENT GEMACHT HAT - ES WURDE KEINE "BRÜCKE VON DER VERGANGENHEIT IN DIE ZUKUNFT GESCHLAGEN" - SONDERN GENAU UMGEKEHRT: DER KONFLIKT IM OSTEN EUROPAS IST EIN RÜCKFALL ALLER BETEILIGTEN IN DIE BARBEIREI!

DESHALB UNTERSCHREIBEN SIE BITTE DIESE PETITION, WELCHE AN DAS ENTSPRECHENDE KOMMITEE GERICHTET IST.

DANKE - IHR STEFAN WEINERT, RAVENSBURG

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Wenn ihn jemand 2023 verdient hat, dann Sahra Wagenknecht und Alice schwarzer. Aber das darf man/n ja nicht laut und überhaupt sagen und/oder schreiben!!

Der "Karls-Preis" wurde nach dem Kaiser Karl dem Großen benannt, der bereits zu Lebzeiten als „Vater Europas“ (Pater Europae) gelobt wurde und als eine nach wie vor das kollektive europäische Geschichtsbewusstsein prägende Persönlichkeit gilt. Allerdings ist die Person "Karl der Große" auch umstritten.  

Durch die Namenswahl sollte nach der Vorstellung des Initiators Kurt Pfeiffer eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft geschlagen werden. Pfeiffer war bis 1932 Mitglied der "Deutschen Volkspartei". Nach dem Niedergang der Partei bei den Wahlen 1932 und mit Beginn der Machtübernahme Hitlers trat Pfeiffer 1933 auf Drängen von Parteifreunden in die NSDAP ein. Da er sich aber noch im gleichen Jahr weigerte, einen Boykottaufruf gegen jüdische Geschäfte zu unterzeichnen, war Pfeiffer gezwungen, den Vorsitz des Einzelhandelsverbandes niederzulegen. Daraufhin versuchte er, nach British Columbia in Kanada zu emigrieren, aber die kanadische Einwanderungsbehörde lehnte den Einwanderungsantrag ab. 

Kritik wurde wiederholt an der Vergabepraxis des Direktoriums laut: Konservative Politiker würden deutlich stärker berücksichtigt. Der Name des sozialdemokratischen Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt sei für die damalige Mehrheit der Jury ein „rotes Tuch“ und nicht verhandelbar gewesen. Bemerkenswert ist auch, dass Brandts Nachfolger im Amt, der 2015 verstorbene Helmut Schmidt als Preisträger übergangen wurde. Dagegen erhielten – bis auf die kurzzeitig regierenden Kanzler Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger – alle christdemokratischen Bundeskanzler den Karlspreis (eingeschlossen die ehemalige Kanzlerin Merkel). Den Preisträgern Tony Blair (1999), Bill Clinton (2000) und Javier Solana (2007) wurde vorgehalten, sie seien die Hauptverantwortlichen der Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien.

Die Kurzbegründung des Direktoriums: 

"Das ukrainische Volk verteidigt unter der Führung seines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger, sondern auch Europa und die europäischen Werte"

Die Langfassung:

"Das ukrainische Volk ist Opfer eines völkerrechtswidrigen und unsäglich brutalen russischen Angriffskrieges. Das ukrainische Volk verteidigt unter der Führung seines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger, sondern auch Europa und die europäischen Werte.

Der Krieg richtet sich gegen Freiheit und Demokratie, Menschenrechte und Multilateralismus; er richtet sich gegen die europäische Gesellschafts-, die Sicherheits- und Friedensordnung, um die europäische Gemeinschaft der Völker zu destabilisieren und zu einer politischen Neuordnung Europas zu kommen.

Nach dem Großangriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 erklärte Selenskyj seinen Bürgern und der Welt: „Wir sind alle hier. Unsere Soldaten sind hier. Die Bürger sind hier. Wir sind alle hier, um unsere Unabhängigkeit zu verteidigen. Und das wird so bleiben.“

 

"Diese Worte gelten bis zum heutigen Tage und haben die freiheitliche Welt hinter der Ukraine versammelt. So unterstützen den Verteidigungskampf die UN-Generalversammlung, G7 und G20, die Europäische Union, die NATO, viele politisch neutrale Staaten, die deutsche Bundesregierung und alle Menschen, die freiheitlich, demokratisch und friedliebend leben wollen.

Wolodymyr Selenskyj ist in diesem Verteidigungskrieg nicht nur der Präsident seines Volkes und der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, er ist auch der Motivator, Kommunikator, der Motor und die Klammer zwischen der Ukraine und der großen Phalanx der Unterstützer.

Selenskyj ist Diplomat, Aufrüttler und, wenn es nach seiner Auffassung sein soll, auch wortstarker Kritiker.

Er spricht vor der UN-Vollversammlung, vor ausländischen Parlamenten, mit politischen Entscheidungsträgern, er spricht zu den Menschen seines Landes und seinen Soldaten, er wendet sich an die Weltöffentlichkeit und wirbt Tag für Tag um Unterstützung für den Freiheitskampf der Ukraine. Selenskyj lässt keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, dass sein Land die westlichen Werte verteidigt, unverbrüchliche Prinzipien des Zusammenlebens, des Friedens und der Freiheit und damit das, wofür die Europäische Union politisch steht.

Selenskyj zeigt Mut, Führungsfähigkeit, taktisches Einfühlungsvermögen und er beweist einen neuen, klaren und unmissverständlichen politischen Stil.

Er ist Halt und auch Vorbild für sein Volk; er steht gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, für die Sicherstellung des alltäglich Notwendigen, für die existenziell notwendige Verteidigungsausrüstung und für die Zuversicht, das Ziel einer freien, unabhängigen und souveränen Ukraine, die Teil der europäischen Völkerfamilie ist.

Selenskyj gibt der Ukraine, er gibt aber auch der Europäischen Union Kraft, an dieses Ideal zu glauben. Er ist insoweit auch Vorbild für alle Europäerinnen und Europäer, sich auf die europäischen Ideale und Werte zu besinnen.

Selenskyj ist studierter Jurist, erlangte seine Popularität aber vor allem als Schauspieler, Fernsehmoderator, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er ist verheiratet mit Olena Selenska und hat zwei Kinder.

Zum Präsidenten der Ukraine wurde er 2019 gewählt.

In seinem jüngst erschienen Buch „Botschaft aus der Ukraine“ betont er seine Vorstellung von der Ukraine als demokratische und freie Nation, als eine Wertegesellschaft nach europäischem Vorbild und als Teil Europas. Er beschreibt, dass die Ukraine als Nation am 24. Februar „wiedergeboren“ worden sei, die Nationenbildung durch den Aggressionskrieg der Russen zwar nicht abgeschlossen, jedoch beschleunigt worden wäre – und dass vor allem die Ukraine näher an Europa herangerückt sei.

Selenskyj bekennt sich zu den Zielen der Europäischen Union. Deshalb hat Ursula von der Leyen ihn zu Recht mit den Worten charakterisiert: „Sie sind einer von uns. Wir wollen Sie drin haben.“

Die Ukraine ist eine präsidial-parlamentarische Republik mit einer reichen Kultur und mehr als 40 Millionen Einwohnern, die in dem nun fast zehnmonatigen Krieg erhebliche Opfer bringen mussten und mit unermesslichem Leid überzogen wurden. Das ukrainische Volk verdient größte Anerkennung dafür, wie es Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung verteidigt.

Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises unterstreicht durch die Verleihung des Karlspreises 2023, dass die Ukraine Teil Europas ist und die Bevölkerung und ihre Regierungsvertreter, an der Spitze Präsident Wolodymyr Selenskyj, europäische Werte vertreten und verteidigen und deshalb die Ermutigung verdienen, rasch Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu führen.

Die Karlspreisgesellschaft fühlt sich geehrt, dass Präsident Selenskyj persönlich und stellvertretend für sein Volk die Ehrung des Jahres 2023 annimmt."

 

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Stefan WeinertPetitionsstarter*in
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