Protestieren Sie gegen: 13 Mio. € für Christine Hohmann-Dennhardt, Ex-VW-Vorstand RECHT

Protestieren Sie gegen: 13 Mio. € für Christine Hohmann-Dennhardt, Ex-VW-Vorstand RECHT

Das Problem

Darf Frau Dr. Christine Hohmann-Dennhardt (SPD) ca. 13 Mio. Euro für ca. ein Jahr Tätigkeit bei VW erhalten? Die Farce: Sie darf. Eine stattliche Summe, die mich aufhorchen läßt und andere aufhorchen lassen dürfte, und man sich fragen darf und muß: Wo endet Entlohnung und wo beginnt Schmarotzertum und Dekadenz. Die Summe kommt wohl zu Stande, weil ihr neben dem Gehalt für 13 Monate Arbeit eine Abfindung in Höhe von knapp zwei Jahresgehältern zusteht. Hinzu kommt wohl, daß der Vorstand von VW Hohmann-Dennhardt (Vorstand für Recht und Integrität) -übrigens promoviert mit einer Arbeit über "Entscheidungsstrukturen in Unternehmen und Arbeitnehmerinteressen: zur Effektivität der Mitbestimmung bei Betriebsänderungen"- eine Entschädigung dafür zugesagt hatte, daß sie vorzeitig aus dem Vorstand von Daimler ausgeschieden war, um Anfang 2016 zu VW zu wechseln. Das sind Arbeitsverträge, toll. Ist das eine Neiddebatte? NEIN. Ist das ein Schlag gegen die Gleichberechtigung der Frau? NEIN.

Aber in Anbetracht von ca. 2,5 Mio. geringfügig Beschäftigten (450-Euro-Job) in 2016, einer Generation Praktikum, vermehrt befristeten Arbeitsverträgen und ca. drei Mio. Arbeitslosen (Tatsächlich gibt es Millionen Menschen, die zwar Arbeitslosengeld I oder -II , also Hartz IV, beziehen, trotzdem aber offiziell nicht als arbeitslos gelten - das macht dann mind. 1,5 Mio. mehr aus) darf die Empörung groß sein. Dabei hatte sie angeblich auf Ansprüche gegenüber ihrem Ex-Arbeitgeber in Millionenhöhe verzichtet.

Eigentlich sollte Hohmann-Dennhardt bei der Aufarbeitung des Diesel-Skandals  in Wolfsburg mitwirken. Bei Daimler hatte Hohmann-Dennhardt zuvor in ähnlicher Funktion gewirkt, als der Stuttgarter Konzern nach einem Schmiergeldskandal ins Visier des US-Justizministeriums geraten waren. Ihre Verpflichtung durch VW galt als Menetekel dafür, dass es das Wolfsburger Unternehmen mit seinem Versprechen ernst meint, die Hintergründe der Abgas-Manipulation aufklären zu wollen.

Mag sein das die Gründe für das Ausscheiden der Juristin auf der anderen Seite zu suchen sind, der Verdacht liegt nahe. Ein neuer Skandal und ein Schlag ins Gesicht vieler Arbeitnehmer in diesem Land ist es auf alle Fälle. Denn niemand hat etwas gegen soziale Abfederung, im Gegenteil: Viele hätten sie gerne. Aber diese Entlohnung, das sind summa sumarum, bei gerechneten neun Arbeitsstunden an fünf Werktagen,  ca 5664€. Pro Tag. Pfui.

Zeigen Sie  doch mit Ihrer Unterschrift, daß Sie das empört!

Diese Petition hat 35 Unterschriften erreicht

Das Problem

Darf Frau Dr. Christine Hohmann-Dennhardt (SPD) ca. 13 Mio. Euro für ca. ein Jahr Tätigkeit bei VW erhalten? Die Farce: Sie darf. Eine stattliche Summe, die mich aufhorchen läßt und andere aufhorchen lassen dürfte, und man sich fragen darf und muß: Wo endet Entlohnung und wo beginnt Schmarotzertum und Dekadenz. Die Summe kommt wohl zu Stande, weil ihr neben dem Gehalt für 13 Monate Arbeit eine Abfindung in Höhe von knapp zwei Jahresgehältern zusteht. Hinzu kommt wohl, daß der Vorstand von VW Hohmann-Dennhardt (Vorstand für Recht und Integrität) -übrigens promoviert mit einer Arbeit über "Entscheidungsstrukturen in Unternehmen und Arbeitnehmerinteressen: zur Effektivität der Mitbestimmung bei Betriebsänderungen"- eine Entschädigung dafür zugesagt hatte, daß sie vorzeitig aus dem Vorstand von Daimler ausgeschieden war, um Anfang 2016 zu VW zu wechseln. Das sind Arbeitsverträge, toll. Ist das eine Neiddebatte? NEIN. Ist das ein Schlag gegen die Gleichberechtigung der Frau? NEIN.

Aber in Anbetracht von ca. 2,5 Mio. geringfügig Beschäftigten (450-Euro-Job) in 2016, einer Generation Praktikum, vermehrt befristeten Arbeitsverträgen und ca. drei Mio. Arbeitslosen (Tatsächlich gibt es Millionen Menschen, die zwar Arbeitslosengeld I oder -II , also Hartz IV, beziehen, trotzdem aber offiziell nicht als arbeitslos gelten - das macht dann mind. 1,5 Mio. mehr aus) darf die Empörung groß sein. Dabei hatte sie angeblich auf Ansprüche gegenüber ihrem Ex-Arbeitgeber in Millionenhöhe verzichtet.

Eigentlich sollte Hohmann-Dennhardt bei der Aufarbeitung des Diesel-Skandals  in Wolfsburg mitwirken. Bei Daimler hatte Hohmann-Dennhardt zuvor in ähnlicher Funktion gewirkt, als der Stuttgarter Konzern nach einem Schmiergeldskandal ins Visier des US-Justizministeriums geraten waren. Ihre Verpflichtung durch VW galt als Menetekel dafür, dass es das Wolfsburger Unternehmen mit seinem Versprechen ernst meint, die Hintergründe der Abgas-Manipulation aufklären zu wollen.

Mag sein das die Gründe für das Ausscheiden der Juristin auf der anderen Seite zu suchen sind, der Verdacht liegt nahe. Ein neuer Skandal und ein Schlag ins Gesicht vieler Arbeitnehmer in diesem Land ist es auf alle Fälle. Denn niemand hat etwas gegen soziale Abfederung, im Gegenteil: Viele hätten sie gerne. Aber diese Entlohnung, das sind summa sumarum, bei gerechneten neun Arbeitsstunden an fünf Werktagen,  ca 5664€. Pro Tag. Pfui.

Zeigen Sie  doch mit Ihrer Unterschrift, daß Sie das empört!

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