Deutsche Kernenergie wieder vollständig legalisieren

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Frank Fischer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Zusammenfassung

Für eine weiterhin hohe Lebensqualität in Deutschland brauchen wir eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Wirtschaft wiederum braucht eine günstige Energieversorgung. Ein wichtiger Teil davon kann die Kernenergie sein. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, eine umfassende Reform der nuklearen Regulierung durchzuführen, um alle Bestandteile der nuklearen Industrie streng, aber effizient reguliert wieder zu legalisieren. 


Anmerkung: Wir wollen zu einem späteren Zeitpunkt eine E-Petition für den Bundestag starten und müssen dann innerhalb von sechs Wochen die notwendigen Unterschriften erreichen. Hinterlasst daher eure Kontaktdaten und wählt die Option, dass ihr über den Fortgang der Petition informiert werden wollt. Alternativ schreibt uns gerne eine E-Mail an petition@nuklearia.de. Und redet bitte darüber. Das Thema ist für unser aller Umwelt und Geldbeutel wichtig.


Begründung

Eine saubere, sichere und letztlich bezahlbare Energieversorgung ist die Voraussetzung für eine wohlhabende Weltbevölkerung. Kernenergie ist für große Teile der Erde, die nicht in der Nähe des Äquators liegen, die beste Chance, dieses Ziel zu erreichen. Das betrifft mit spürbaren Wintern und geringerer Sonneneinstrahlung auch Deutschland. 

Weltweit setzen immer mehr Länder auf Kernenergie: Über 30 Staaten betreiben derzeit Reaktoren, weitere planen den Einstieg. Neben China bereiten insbesondere die USA ein Comeback der Technologie vor, das von beiden großen Parteien unterstützt wird.


Historisch zeigt sich in Frankreich und Deutschland, aber aktuell auch in China, dass im Rahmen einer strengen, aber effizienten Regulierung Kernkraftwerke günstig (< 5 €/W inflationsbereinigt) und zügig (< 8 Jahre) gebaut werden können. 

Strom aus Wind und Sonne erscheint bei den reinen Produktionskosten scheinbar günstiger. Dadurch aber, dass diese Produktion stark schwankt, ist der Zusatzaufwand für Speicher, Überbau, Backup, Netzausbau und Verbrauchssteuerung erheblich und höher, auch wenn man gewisse Kostensenkungspotentiale annimmt. Fossile Quellen, gerade Braunkohle, können auch sehr günstig sein – wären da nicht die enormen Kosten für die CO₂-Schäden bzw. die CO₂-Vermeidung. 

Diese im europäischen Vergleich hohen Kosten erleben wir alle gerade in Deutschland direkt und durch Subventionen auch indirekt. Immerhin haben wir aber noch rund 10 GW AKW Leistung, die man mit bezahlbaren Reparaturen reaktivieren könnte. 


Neben der Wirtschaftlichkeit bietet die Kernenergie weitere Vorteile: 

  • Lebenszyklusanalysen haben gezeigt, dass sie trotz der bekannten großen Unfälle (beide Unfallursachen wären in Deutschland nie genehmigt worden) zu den sichersten und saubersten Energiequellen gehört.
  • Die hohe Energiedichte minimiert den Verbrauch an Land und Material, was Umwelt und Gesundheit schont.
  • Die Versorgung mit Kernbrennstoffen (Uran, ggf. Thorium) ist leicht diversifizierbar und Jahresvorräte können einfach vorgehalten werden. Viele politisch nicht kritische Länder verfügen über große Vorkommen - darunter auch Deutschland selbst. Deutschland hat darüberhinaus auch noch eigene Anreicherungskapazitäten, die leicht erweitert werden können. 
  • Zwar sind die Kosten für Kernbrennstoffe schon jetzt gering, mit der noch in der Entwicklung befindlichen Brütertechnologie können diese aber weiter gesenkt und die Brennstoffverfügbarkeit stark erhöht werden.
  • Im Vergleich zu anderen Branchen und Energiequellen ist auch der Umgang mit anfallenden Abfällen und Reststoffen deutlich durchdachter. Durch Wiederaufbereitung und den Einsatz von Brütern lässt sich das Volumen hochradioaktiver Abfälle stark verringern und ihre Lebensdauer auf überschaubarere Zeiträume verkürzen. Endlager sind so technisch und geologisch leicht umsetzbar – im Gegensatz zu dem chemischen Müll, unter anderem aus den Schlämmen des Erzbergbaus, der nie zerfällt. Da wir u. A. mit Herfa-Neurode schon ein Endlager für Millionen von Tonnen chemischen Mülls haben, zeigt sich, dass die Endlagerdebatte nur politisch, nicht aber technisch ungelöst ist. 

Aus all diesen Gründen – Wirtschaftlichkeit, Energiesicherheit, Umweltschutz und Gesundheit – rufen wir die Bundesregierung auf, die umfassende Nutzung der Kernenergie wieder vollständig zu legalisieren. Aufsicht und Regulierung sollten dabei modernisiert werden, um eine effektive Nutzung der Technologie zu ermöglichen.   

 

Weitere Informationen findet ihr auch auf:

 https://nuklearia.de/


Eine weitere Petition, die das Thema recht gut erfasst, findet ihr hier:

https://chng.it/xm4HQLJfp2


 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Frank Fischer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Zusammenfassung

Für eine weiterhin hohe Lebensqualität in Deutschland brauchen wir eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Wirtschaft wiederum braucht eine günstige Energieversorgung. Ein wichtiger Teil davon kann die Kernenergie sein. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, eine umfassende Reform der nuklearen Regulierung durchzuführen, um alle Bestandteile der nuklearen Industrie streng, aber effizient reguliert wieder zu legalisieren. 


Anmerkung: Wir wollen zu einem späteren Zeitpunkt eine E-Petition für den Bundestag starten und müssen dann innerhalb von sechs Wochen die notwendigen Unterschriften erreichen. Hinterlasst daher eure Kontaktdaten und wählt die Option, dass ihr über den Fortgang der Petition informiert werden wollt. Alternativ schreibt uns gerne eine E-Mail an petition@nuklearia.de. Und redet bitte darüber. Das Thema ist für unser aller Umwelt und Geldbeutel wichtig.


Begründung

Eine saubere, sichere und letztlich bezahlbare Energieversorgung ist die Voraussetzung für eine wohlhabende Weltbevölkerung. Kernenergie ist für große Teile der Erde, die nicht in der Nähe des Äquators liegen, die beste Chance, dieses Ziel zu erreichen. Das betrifft mit spürbaren Wintern und geringerer Sonneneinstrahlung auch Deutschland. 

Weltweit setzen immer mehr Länder auf Kernenergie: Über 30 Staaten betreiben derzeit Reaktoren, weitere planen den Einstieg. Neben China bereiten insbesondere die USA ein Comeback der Technologie vor, das von beiden großen Parteien unterstützt wird.


Historisch zeigt sich in Frankreich und Deutschland, aber aktuell auch in China, dass im Rahmen einer strengen, aber effizienten Regulierung Kernkraftwerke günstig (< 5 €/W inflationsbereinigt) und zügig (< 8 Jahre) gebaut werden können. 

Strom aus Wind und Sonne erscheint bei den reinen Produktionskosten scheinbar günstiger. Dadurch aber, dass diese Produktion stark schwankt, ist der Zusatzaufwand für Speicher, Überbau, Backup, Netzausbau und Verbrauchssteuerung erheblich und höher, auch wenn man gewisse Kostensenkungspotentiale annimmt. Fossile Quellen, gerade Braunkohle, können auch sehr günstig sein – wären da nicht die enormen Kosten für die CO₂-Schäden bzw. die CO₂-Vermeidung. 

Diese im europäischen Vergleich hohen Kosten erleben wir alle gerade in Deutschland direkt und durch Subventionen auch indirekt. Immerhin haben wir aber noch rund 10 GW AKW Leistung, die man mit bezahlbaren Reparaturen reaktivieren könnte. 


Neben der Wirtschaftlichkeit bietet die Kernenergie weitere Vorteile: 

  • Lebenszyklusanalysen haben gezeigt, dass sie trotz der bekannten großen Unfälle (beide Unfallursachen wären in Deutschland nie genehmigt worden) zu den sichersten und saubersten Energiequellen gehört.
  • Die hohe Energiedichte minimiert den Verbrauch an Land und Material, was Umwelt und Gesundheit schont.
  • Die Versorgung mit Kernbrennstoffen (Uran, ggf. Thorium) ist leicht diversifizierbar und Jahresvorräte können einfach vorgehalten werden. Viele politisch nicht kritische Länder verfügen über große Vorkommen - darunter auch Deutschland selbst. Deutschland hat darüberhinaus auch noch eigene Anreicherungskapazitäten, die leicht erweitert werden können. 
  • Zwar sind die Kosten für Kernbrennstoffe schon jetzt gering, mit der noch in der Entwicklung befindlichen Brütertechnologie können diese aber weiter gesenkt und die Brennstoffverfügbarkeit stark erhöht werden.
  • Im Vergleich zu anderen Branchen und Energiequellen ist auch der Umgang mit anfallenden Abfällen und Reststoffen deutlich durchdachter. Durch Wiederaufbereitung und den Einsatz von Brütern lässt sich das Volumen hochradioaktiver Abfälle stark verringern und ihre Lebensdauer auf überschaubarere Zeiträume verkürzen. Endlager sind so technisch und geologisch leicht umsetzbar – im Gegensatz zu dem chemischen Müll, unter anderem aus den Schlämmen des Erzbergbaus, der nie zerfällt. Da wir u. A. mit Herfa-Neurode schon ein Endlager für Millionen von Tonnen chemischen Mülls haben, zeigt sich, dass die Endlagerdebatte nur politisch, nicht aber technisch ungelöst ist. 

Aus all diesen Gründen – Wirtschaftlichkeit, Energiesicherheit, Umweltschutz und Gesundheit – rufen wir die Bundesregierung auf, die umfassende Nutzung der Kernenergie wieder vollständig zu legalisieren. Aufsicht und Regulierung sollten dabei modernisiert werden, um eine effektive Nutzung der Technologie zu ermöglichen.   

 

Weitere Informationen findet ihr auch auf:

 https://nuklearia.de/


Eine weitere Petition, die das Thema recht gut erfasst, findet ihr hier:

https://chng.it/xm4HQLJfp2


 

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Petition am 4. September 2025 erstellt