
Liebe Unterstützer:innen, nicht nur in Russland verdient der milliardenschwere Öl- und Gaskonzern viel Geld mit seinen klimaschädlichen Projekten. Auch direkt vor unserer Haustür fördert Wintershall Dea inmitten des Nationalparks Wattenmeer in großen Mengen Öl - mit dramatischen Auswirkungen auf unser Klima und die dortige Lebenswelt der heimischen Tiere. Fordert deswegen mit uns den Öl- und Gasgiganten auf, sämtliche neue Bohrungen im Nationalpark zu stoppen!
Das Wattenmeer ist in seiner ökologischen Bedeutung weltweit einzigartig und deswegen sogar anerkanntes UNESCO-Weltnaturerbe. Trotzdem möchte der profitgierige Konzern auch hier seine fossilen Geschäfte zementieren und hat deswegen beantragt, seine Bohrungen auszuweiten und darüber hinaus bis 2069 zu verlängern! Obwohl die negativen Auswirkungen der Ölbohrungen auf Umwelt und Klima extrem hoch sind, ist der Beitrag zur Versorgungssicherheit in Deutschland verschwindend gering. Das können wir problemlos durch Energieeinsparungen, ein Tempolimit und den Ausbau erneuerbarer Energien ersetzen. Dafür muss nicht innerhalb einer Naturschutzzone nach Öl gebohrt werden! Zudem widersprechen die beantragten weiteren Bohrungen sämtlichen Klimazielen, denn wir müssen weg vom Öl, wenn wir es ernst meinen mit dem 1,5 Grad-Limit. Für das sensible Ökosystem Wattenmeer sind die hoch unfallgefährdeten Ölbohrungen zudem eine massive Bedrohung.
Deswegen benötigen wir eure Unterstützung: die Profitgier des Unternehmens darf nicht weiter auf Kosten von Umwelt und Klima gestillt werden. Fordert deswegen gemeinsam mit uns Wintershall Deas CEO Mario Mehren auf, den Antrag auf neue Ölbohrungen zurückzuziehen und die Ölförderung in Einklang mit den Klimazielen einzustellen! Wir fordern: Wintershall Dea raus aus unserer Nordsee – für unser Klima und das Lebensumfeld von Kegelrobbe, Schweinswal und Seehund.
Vielen Dank Euch!
Jonathan und die Deutsche Umwelthilfe