Traurig, aber nicht mutlos und weiterhin im Widerstand!

Unser Erzbischof verkündete am 29. Juni, dass zum 1.September 2018 die St. Hedwigs-Kathedrale geschlossen werde und als erstes die Kuppel saniert werden soll, weil es hineinregnet. Darüber sind wir uns mit ihm einig: saniert werden muss.
Nun hoffen wir inständig, dass diese Arbeiten so sorgsam ausgeführt werden, dass dem denkmalgeschützten Innenraum darunter nichts passiert, denn bis nicht gerichtlich über alle Instanzen hinweg über alle Widersprüche gegen den Teilabriss des Gesamtkunstwerks entschieden ist, muss es erhalten bleiben.
Wenn unserem Erzbistum während dieser Zeit nicht, wie nach den Prognosen zur Kirchensteuer zu vermuten, das Geld für den Neubau ausgeht und uns deshalb die Kathedrale erhalten bleibt, geben uns die zu erwartenden Prozesse zumindest mehr Zeit. Wir werden sie nutzen, um unseren Erzbischof davon zu überzeugen, dass er unser aller Ansehen gewinnen könnte, wenn er nicht die Pläne seines Vorgängers weiterverfolgen würde.
Morgen, Freitag 31. August 2018, wird um 18:00 Uhr die vorerst letzte Messe in St. Hedwig gelesen.
Anschließend wollen wir gemeinsam auf den Stufen vor der Kathedrale über den Zustand unserer Kirche trauern und ein Vater Unser sprechen.