Aggiornamento sulla petizioneBahnfahren einfach machen (für Rolli, Rad, Rollator, Buggy & Co)Bahnchef winkt ab - sieht keinen Bedarf
Kay MacquarrieKiel, Germania
2 mar 2019

Liebe Leute,

gestern kam die ersehnte Antwort aus dem Bahntower. Um es vorwegzunehmen, Dr. Lutz will die Bahnreise mit Rollstuhl nicht machen.

Der Brief ist nicht kurz. Insgesamt sind es 755 Worte, mit denen die Absage untermauert wird. Nicht schlecht. Der längste Satz erstreckt sich über sage und schreibe acht Zeilen. Insgesamt sind es zwei volle Seiten Text - oft in Bahnklingonisch - die in politisch korrekter Formulierung zeigen sollen, wie toll das Unternehmen schon aufgestellt ist. Hier und da eine Prise Selbstkritik, aber insgesamt befinde man sich auf einem so guten Weg, dass man am Kurs nichts ändern muss.

Begründet wird die Absage mit einem vollen Terminkalender. Kein Kompromissangebot, kein direktes Wort vom Chef. Kein Bezug auf die Challenge, sich mal selbst in den Rollstuhl zu setzen und die Situation einmal zu erfahren, wie es sich anfühlt auf einer Hebebühne zu stehen. Schon schwach.

Wer sich den Brief im Originaltext durchlesen möchte, kann es hier machen. Achtung: Das Lesen kann Lebenszeit kosten. Ich bin bei der Lektüre jedenfalls um gefühlte drei Jahre gealtert.

Ehrlich - es war zu erwarten, dass Dr. Lutz sich der Herausforderung nicht sofort stellen wird. Aber bei Versicherungen ist es ja auch nicht unüblich, einen Antrag erstmal nicht zu bewilligen. Erst der Widerspruch führt dann zum Erfolg. Mit anderen Worten: Wir lassen uns nicht entmutigen und starten in die nächste Phase!

Was kann ich als Unterzeichnende/r noch tun? Teile diese Petition gerne weiter! Je mehr Stimmen zusammenkommen (werden die 100.000  geknackt?!) desto mehr Rückenwind haben wir.

Auf bald
Kay Macquarrie

Photo by Alain Pham on Unsplash

Copia il link
WhatsApp
Facebook
X
E-mail