Der Moderator des KiKa Matondo Castlo muss bleiben!!

Das Problem

Matondo Castlo verliert seine Anstellung als Moderator der Vorabendsendung „KiKa-Baumhaus“. Der KiKa ist ein Gemeinschaftsprogramm von ARD und ZDF.

Warum?

Er besuchte das  Jugend-Festival in Farkha (Westjordanland) und nahm an einer Demo teil, bei der Steine geworfen sein sollen.  „Wer eine solche Reise unternimmt, wird von Israelhass und Antisemitismus  getrieben“, behauptet die Bildzeitung und andere Medien.  

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nach-teilnahme-an-israelhasser-demo-kika-kuendigt-moderator-82172558.bild.html

Ein Artikel in diesem Blatt genügte dem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Kinderkanal KiKa,  um ihren Moderator  Matondo zu kündigen. 

Er selbst erklärte nach seiner Rückkehr und seiner Beurlaubung:  „Die politische Brisanz habe ich unterschätzt. Die Teilnahme war aus heutiger Sicht falsch und wurde mir zum Verhängnis.“ Er habe „kein politisches Statement“ abgeben,  „nicht gegen Israel positionieren“ wollen. Er habe an einer „friedlichen Demonstration“ teilnehmen wollen.

Seine Erklärung reichte nicht aus, um den Arbeitsplatz zu behalten. 

Er wusste offensichtlich nicht:  in den besetzten Gebieten gibt es keine friedlichen Demonstrationen.  Denn immer greift das israelische Militär oder radikale Siedler ein, wobei Blendgranaten und Scharfschützen zum Einsatz kommen.

Matondo`s Geschichte ist nicht singulär, so verliert etwa ein/e Mitarbeiter/in der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit  (GTZ) in Israel den Job,  ohne näherer Prüfung, wenn gegen sie/ihn, von wem auch immer, der Vorwurf des Antisemitismus erhoben wird.

Es herrscht ein  Klima der Angst.  Die behauptete Fürsorgepflicht der Arbeitgeber ist nur ein Schein, wenn ein hetzerischer Artikel in Bild zur Kündigung ausreicht.

Solidarität und kämpferische Gewerkschaften müssen her!!

 

 

Matondo Castlo (rechts) auf dem Jugend-Festival in Farkha (Westjordanland)

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Sven LewinPetitionsstarter*in

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Das Problem

Matondo Castlo verliert seine Anstellung als Moderator der Vorabendsendung „KiKa-Baumhaus“. Der KiKa ist ein Gemeinschaftsprogramm von ARD und ZDF.

Warum?

Er besuchte das  Jugend-Festival in Farkha (Westjordanland) und nahm an einer Demo teil, bei der Steine geworfen sein sollen.  „Wer eine solche Reise unternimmt, wird von Israelhass und Antisemitismus  getrieben“, behauptet die Bildzeitung und andere Medien.  

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/nach-teilnahme-an-israelhasser-demo-kika-kuendigt-moderator-82172558.bild.html

Ein Artikel in diesem Blatt genügte dem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Kinderkanal KiKa,  um ihren Moderator  Matondo zu kündigen. 

Er selbst erklärte nach seiner Rückkehr und seiner Beurlaubung:  „Die politische Brisanz habe ich unterschätzt. Die Teilnahme war aus heutiger Sicht falsch und wurde mir zum Verhängnis.“ Er habe „kein politisches Statement“ abgeben,  „nicht gegen Israel positionieren“ wollen. Er habe an einer „friedlichen Demonstration“ teilnehmen wollen.

Seine Erklärung reichte nicht aus, um den Arbeitsplatz zu behalten. 

Er wusste offensichtlich nicht:  in den besetzten Gebieten gibt es keine friedlichen Demonstrationen.  Denn immer greift das israelische Militär oder radikale Siedler ein, wobei Blendgranaten und Scharfschützen zum Einsatz kommen.

Matondo`s Geschichte ist nicht singulär, so verliert etwa ein/e Mitarbeiter/in der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit  (GTZ) in Israel den Job,  ohne näherer Prüfung, wenn gegen sie/ihn, von wem auch immer, der Vorwurf des Antisemitismus erhoben wird.

Es herrscht ein  Klima der Angst.  Die behauptete Fürsorgepflicht der Arbeitgeber ist nur ein Schein, wenn ein hetzerischer Artikel in Bild zur Kündigung ausreicht.

Solidarität und kämpferische Gewerkschaften müssen her!!

 

 

Matondo Castlo (rechts) auf dem Jugend-Festival in Farkha (Westjordanland)

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Sven LewinPetitionsstarter*in

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Petition am 9. Dezember 2022 erstellt