Leben dürfen oder sterben müssen? Makuna, Elefant in Nepal

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Wenn es nach den Behörden im Sunsari Distrikt geht, wird der  männliche Elefant im Koshi Tappu Tierschutzgebiet  getötet. Er hat im Laufe der Jahre mehrere Menschen tödlich verletzt, zuletzt Mitte Dezember einen Mann. Die Familie des Mannes sowie die Siedler der Gegend sind aufgebracht und fordern seine Auslöschung. Der Elefant sei verrückt, heißt es.

Tierschützer im Land bezeichnen die Forderung Makuna zu töten als unethisch und gänzlich falsch. Es werde weitere Zwischenfälle mit Siedlern und Wildtieren geben und eine rasche Tötung des Elefanten würde einen hässlichen Präzedenzfall schaffen und könnte das internationale Ansehen Nepals und seiner Schutzprogramme beschädigen. Es sollten andere Maßnahmen gesetzt werden.

Die zuständige Abteilung für Nationalparks und Wildtierschutz in der Regierung will vorerst abklären, dem Druck der Siedler und lokalen Behörden (noch) nicht so schnell nachgeben. Es soll festgestellt werden, ob Makuna tatsächlich verrückt ist und er soll zuerst für einige Zeit bewegungsunfähig gemacht werden.

Wie ist es zu dem Vorfall gekommen? Aus einem Artikel der Kathmandu Post  vom 18.12.2020 geht hervor, dass sich Makuna in der Musth befindet,  in der Paarungszeit, er ist auf der Suche nach einem Weibchen. In der Musth sind Elefanten auf Grund des Testosteronschubs in einem Zustand höherer Aggressivität. "Wenn diese Elefanten durch Menschen gestört oder irritiert werden oder sich  bedroht fühlen, greifen sie an, um sich zu verteidigen, ” sagt Ashok Kumar, in leitender Funktion im Khaptad National Park. Er sagt weiters, dass sich alle bisherigen Zwischenfälle in der Kernzone des Schutzgebietes ereigneten oder die Opfer den Elefanten verscheuchen wollten. 

Ich habe die Tierkommunikatorin Ursela Rabe in Californien kontaktiert und sie gebeten, mit Makuna in Verbindung zu treten.

Ursela schreibt: „Ich habe mit Makuna telepathisch Kontakt aufgenommen, ihm auch eine Energieheilung geschickt und kann mit Überzeugung sagen, dass er nicht verrückt ist, so wie die Siedler behaupten. Er hatte nicht die Absicht jemanden zu töten. Er fühlte sich bedroht, der Mann hantierte mit einem großen Stock und schrie ihn an. Daraufhin ist der Elefant, der sich in der Musth und dadurch schon in einem Zustand größerer Erregung befindet, in den Angriff übergegangen. Ich gebe keinesfalls dem Mann die Schuld, er hatte selbst Angst. Ich will lediglich die Irritation des Elefanten aufzeigen und dass seine Reaktion daraus erfolgte. Makuna zu töten ist keine Lösung. Es werden andere Fälle folgen. Es müssten bessere Möglichkeiten gefunden werden das Wildtierreservat zu verwalten. Zum Beispiel Einzäunungen,  Verbesserungen in der Elefantenzuchtstation, ein Frühwarnsystem für die Siedler, wenn ein Elefant in der Nähe ist. Das ist alles sehr teuer. Aber es könnte Unterstützung von internationalen Tierschutzorganisationen geben, z.B. vom International Fund for Animal Welfare, wenn sie um Hilfe gebeten werden. Eine andere Lösung wäre vielleicht Makuna zu kastrieren oder ihn in ein anderes Reservat umzusiedeln, wo er bessere Bedingungen hat. Im Namen von Manuka appelliere ich an die Nepalesische Regierung,  ahimsa (Sanskrit für Nicht-Verletzen, Gewaltlosigkeit) walten zu lassen.

Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie die Bitte an die Nepalesische Regierung,

a.  Makuna nicht zu töten, ihm respektvoll und gewaltfrei zu begegnen und langfristig nachhaltigere Lösungen zu finden. Wichtig wären auch Schulungen für Siedler, wie man sich bei einer Begegnung mit einem wilden Elefanten verhalten bzw. nicht verhalten soll

b. den Hinterbliebenen unter die Arme zu greifen

Zusätzlich senden Sie auch den Wunsch in die Welt, Wildtieren und ihrem Lebensraum sowie Tieren insgesamt mit Respekt und Anerkennung dessen, was sie sind, zu begegnen  

„... Als Erwachsene müssen wir uns daran erinnern, dass wir in einer Welt leben, die wir von der Zukunft unserer Kinder ausgeliehen haben. Wir befinden uns in einer äußerst sensiblen Phase der menschlichen Entwicklung auf unserem Planeten. Die Zukunft unseres Planeten und der Menschen hängt davon ab, welche Entscheidungen wir jetzt treffen, was wir jetzt tun. Die Entscheidungen können bereichert werden durch das, was uns Tiere mitteilen. Wenn wir dazu bereit sind zuzuhören.“ (Anna Breytenbach, The Animal Communicator and Her Incredible Ability)

"…. Alle Bemühungen, die Gesundheit der Menschheit zu verbessern, sind zum Scheitern verurteilt, solange sie nicht die kritische Beziehung zwischen Menschen und Tieren und die existentielle Bedrohung durch den Klimawandel ....berücksichtigen" (Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor Weltgesundheitsorganisation  zur Pandemie)

Danke!