

Das Taschengeld im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) soll auf 990 € monatlich erhöht werden
Das Problem
Freiwilligendienstleistende übernehmen in Deutschland täglich Verantwortung in Rettungsdiensten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen und zahlreichen weiteren sozialen Einrichtungen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl und entlasten gleichzeitig Einrichtungen, die vielerorts unter Personalmangel stehen. Die Bedeutung von Freiwilligendiensten ist daher heute größer denn je.
Dennoch hat sich die finanzielle Unterstützung für Freiwilligendienstleistende über viele Jahre nur begrenzt entwickelt, während die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen sind. Insbesondere Mieten, Mobilität und alltägliche Ausgaben belasten junge Menschen zunehmend. Für viele wird ein Freiwilligendienst dadurch finanziell schwer realisierbar. Dies führt dazu, dass die Möglichkeit, ein FSJ oder einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren, immer stärker von der finanziellen Situation der Eltern abhängig wird. Gesellschaftliches Engagement darf jedoch nicht vom familiären Einkommen abhängen.
Vor diesem Hintergrund forderte auch der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, eine Anhebung der Vergütung auf 990 Euro monatlich sowie die Bereitstellung eines Deutschlandtickets für Freiwilligendienstleistende. Diese Forderung verdeutlicht, dass selbst große Träger der Freiwilligendienste Handlungsbedarf sehen.
Darüber hinaus hat die Bundesregierung angekündigt, Freiwilligendienste zu stärken und attraktiver zu gestalten. Eine angemessene finanzielle Unterstützung wäre ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel in die Praxis umzusetzen. Höhere Vergütungen würden mehr jungen Menschen die Teilnahme ermöglichen und gleichzeitig dazu beitragen, dem Rückgang der Freiwilligenzahlen entgegenzuwirken.
Besonders wichtig ist dabei eine bundesweit einheitliche Regelung. Es ist schwer nachvollziehbar, dass Freiwillige bei gleicher Tätigkeit und vergleichbarer Verantwortung je nach Träger oder Einsatzstelle unterschiedlich vergütet werden. Wer denselben gesellschaftlichen Beitrag leistet, sollte auch unter vergleichbaren finanziellen Bedingungen tätig sein können.
Eine Erhöhung der Vergütung auf 990 Euro monatlich sowie die Einführung eines Deutschlandtickets würden Freiwilligendienste für mehr junge Menschen zugänglich machen, soziale Ungleichheiten reduzieren und die Anerkennung für das Engagement hunderttausender Freiwilliger in Deutschland stärken.

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Das Problem
Freiwilligendienstleistende übernehmen in Deutschland täglich Verantwortung in Rettungsdiensten, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen und zahlreichen weiteren sozialen Einrichtungen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl und entlasten gleichzeitig Einrichtungen, die vielerorts unter Personalmangel stehen. Die Bedeutung von Freiwilligendiensten ist daher heute größer denn je.
Dennoch hat sich die finanzielle Unterstützung für Freiwilligendienstleistende über viele Jahre nur begrenzt entwickelt, während die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen sind. Insbesondere Mieten, Mobilität und alltägliche Ausgaben belasten junge Menschen zunehmend. Für viele wird ein Freiwilligendienst dadurch finanziell schwer realisierbar. Dies führt dazu, dass die Möglichkeit, ein FSJ oder einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren, immer stärker von der finanziellen Situation der Eltern abhängig wird. Gesellschaftliches Engagement darf jedoch nicht vom familiären Einkommen abhängen.
Vor diesem Hintergrund forderte auch der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, eine Anhebung der Vergütung auf 990 Euro monatlich sowie die Bereitstellung eines Deutschlandtickets für Freiwilligendienstleistende. Diese Forderung verdeutlicht, dass selbst große Träger der Freiwilligendienste Handlungsbedarf sehen.
Darüber hinaus hat die Bundesregierung angekündigt, Freiwilligendienste zu stärken und attraktiver zu gestalten. Eine angemessene finanzielle Unterstützung wäre ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel in die Praxis umzusetzen. Höhere Vergütungen würden mehr jungen Menschen die Teilnahme ermöglichen und gleichzeitig dazu beitragen, dem Rückgang der Freiwilligenzahlen entgegenzuwirken.
Besonders wichtig ist dabei eine bundesweit einheitliche Regelung. Es ist schwer nachvollziehbar, dass Freiwillige bei gleicher Tätigkeit und vergleichbarer Verantwortung je nach Träger oder Einsatzstelle unterschiedlich vergütet werden. Wer denselben gesellschaftlichen Beitrag leistet, sollte auch unter vergleichbaren finanziellen Bedingungen tätig sein können.
Eine Erhöhung der Vergütung auf 990 Euro monatlich sowie die Einführung eines Deutschlandtickets würden Freiwilligendienste für mehr junge Menschen zugänglich machen, soziale Ungleichheiten reduzieren und die Anerkennung für das Engagement hunderttausender Freiwilliger in Deutschland stärken.

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Petition am 10. Juni 2026 erstellt
