Petition updateDas Töten von Straßentieren in Russland muss aufhören! Stoppt die blutige FIFA 2018!
Vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung!

Екатерина ДмитриеваMoscow, Rusia

31 may 2018
Liebe Freunde,
Heute möchte ich Ihnen allen dafür danken, dass Sie an dieser Kampagne teilgenommen, Ihre Unterschriften hinzugefügt haben und in den vergangenen fünf Monaten so aktiv waren. Es ist an der Zeit, einige Zwischenergebnisse unserer gemeinsamen Arbeit zu betrachten, jedoch ganz sicher nicht um einen Schlussstrich unter diese Sache zu ziehen. Und hier ist der Grund dafür:
Höchstwahrscheinlich wurden alle Tierfang- und Eliminierungsvorhaben in den Austragungsstätten der FIFA 2018 umgesetzt und alle Städte wurden von streunenden Tieren bereinigt und sind "bereit" für das große Ereignis. Ja, wir konnten die blutigen Machenschaften nicht stoppen, aber ich bin mir absolut sicher, dass die Sichtweise auf das Problem der Straßentiere in Russland niemals dieselbe sein wird. Und wir alle haben dazu beigetragen.
Wir haben wirklich das Unmögliche geschafft. Ich bin mir sicher, dass dies ein Durchbruch für den Tierschutz in Russland ist!
Innerhalb von fünf Monaten haben sich 1,8 Millionen Menschen, aus Russland und nahezu allen Ländern der Erde, gegen das Abschlachten von Straßentieren vereint und unsere Petition unterzeichnet. Dank Ihrer Unterschriften und Ihrer Unterstützung konnten wir die Öffentlichkeit auf dieses Problem aufmerksam machen und es in den Massenmedien, sowohl in Russland als auch weltweit, bekannt machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es kaum noch russische Bürger*innen gibt, die noch nicht von den blutigen Machenschaften gehört haben.
Unsere Kampagne wurde von vielen bekannten Leuten öffentlich unterstützt: Musiker*innen, Filmemacher*innen, Theaterschauspieler*innen und Regisseur*innen sowie TV-Persönlichkeiten.
Dank Ihrer Unterschriften, die die Unterstützung von 1,8 Millionen Menschen repräsentierten, welche ich die ganze Zeit spürte, haben Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen in Russland endlich begonnen, mir und der Meinung von Tierrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen Gehör zu schenken. Ich wurde zu mehreren Treffen mit Vertreter*innen des russischen Sportministeriums sowie des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Vitaly Mutko eingeladen.
Das war wirklich beispiellos. Noch nie hat uns irgendein*e Regierungsbeamte*r Aufmerksamkeit geschenkt, geschweige denn Tierrechtsverteidiger*innen ernst genommen. Aber Sie und Ihre Unterschriften halfen uns, unsere Bedenken laut und deutlich zu äußern, und wir wurden gehört. Vielen Dank dafür!
In den vergangenen fünf Monaten hat uns die Reguierung viele Versprechungen gemacht, unter anderem Anweisungen für die russischen Regionalregierungen erteilt und einen Beschluss zum Bau von Tierheimen in den FIFA-Gastgeberstädten verabschiedet. Wir haben eine Reihe von Entscheidungen von der Staatsanwaltschaft und dem Antimonopoldienst Russlands bezüglich einiger spezifischer Tierfang- und eliminierungsvorhaben erhalten. Leider führte das nicht dazu, dass die blutigen Vorhaben abgesagt wurden ...
Ich möchte auch allen Freiwilligen danken, die unserer Kampagne beigetreten sind, sie in ihrer Freizeit unterstützt und gefördert haben und das ohne jegliche Vergütung. Ohne Sie hätten wir nie so viel Aufmerksamkeit, Öffentlichkeit und Anerkennung erhalten!
Obwohl wir unser Ziel nicht ganz erreicht haben, können wir in den verbleibenden Wochen bis zur Eröffnung der FIFA 2018 noch viel tun, um die Fußballfans und die russischen Bürger*innen auf die blutigen Machenschaften bei der WM aufmerksam zu machen!
Wir müssen diese Zeit voll ausschöpfen und dürfen unsere Kampagne nicht aufgeben.
In Russland werden solche blutigen Massenvernichtungen von Straßentieren nicht nur vor Veranstaltungen wie der FIFA 2018 abgehalten. Sie werden regelmäßig durchgeführt. Mit Hilfe von 1,8 Millionen Menschen haben wir das Bewusstsein für dieses Problem geschärft und jetzt müssen wir den nächsten Schritt gehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir zusammen Russland zu einem Land machen können, in dem streunende Tiere mit Würde behandelt werden.
Vielen Dank,
Ekaterina Dmitriewa
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