

Das Mehrgenerationenhaus (MGH) Frankfurt Gallus muss bleiben!
Das Problem
Dem Verein Kinder im Zentrum Gallus droht der Verlust seines Hauptstandorts im Frankfurter Gallus. Der Mietvertrag für das Gebäude des Mehrgenerationenhauses (MGH) Frankfurt Gallus in der Idsteiner Straße läuft Ende des Jahres aus. Damit steht einer der wichtigsten Orte des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil vor einer ungewissen Zukunft. Wir appellieren deshalb an die Stadt Frankfurt am Main, das Gebäude der ehemaligen Braun-Fabrik zu erwerben oder langfristig anzumieten und dauerhaft als gemeinwohlorientierten Standort zu sichern. Gleichzeitig richten wir einen eindringlichen Appell an den Eigentümer Instone Real Estate, diesen Prozess aktiv zu unterstützen und den Verkauf zu gemeinwohlorientierten Konditionen zu ermöglichen.
Das Mehrgenerationenhaus
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 hat sich das MGH zu einem festen Bestandteil der sozialen Infrastruktur Frankfurts entwickelt. Mehr als 600 Menschen besuchen täglich Hessens größtes Mehrgenerationenhaus, darunter 130 Kinder der Musik-Kita. Rund 200 Familien bekommen Unterstützung in den Hilfen zur Erziehung, im Familienzentrum oder durch die Lebensmittelausgaben, 300 Personen bilden sich in Kursen beruflich weiter. Hinzu kommen die Mitglieder der 39 Vereine und Initiativen, die das MGH regelmäßig für ihre Angebote und ihr Engagement nutzen. Auf rund 4.900 Quadratmetern arbeiten 100 hauptamtliche Mitarbeitende gemeinsam mit knapp 60 Ehrenamtlichen daran, Menschen aller Generationen zu begleiten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Unter einem Dach arbeiten Kindertagesstätte, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Familienzentrum, Erwachsenenbildung, Beratung, Gesundheitsförderung, kulturelle Bildung, Nachhaltigkeit, Demokratieförderung und bürgerschaftliches Engagement eng zusammen. Das MGH ist ein sicherer Ort, konfessionell und parteipolitisch unabhängig, es ist verlässlich sieben Tage in der Woche geöffnet. Für viele Menschen ist es Anlaufstelle in schwierigen Lebenslagen, ein Anker gegen Einsamkeit, Schutzraum bei Hitze und Kälte und oft der einzige Ort, an dem sie Gemeinschaft erleben. Mit einer Beendigung des Mietverhältnisses ist daher weit mehr gefährdet als ein Gebäude - auf dem Spiel steht ein Ort gelebten Gemeinwohls.
Der Verein Kinder im Zentrum Gallus
Seit über 50 Jahren leistet der Verein Kinder im Zentrum Gallus unverzichtbare Arbeit für Bildungsgerechtigkeit, Teilhalbe und Solidarität in Frankfurt. Mit den ursprünglichen Zielen, migrantischen Kindern muttersprachlichen Unterricht zu bieten und ihnen gleichzeitig bessere Chancen im deutschen Bildungssystem zu ermöglichen, entwickelte sich der Verein stetig weiter und baute sein Angebot deutlich aus. Aus der ursprünglichen Bildungs- und Unterstützungsarbeit einer kleinen migrantischen Selbstorganisation entstand ein vielfältiges soziales und kulturelles Angebot, das heute allen Menschen offensteht.
Auch wenn sich die Arbeit des Vereins über die Jahrzehnte verändert hat, ist der historische Geist weiterhin spürbar. So ist das Mehrgenerationenhaus bis heute ein wichtiger Ort für migrantische Selbstorganisation und Begegnungsort zahlreicher Communities. Gerade in Zeiten, in denen Migration und eine vielfältige Gesellschaft zunehmend angegriffen und infrage gestellt werden, gilt es, Orte der Begegnung und des interkulturellen Zusammenhalts zu schützen und zu stärken.
Unsere Forderungen
Unsere aktuelle Situation macht deutlich, wie verletzlich soziale Infrastruktur ist, wenn sie dauerhaft von privaten Eigentumsverhältnissen abhängt. Gleichzeitig eröffnet sich nun die Möglichkeit, eine langfristige Lösung zu schaffen, die dem öffentlichen Interesse gerecht wird.
Frankfurt wächst und besonders das Gallus. Mit der Stadt müssen auch die Orte wachsen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen. Der Erwerb des Gebäudes durch die Stadt wäre deshalb weit mehr als eine Sicherung des bestehenden Angebots. Er wäre eine Investition in die soziale Zukunft und könnte ein Leuchtturm für inklusive und nachhaltige Modernisierung im Bestand werden. Dazu gehören unter anderem eine energetische Sanierung des Gebäudes, Begrünung, Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz, die Schaffung weiterer barrierefreier Räume, nachhaltige Mobilitätsangebote sowie die Weiterentwicklung des Hauses als offenen Begegnungs-, Bildungs- und Kulturort weit über den Stadtteil hinaus.
Wir appellieren zugleich an Instone Real Estate, die gesellschaftliche Bedeutung des Standorts anzuerkennen. Unternehmen tragen nicht nur Verantwortung für ihre wirtschaftlichen Ergebnisse, sondern auch für die Quartiere, die sie entwickeln und prägen. Wir erwarten, dass Instone Real Estate gemeinsam mit der Stadt Frankfurt einen Weg findet, der den dauerhaften Erhalt dieses besonderen Ortes ermöglicht. Ein finanzielles Entgegenkommen beim Verkauf wäre ein starkes Zeichen unternehmerischer Verantwortung und würde weit über das Gallus hinauswirken.
Kontakt
Kinder im Zentrum Gallus e.V.
Mehrgenerationenhaus Frankfurt Gallus
Idsteiner Straße 91
60326 Frankfurt am Main
E-Mail: info@kiz-gallus.org
Tel.: 069 75846666
Website: www.kiz-gallus.org
2.099
Das Problem
Dem Verein Kinder im Zentrum Gallus droht der Verlust seines Hauptstandorts im Frankfurter Gallus. Der Mietvertrag für das Gebäude des Mehrgenerationenhauses (MGH) Frankfurt Gallus in der Idsteiner Straße läuft Ende des Jahres aus. Damit steht einer der wichtigsten Orte des sozialen Zusammenhalts im Stadtteil vor einer ungewissen Zukunft. Wir appellieren deshalb an die Stadt Frankfurt am Main, das Gebäude der ehemaligen Braun-Fabrik zu erwerben oder langfristig anzumieten und dauerhaft als gemeinwohlorientierten Standort zu sichern. Gleichzeitig richten wir einen eindringlichen Appell an den Eigentümer Instone Real Estate, diesen Prozess aktiv zu unterstützen und den Verkauf zu gemeinwohlorientierten Konditionen zu ermöglichen.
Das Mehrgenerationenhaus
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 hat sich das MGH zu einem festen Bestandteil der sozialen Infrastruktur Frankfurts entwickelt. Mehr als 600 Menschen besuchen täglich Hessens größtes Mehrgenerationenhaus, darunter 130 Kinder der Musik-Kita. Rund 200 Familien bekommen Unterstützung in den Hilfen zur Erziehung, im Familienzentrum oder durch die Lebensmittelausgaben, 300 Personen bilden sich in Kursen beruflich weiter. Hinzu kommen die Mitglieder der 39 Vereine und Initiativen, die das MGH regelmäßig für ihre Angebote und ihr Engagement nutzen. Auf rund 4.900 Quadratmetern arbeiten 100 hauptamtliche Mitarbeitende gemeinsam mit knapp 60 Ehrenamtlichen daran, Menschen aller Generationen zu begleiten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Unter einem Dach arbeiten Kindertagesstätte, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Familienzentrum, Erwachsenenbildung, Beratung, Gesundheitsförderung, kulturelle Bildung, Nachhaltigkeit, Demokratieförderung und bürgerschaftliches Engagement eng zusammen. Das MGH ist ein sicherer Ort, konfessionell und parteipolitisch unabhängig, es ist verlässlich sieben Tage in der Woche geöffnet. Für viele Menschen ist es Anlaufstelle in schwierigen Lebenslagen, ein Anker gegen Einsamkeit, Schutzraum bei Hitze und Kälte und oft der einzige Ort, an dem sie Gemeinschaft erleben. Mit einer Beendigung des Mietverhältnisses ist daher weit mehr gefährdet als ein Gebäude - auf dem Spiel steht ein Ort gelebten Gemeinwohls.
Der Verein Kinder im Zentrum Gallus
Seit über 50 Jahren leistet der Verein Kinder im Zentrum Gallus unverzichtbare Arbeit für Bildungsgerechtigkeit, Teilhalbe und Solidarität in Frankfurt. Mit den ursprünglichen Zielen, migrantischen Kindern muttersprachlichen Unterricht zu bieten und ihnen gleichzeitig bessere Chancen im deutschen Bildungssystem zu ermöglichen, entwickelte sich der Verein stetig weiter und baute sein Angebot deutlich aus. Aus der ursprünglichen Bildungs- und Unterstützungsarbeit einer kleinen migrantischen Selbstorganisation entstand ein vielfältiges soziales und kulturelles Angebot, das heute allen Menschen offensteht.
Auch wenn sich die Arbeit des Vereins über die Jahrzehnte verändert hat, ist der historische Geist weiterhin spürbar. So ist das Mehrgenerationenhaus bis heute ein wichtiger Ort für migrantische Selbstorganisation und Begegnungsort zahlreicher Communities. Gerade in Zeiten, in denen Migration und eine vielfältige Gesellschaft zunehmend angegriffen und infrage gestellt werden, gilt es, Orte der Begegnung und des interkulturellen Zusammenhalts zu schützen und zu stärken.
Unsere Forderungen
Unsere aktuelle Situation macht deutlich, wie verletzlich soziale Infrastruktur ist, wenn sie dauerhaft von privaten Eigentumsverhältnissen abhängt. Gleichzeitig eröffnet sich nun die Möglichkeit, eine langfristige Lösung zu schaffen, die dem öffentlichen Interesse gerecht wird.
Frankfurt wächst und besonders das Gallus. Mit der Stadt müssen auch die Orte wachsen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglichen. Der Erwerb des Gebäudes durch die Stadt wäre deshalb weit mehr als eine Sicherung des bestehenden Angebots. Er wäre eine Investition in die soziale Zukunft und könnte ein Leuchtturm für inklusive und nachhaltige Modernisierung im Bestand werden. Dazu gehören unter anderem eine energetische Sanierung des Gebäudes, Begrünung, Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz, die Schaffung weiterer barrierefreier Räume, nachhaltige Mobilitätsangebote sowie die Weiterentwicklung des Hauses als offenen Begegnungs-, Bildungs- und Kulturort weit über den Stadtteil hinaus.
Wir appellieren zugleich an Instone Real Estate, die gesellschaftliche Bedeutung des Standorts anzuerkennen. Unternehmen tragen nicht nur Verantwortung für ihre wirtschaftlichen Ergebnisse, sondern auch für die Quartiere, die sie entwickeln und prägen. Wir erwarten, dass Instone Real Estate gemeinsam mit der Stadt Frankfurt einen Weg findet, der den dauerhaften Erhalt dieses besonderen Ortes ermöglicht. Ein finanzielles Entgegenkommen beim Verkauf wäre ein starkes Zeichen unternehmerischer Verantwortung und würde weit über das Gallus hinauswirken.
Kontakt
Kinder im Zentrum Gallus e.V.
Mehrgenerationenhaus Frankfurt Gallus
Idsteiner Straße 91
60326 Frankfurt am Main
E-Mail: info@kiz-gallus.org
Tel.: 069 75846666
Website: www.kiz-gallus.org
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Petition am 2. September 2026 erstellt