Das letzte Alt-Kölner Weinhaus darf nicht sterben - WIR WOLLEN WEINHAUS BRUNGS ERHALTEN!

Das Problem

Bitte helft uns, die wahrscheinlich letzte Chance zur Erhaltung des Weinbaus Brungs zu nutzen und teilt diese Petition mit all euren Freunden und bekannten!

Die nachstehenden Unterzeichner:innen sind entsetzt, dass eine jahrhundertelange Tradition mitten in der Kölner Altstadt durch die Schließung des Weinhauses Brungs unterzugehen droht.


Wir bekunden mit unseren Unterschriften, dass wir von der Stadt Köln als Eigentümerin des Weinhauses Brungs erwarten, dass sie dieses beispielhafte Denkmal erhält, endlich fachgerecht saniert und als Juwel der Altstadt in seiner traditionsreichen Nutzung als Weinhaus dauerhaft weiterführen lässt.


Das letzte Alt-Kölner „Weinhaus Bungs“ steht auf Resten der römischen Stadtmauer genau dort, wo mehr als 1000 Jahre das mittlere Ost-Tor, im Mittelalter „Marspforte“ (= Markt-Tor) genannt, zum Rheinhafen führte. Nach der Versandung des dort verlaufenden Rheinarms entstanden im Mittelalter die Marktplätze „Alter Markt“ und „Heumarkt“ sowie das Judenviertel direkt neben dem Rathaus („Judengasse“). Das römische Stadttor wurde 1545 abgerissen. Genau dort errichtete der Kölner Ratsherr Gillis Eifler die beiden Kaufmannshäuser, die heute das Weinhaus Brungs beinhalten. Ein unglaubliches Juwel ist das historische Kellergewölbe mit mittlelalterlichen Statuen von Kaiser und Papst mit der Reichskrone dazwischen.


An mehreren Stellen nehmen Inschriften auf den „Worbel“ Bezug, der, bürgerlich Pankratz Weinstock benamt, auf Geheiß des Stadtrates im 12. Jahrhundert als Stadtnarr viele Geschichten hinterließ.
Im oberen Bereich sind die hölzerne Wendeltreppe aus dem 18. Jahrhundert, Wandvertäfelungen und gußeiserne Ofenplatten regelrechte Hingucker.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verband die Familie Brungs die beiden mittelalterlichen Gebäude mit einem neugotischen Spitzbogen zum „Weinhaus Brungs“, das bis heute besteht.
Bis heute – das heißt leider erst mal bis Ende Februar 2023.
Im Jahre 2019 erwarb die Stadt Köln dieses unverwechselbare, aber sanierungsbedürftige Baudenkmal für 3 Millionen Euro, sagt man. Zunächst eine gute Nachricht, da öffentliches Eigentum sicherstellen mag, dass öffentliche Kultur- und Substanzpflege im Vordergrund stehen.


Leider wurde diese Aufgabe von der Verwaltung der Stadt Köln sträflichst vernachlässigt. Desinteresse, Ignoranz, Hinhalteparolen und Verweigerung von Transparenz und Kommunikation. Vielleicht hat unsere geliebte Stadt mit unserer hoch geschätzten Oberbürgermeisterin, Frau Henriette Reker, ein Konzept oder gar eine konkrete Planung für das „Weinhaus Brungs“. Dann ist sie eine Meisterin im Verschweigen. Denn Ende Februar soll erst mal Schluss sein. Und die wirklich hochengagierte Crew verfliegt mangels Perspektive in alle Richtungen. Was soll das?
So geht man weder mit seinem eigenen Juwel um, noch mit den dort arbeitenden Menschen!

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Das Problem

Bitte helft uns, die wahrscheinlich letzte Chance zur Erhaltung des Weinbaus Brungs zu nutzen und teilt diese Petition mit all euren Freunden und bekannten!

Die nachstehenden Unterzeichner:innen sind entsetzt, dass eine jahrhundertelange Tradition mitten in der Kölner Altstadt durch die Schließung des Weinhauses Brungs unterzugehen droht.


Wir bekunden mit unseren Unterschriften, dass wir von der Stadt Köln als Eigentümerin des Weinhauses Brungs erwarten, dass sie dieses beispielhafte Denkmal erhält, endlich fachgerecht saniert und als Juwel der Altstadt in seiner traditionsreichen Nutzung als Weinhaus dauerhaft weiterführen lässt.


Das letzte Alt-Kölner „Weinhaus Bungs“ steht auf Resten der römischen Stadtmauer genau dort, wo mehr als 1000 Jahre das mittlere Ost-Tor, im Mittelalter „Marspforte“ (= Markt-Tor) genannt, zum Rheinhafen führte. Nach der Versandung des dort verlaufenden Rheinarms entstanden im Mittelalter die Marktplätze „Alter Markt“ und „Heumarkt“ sowie das Judenviertel direkt neben dem Rathaus („Judengasse“). Das römische Stadttor wurde 1545 abgerissen. Genau dort errichtete der Kölner Ratsherr Gillis Eifler die beiden Kaufmannshäuser, die heute das Weinhaus Brungs beinhalten. Ein unglaubliches Juwel ist das historische Kellergewölbe mit mittlelalterlichen Statuen von Kaiser und Papst mit der Reichskrone dazwischen.


An mehreren Stellen nehmen Inschriften auf den „Worbel“ Bezug, der, bürgerlich Pankratz Weinstock benamt, auf Geheiß des Stadtrates im 12. Jahrhundert als Stadtnarr viele Geschichten hinterließ.
Im oberen Bereich sind die hölzerne Wendeltreppe aus dem 18. Jahrhundert, Wandvertäfelungen und gußeiserne Ofenplatten regelrechte Hingucker.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verband die Familie Brungs die beiden mittelalterlichen Gebäude mit einem neugotischen Spitzbogen zum „Weinhaus Brungs“, das bis heute besteht.
Bis heute – das heißt leider erst mal bis Ende Februar 2023.
Im Jahre 2019 erwarb die Stadt Köln dieses unverwechselbare, aber sanierungsbedürftige Baudenkmal für 3 Millionen Euro, sagt man. Zunächst eine gute Nachricht, da öffentliches Eigentum sicherstellen mag, dass öffentliche Kultur- und Substanzpflege im Vordergrund stehen.


Leider wurde diese Aufgabe von der Verwaltung der Stadt Köln sträflichst vernachlässigt. Desinteresse, Ignoranz, Hinhalteparolen und Verweigerung von Transparenz und Kommunikation. Vielleicht hat unsere geliebte Stadt mit unserer hoch geschätzten Oberbürgermeisterin, Frau Henriette Reker, ein Konzept oder gar eine konkrete Planung für das „Weinhaus Brungs“. Dann ist sie eine Meisterin im Verschweigen. Denn Ende Februar soll erst mal Schluss sein. Und die wirklich hochengagierte Crew verfliegt mangels Perspektive in alle Richtungen. Was soll das?
So geht man weder mit seinem eigenen Juwel um, noch mit den dort arbeitenden Menschen!

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Die Entscheidungsträger*innen

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
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