Das Beste der Leonhardsvorstadt!

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Menschen der Leonhardsvorstadt.
menschen.der.leonhardsvorstadt@gmail.com

Das Beste der Leonhardsvorstadt ist schon da!

Lieber Herr Oberbürgermeister Dr. Nopper, lieber Herr Bürgermeister Pätzold, liebe Stadträtinnen und Stadträte,

Bitte sprechen Sie mit uns über die laufenden Verfahren, den weiteren Planungsverlauf und den zukünftigen Umgang mit der Leonhardsvorstadt und ihren Menschen, denn wir fühlen uns bedroht!

Liebe auf den ersten Blick ist sie nicht, die Leonhardsvorstadt und schon gar nicht das Leonhardsviertel.  Vor 20 Jahren noch gingen hier die meisten Menschen mit dem Blick auf den Boden gerichtet auf dem schnellsten Weg durch die Straßen. Vor den Häusern standen keine Tische und Stühle, denn man glaubte, damit würden zwielichtige Figuren ins Helle gelockt.

Doch mit der Außengastronomie kam Leben auf die Straßen und die Menschen begannen, miteinander zu reden und Beziehungen aufzubauen. Denkmalgeschützte Häuser wurden herausgeputzt. Die Stadtverwaltung kauft jetzt Häuser an, wo sie vorher Häuser verkauft hat.

Aus Jahrzehnte dauernder Vernachlässigung ist mit den Menschen, die hier leben, arbeiten oder wirken ein Organismus entstanden. Ein buntes Volk, das gelernt hat, manchen Missstand und einige Vermutungen, Verwechslungen und Unterstellungen zu ertragen.

Was wir aber nicht ertragen können, ist über uns zu lesen: 

  • „Das Viertel wird  gemieden“ – von wem?
  • „Die Innenstadt soll in Richtung Leonhardsvorstadt erweitert werden!“ – Für wen oder was sollen wir hier weg?
  • „Erlebnis- und Kulturmeile, Platz für Menschen die hier wohnen wollen“ – Hallo, wir wohnen schon hier!

Wir fragen uns, wieso wir uns so gefreut haben, Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 geworden zu sein. In deren Voruntersuchungen und Planspiel wurde nämlich den Bewohnern der Leonhardsvorstadt attestiert: 

„Nach den Monaten des gemeinsamen Entwickelns von Ideen, dem engagierten Austausch und den anregenden Diskussionen haben wir keinen Zweifel: Mit den Menschen der Leonhardsvorstadt wird dies gelingen.“

Das Leonhardsviertel und das Bohnenviertel haben gerade angefangen nach Jahren der Trennung wieder zarte Bande zu knüpfen und herauszufinden, was sie eint statt zu betonen, was sie trennt.

Das Leonhardsviertel, das mit seiner Identität als „Sozialmeile“ und „Quartier der Toleranz“ zu leben gelernt hat soll jetzt einfach „erneuert“ oder gar annektiert werden? Ohne mit uns zu reden?

Es geht hier um mehr als um ein paar einfache Fragen nach ja/nein oder rein/raus. Es geht darum, Gemeinwohl statt Zwietracht zu fördern.

Es geht um unsere Heimat und wir wünschen uns, dass wieder mit uns statt über uns geredet wird. Wir brauchen keine Berichterstattung aus Ratszimmern sondern Ihr Ohr und Ihre Hilfe, unseren Stadtteil gemeinsam mit Ihnen in unserem Sinne zu entwickeln und zu betreuen. Unsere Fähigkeit, Zielkonflikte zu lösen (Zitat IBA-Gutachten: http://www.zukunft-leonhardsvorstadt.de/ könnte dabei hilfreich sein. 

Wir freuen uns, wenn viele Menschen aus der Leonhardsvorstadt und darüber hinaus unser Anliegen auf weitere Beteiligung an der Stadtplanung unterstützen. Wir hoffen auf offene Ohren und Herzen. Stuttgart hat eine tolle Leonhardsvorstadt verdient und das Beste ist schon da:

WIR - DIE MENSCHEN DER LEONHARDSVORSTADT

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