

Ein historischer Schritt für Tiere: Dänemark schafft sein Landwirtschaftsministerium ab und ersetzt es durch ein eigenes Ministerium für Natur- und Tierschutz. Damit wird das Land zum ersten EU-Mitgliedstaat, der Tierschutz nicht länger den Interessen der Agrarindustrie unterordnet.
Dieser politische Wandel kommt nicht von ungefähr. Dänemark gehört zu den größten Schweinefleischproduzenten der Welt und steht seit Jahren wegen der Zustände in der industriellen Tierhaltung in der Kritik. Nun plant die neue Regierung umfassende Reformen: extreme Zuchtpraktiken sollen beendet, das routinemäßige Schwanzkupieren abgeschafft, Schweinen mehr Platz und Beschäftigungsmaterial zur Verfügung gestellt und Ferkel später von ihren Müttern getrennt werden.
Vor allem aber erkennt Dänemark ein grundlegendes Problem an: Solange Tierschutz dem Landwirtschaftsministerium untersteht, geraten die Interessen der Tiere immer wieder in Konflikt mit wirtschaftlichen Interessen. Mit einem eigenen Ministerium schafft das Land erstmals eine politische Struktur, die Tiere stärker in den Mittelpunkt rücken kann. Wie gut das in der Praxis umgesetzt wird, wird sich erst noch zeigen, aber der Schritt hat Signalwirkung.
Deutschland darf diesen Schritt nicht verpassen. Auch hierzulande wird Tierschutz noch immer innerhalb des Landwirtschaftsministeriums verwaltet – mit den bekannten Interessenkonflikten und den entsprechend langsamen Fortschritten für Tiere.
Deshalb fordern wir mit unserer Petition „Ministerium für Tiere – Echte politische Stimme statt Lobbyzwängen!“ ein eigenständiges Tierschutzministerium in Deutschland.
Dänemark zeigt: Veränderung ist möglich. Jetzt braucht es den politischen Willen auch bei uns.
👉 Unterzeichne die Petition und hilf mit, den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen.
👉 Teile die Petition mit Freund*innen, Familie und in den sozialen Medien.
Jede Unterschrift ist ein Signal dafür, dass Tiere endlich eine unabhängige politische Vertretung brauchen.