Das Amt der Bundestierschutzbeauftragten muss bleiben!

Das Problem

Mit der Schaffung des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten im Jahr 2023 wurde ein historischer Meilenstein für den Tierschutz in Deutschland gesetzt: Erstmals existiert eine institutionelle, unabhängige Stimme für die Interessen von Tieren auf Bundesebene – jenseits parteipolitischer Interessen, ausschließlich dem Wohl der Tiere verpflichtet.

Dieses Amt ist nicht nur ein symbolisches Zeichen, sondern ein konkreter Fortschritt in der Umsetzung des Staatsziels Tierschutz, das seit 2002 im Grundgesetz verankert ist. Die Beauftragte berät die Bundesregierung fachlich fundiert, bringt Tierschutzbelange systematisch in politische Prozesse ein und erinnert kontinuierlich an die moralische und verfassungsrechtliche Verantwortung des Staates gegenüber den Tieren in unserer Gesellschaft.

Doch momentan ist nicht klar wie es mit dem Amt weitergehen soll - trotz breiter Zustimmung in der Bevölkerung zur Schaffung des Amtes (laut Tierpolitik-Barometer 2021: 75 %). Es könnte eine stille Demontage ohne Debatte folgen, weil das Amt im aktuellen Koalitionsvertrag nicht berücksichtigt wurde und auch im Organisationserlass der Bundesregierung keine Erwähnung findet. Dabei zeigt die Arbeit der bisherigen Amtsinhaberin Dr. Ariane Kari, wie wichtig und wirksam diese Position ist. 

Eine Streichung des Amtes wäre nicht nur sachlich unbegründet, sie ist auch politisch kurzsichtig: Die Kosten des Amtes sind mit unter 500.000 € jährlich verschwindend gering im Vergleich zu anderen Ausgaben, etwa den Steuersubventionen für den Agrardiesel für Landwirt*innen in Höhe von über 440 Millionen Euro. Hier wird nicht gespart, sondern gestrichen, was vielen Menschen wichtig ist: ein sichtbarer, strukturverankerter Tierschutz in der Bundespolitik.

Wir fordern:

  • Die sofortige Verlängerung und Entfristung des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten.
  • Die feste gesetzliche Verankerung des Amtes im Tierschutzgesetz für Planungssichereit und parteiunabhängigen Fortbestand der Institution.
  • Eine institutionelle Sicherung dieses Amtes – gegebenenfalls auch in einem anderen Ressort wie dem Umwelt- oder Justizministerium.


Der Schutz von Tieren ist keine Randfrage. Er ist Verfassungsauftrag. Darum bitten wir Sie eindringlich: Sichern Sie den Fortbestand des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten!

Für eine starke Stimme für die Tiere – jetzt und in Zukunft.

An der Petition sind folgende Organisationen beteiligt: 

Animal Society 

Deutsche Tier-Lobby 

Menschen für Tierrechte

Vier Pfoten

ProVieh

Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft

avatar of the starter
Animal SocietyPetitionsstarter*inAnimal Society ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Rechte und Interessen von Tieren einsetzt und Gesellschaft und Politik dazu ermutigt, Tierleid zu beenden. Mit unserer Aufklärungsarbeit und politischen Kampagnen schaffen wir Transparen

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Das Problem

Mit der Schaffung des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten im Jahr 2023 wurde ein historischer Meilenstein für den Tierschutz in Deutschland gesetzt: Erstmals existiert eine institutionelle, unabhängige Stimme für die Interessen von Tieren auf Bundesebene – jenseits parteipolitischer Interessen, ausschließlich dem Wohl der Tiere verpflichtet.

Dieses Amt ist nicht nur ein symbolisches Zeichen, sondern ein konkreter Fortschritt in der Umsetzung des Staatsziels Tierschutz, das seit 2002 im Grundgesetz verankert ist. Die Beauftragte berät die Bundesregierung fachlich fundiert, bringt Tierschutzbelange systematisch in politische Prozesse ein und erinnert kontinuierlich an die moralische und verfassungsrechtliche Verantwortung des Staates gegenüber den Tieren in unserer Gesellschaft.

Doch momentan ist nicht klar wie es mit dem Amt weitergehen soll - trotz breiter Zustimmung in der Bevölkerung zur Schaffung des Amtes (laut Tierpolitik-Barometer 2021: 75 %). Es könnte eine stille Demontage ohne Debatte folgen, weil das Amt im aktuellen Koalitionsvertrag nicht berücksichtigt wurde und auch im Organisationserlass der Bundesregierung keine Erwähnung findet. Dabei zeigt die Arbeit der bisherigen Amtsinhaberin Dr. Ariane Kari, wie wichtig und wirksam diese Position ist. 

Eine Streichung des Amtes wäre nicht nur sachlich unbegründet, sie ist auch politisch kurzsichtig: Die Kosten des Amtes sind mit unter 500.000 € jährlich verschwindend gering im Vergleich zu anderen Ausgaben, etwa den Steuersubventionen für den Agrardiesel für Landwirt*innen in Höhe von über 440 Millionen Euro. Hier wird nicht gespart, sondern gestrichen, was vielen Menschen wichtig ist: ein sichtbarer, strukturverankerter Tierschutz in der Bundespolitik.

Wir fordern:

  • Die sofortige Verlängerung und Entfristung des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten.
  • Die feste gesetzliche Verankerung des Amtes im Tierschutzgesetz für Planungssichereit und parteiunabhängigen Fortbestand der Institution.
  • Eine institutionelle Sicherung dieses Amtes – gegebenenfalls auch in einem anderen Ressort wie dem Umwelt- oder Justizministerium.


Der Schutz von Tieren ist keine Randfrage. Er ist Verfassungsauftrag. Darum bitten wir Sie eindringlich: Sichern Sie den Fortbestand des Amtes der Bundestierschutzbeauftragten!

Für eine starke Stimme für die Tiere – jetzt und in Zukunft.

An der Petition sind folgende Organisationen beteiligt: 

Animal Society 

Deutsche Tier-Lobby 

Menschen für Tierrechte

Vier Pfoten

ProVieh

Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft

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Animal SocietyPetitionsstarter*inAnimal Society ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Rechte und Interessen von Tieren einsetzt und Gesellschaft und Politik dazu ermutigt, Tierleid zu beenden. Mit unserer Aufklärungsarbeit und politischen Kampagnen schaffen wir Transparen

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Petition am 13. Mai 2025 erstellt