
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,
"Ist die Coronakrise eine globale Angststörung?", das ist der Titel eines Videos, indem ich mit dem Psychologen Klaus Herbig spreche. Ich konnte dadurch den Corona-Shutdown und die öffentliche Stimmung besser verstehen. Der öffentliche Umgang mit dem Coronavirus ähnelt überraschend stark der Struktur einer Angststörung, wie diese in der Psychologie beschrieben wird. (Anfängliches Schockerlebnis, immer ausgefeiltere Schutzmaßnahmen, womit die Angst aber verstärkt wird, Zoomblick auf das Problem, Ausblendung verharmlosender Fakten, etc.) Klaus Herbig erzählt aus seiner täglichen Arbeit mit Angststörungspatienten und wir fragen uns, inwieweit wir diese Erfahrungen auf die gesellschaftliche Situation übertragen können.
https://www.youtube.com/watch?v=kowfTxqnpuw&t=232s
Da das letzte Wochenende überraschend frei wurde, konnte ich zur Menschenkette um den Bodensee. Ich habe diese als sehr starke, stimmige und sehr friedliche Aktion erlebt. Mit dem Beginn der Menschenkette verschwand der strömende, herbstliche Regen und das Wetter wandelte sich in leuchtenden, frühlingshaften Sonnenschein. Dass es einige Lücken in der Kette gab, störte überhaupt nicht, diese wurden gut mental geschlossen. Solche gemeinsame Friedenskraft im Rücken ist nötig, denn das Thema geht weiter und die Agressivität in der Gesellschaft dazu auch.
Im Folgenden einige weitere wichtige Beiträge:
Die Great Barrington Erklärung: Tausende Wissenschaftler und Mediziner fordern ein Ende der staatlichen Zwangsmaßnahmen, da diese mehr schaden als nutzen. Stattdessen sollen nur die Risikopersonen geschützt werden, soweit sie die wollen. Die Initiatoren dieser Erklärung, Martin Kulldorff, Sunetra Gupta und Jay Bhattacharya, sind angesehene Fachleute, die an den Universitäten Harvard, Oxford und Stanford forschen und unterrichten. Leider wurde über diese starke internationale Initiative in den Medien kaum berichtet. Die Erklärung kann auch von Nichtwissenschaftlern unterzeichnet werden und liegt in mehreren Sprachen vor: https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/
Seit einigen Monaten beschäftigt sich der Corona-Ausschuss - ein Untersuchungsausschuss aus vier Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten in Deutschland - mit den Folgen der Corona-Maßnahmen. In vielen Stunden und 19 Sitzungen haben sie namhafte Expertinnen und Experten befragt, um die Gefährlichkeit des Virus besser einschätzen zu können und beurteilen zu können, welche Kollateralschäden die staatlichen Maßnahmen erzeugt haben und ob diese Maßnahmen gerechtfertigt waren. Eine sehr fundierte Aufarbeitung, Hut ab!
Nun liegt der erste Kurzbericht vor mit sehr vielen Quellenangaben, um sich weiter zu informieren. Zwar umfasst diese Kurzversion auch schon 28 Seiten, aber die sind es wert, gelesen zu werden. Der Bericht und die sehenswerten Sitzungen auf Video sind hier: https://corona-ausschuss.de
Prof. Dr. Reiner Eichenberger arbeitet im Handelsblatt aus: Deutschland könnte in der Coronakrise Opfer seines Erfolgs werden. Durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen gibt es nur einen geringen Anteil Genesener mit einer gewissen Immunität. Das könnte sich künftig als großer Nachteil herausstellen. https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/homo_oeconomicus/homo-oeconomicus-reiner-eichenberger-deutschland-koennte-in-der-coronakrise-opfer-seines-erfolgs-werden/26243434.html
Eine sehr fundierte Analyse zur fehlenden Wirksamkeit der staatlichen Maßnahmen weltweit von Prof. Dr. Christian Rieck ist hier zu sehen: youtu.be/hOfe7z3V1Mw
Hier die Einschätzung eines Berliner Arztes, dass die Maßnahmen in der Pauschalität nicht mehr zu rechtfertigen sind, veröffentlicht in der Berliner Zeitung: www.berliner-zeitung.de/news/leitender-arzt-corona-massnahmen-sind-in-dieser-pauschalitaet-nicht-mehr-zu-rechtfertigen-li.108933
Der Leiter des Gesundheitsamtes in Frankfurt meldet sich ebenfalls zu Wort: www.berliner-zeitung.de/news/keine-uebersterblichkeit-trotz-corona-amtsarzt-fordert-diskussion-ueber-die-mittel-der-pandemie-bekaempfung-li.108672
Mit herzlichen Grüssen,
Thomas Mayer
P.S.: Die Petition für einen Untersuchungsausschuss wird im Dt. Bundestag zusammen mit anderen ähnlichen Petitionen behandelt, ein Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.