Claus, warum tust du nichts ? LSG Diedrichshagen - Zweiter Teil !!

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Vor drei Jahren gab es hier schon eine erfolgreiche Petition gegen das Bauvorhaben im Landschaftsschutzgebiet Rostock Diedrichshagen. Der Bürgerinitiative war damals schon klar, dass es sich um einen temporären Erfolg handelt. Die 38750 Unterstützer der Petition hier waren u.a. der Ausschlag für den damaligen OB von Rostock das Versprechen zu geben, während seiner Amtszeit bliebe das LSG unangetastet. Damalige, erfolgreiche Petition

Seit einem Jahr haben wir einen neuen OB in Rostock, welcher auf konkrete Anfragen im Wahlkampf zu der Aussage stand, das LSG Diedrichshagen unangetastet zu lassen. Nun tauchen plötzlich Pläne der WIRO auf, das Gebiet käuflich zu erwerben. Die WIRO ist ein stadteigenes Unternehmen. Angeblich will die WIRO somit das Landschaftsschutzgebiet sichern und nicht bebauen ....

Wer soll das glauben ? Wir sagten schon 2017 wir bleiben wachsam !

Ein Flächenverkauf an die WIRO macht eine Bebauung nur deutlich wahrscheinlicher, denn Geschäftszweck der WIRO ist nicht die Entwicklung von naturnahen Grünflächen, auch ist sie kein landwirtschaftlicher Betrieb, sondern ihr Geschäftszweck ist der Bau sowie die Vermietung von Wohngebäuden. Die WIRO beteiligt sich mit einem geplanten Flächenkauf eindeutig an der Bodenspekulation mit geschützten und schützenswerten Naturflächen. 

Claus Ruhe Madsen, warum tust du nichts ? Du bist mit unseren Stimmen zum ersten ausländischem Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt gewählt worden. Wenn die WIRO das Geld der Stadt investieren möchte, so gibt es in Rostock doch genug zu tun (Radwege, Straßenbahnen oder einfach eine Senkung des Mietzinses für die 36.000 Wohnungen der WIRO !). Wozu ein Landschaftsschutzgebiet kaufen, das keinen Gewinn bringt ? Ein Schelm wer Böses dabei denkt ....

Claus Ruhe und alle anderen Bürgerschaftsmitglieder: respektiert den Bürgerwillen und schützt unsere Küstenlandschaften! Stimmt gegen den Kauf und schreibt die Unbebaubarkeit des seit 1960 existierenden Landschaftsschutzgebietes fest. Alles andere widerspricht der Agenda21 Protokoll von Rio, der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesrepublik, sowie den Leitlinien der Stadtentwicklung der Hansestadt Rostock.