Vollstreckung der Herausgabe meiner Nichten an den ihnen unbekannten Vater stoppen!

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Um mich kurz vorzustellen: Ich bin die Tante dieser bezaubernden Mädchen und die Schwester dieser Löwenmama.

Nach einem Beschluss des OLG Hamm sollen meine Nichten gegen ihren Willen nach Frankreich zum Vater, den sie nicht kennen. Das Jugendamt, die Schule und der Kinderpsychiater warnen ausdrücklich vor der Herangehensweise. Sie sehen das Kindeswohl massiv gefährdet. Eine Anhörung der Kinder durch das Gericht fand nicht statt.

Wir fordern zum Schutz des Kindeswohls die Aufhebung der Vollstreckung und die Anhörung der Kinder.

Den Kindern geht es bei der Mutter und in ihrem Umfeld nachweislich gut (bestätigt durch Jugendamt, Kinderpsychiater und Schule). Sie dürfen ihrer gewohnten Umgebung, in der sie sich sicher und geborgen fühlen, nicht entrissen werden. Alle Handlungen, die den Willen der Kinder ignorieren, werden unweigerlich schlimme Folgen für ihr seelisches und körperliches Wohl haben. Sie haben ein Recht auf ein unbeschwertes und gewaltloses Leben, welches im Moment bei der Mutter gewährleistet ist.

Die Namen und Bilder der Kinder werden in dieser Petition nicht veröffentlicht, um deren Persönlichkeitsrechte zu schützen.

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Der Fall ist sehr komplex. Daher hier eine "Kurzfassung" der Ereignisse:

A. (9 Jahre) und D. (7 Jahre) leben seit 2015, mittlerweile also seit gut 5 Jahren, mit ihrer Mutter Stefanie Braunagel, in Minden (Westfalen), Deutschland. Sie haben hier den Kindergarten besucht und wurden auch hier eingeschult. A. steht vor dem Wechsel auf das Gymnasium, D. besucht mittlerweile die 2. Klasse. Beide Kinder gehen Hobbies nach und haben ein liebevolles, stabiles soziales Umfeld.

Sie wurden in Frankreich geboren. Nach Trennung der Eltern 2013, lebten die Kinder 1,5 Jahre im Wechsel in den jeweiligen Haushalten in Frankreich. Diese Zeit war extrem schwierig für die Kinder und auch sehr belastend für die Mutter, da der Vater sich als unzuverlässiges Elternteil zeigte. So wurde die Mutter bei jeder Gelegenheit angebrüllt (auch im Beisein der Kinder), Absprachen wurden nicht eingehalten, finanziellen Verpflichtungen kam er ungenügend nach. Aus diesem Verhalten konnte nur geschlussfolgert werden, dass das Wohl der Kinder für ihn bedeutungslos war und es ihm ausschließlich um Vergeltung ging.

Schikane, Beleidigungen, Stalking, verbale Drohungen und die vom Vater gewalttätig vorgenommenen Übergaben, einhergehend mit zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, die sich zunehmend gegen die Übergaben wehrten, ließen der Mutter, im Bestreben ihre Kinder zu beschützen, keine andere Wahl, als 2015 die Flucht nach Deutschland anzutreten um zunächst unterzutauchen.

Im Sommer 2016 spürten vom Vater beauftragte Detektive die Mutter und die Kinder auf. Er stellte einen Rückführungsantrag, der jedoch im Dezember 2016 vom OLG Hamm abgelehnt wurde. Die Begründung lautete "… weil die Rückgabe nach Frankreich für A. und D. mit der schwerwiegenden Gefahr eines seelischen Schadens verbunden wäre.".

2016 befand sich der Vater wegen der o.g. Verhandlung in Deutschland und das Jugendamt ermöglichte ein Treffen mit den Kindern. Seit diesem einmaligen Treffen zeigte der Vater keine weitere Initiative, den Kontakt zu den Mädchen aufzunehmen – trotz des Angebotes des Jugendamtes, welches ohne weiteres und mit ausdrücklicher Zustimmung der Mutter einen regelmäßigen Umgang sichergestellt hätte.

2018 wurde dem Vater in Frankreich das alleinige Sorgerecht zugesprochen. Der vorausgegangene Antrag der Mutter an das französische Gericht, die Sorgerechtsverhandlung in Deutschland zu führen, wurde ignoriert; die Sorgerechtsentscheidung wurde gefällt in Abwesenheit der Mutter und auch ohne die Kinder anzuhören. Eine Berufung wurde verweigert.

Jetzt, Ende 2019, gibt es den Beschluss vom OLG Hamm, die Kinder gegen ihren ausdrücklichen und festen Willen, mit unmittelbarem Zwang durch Gerichtsvollzieher in Begleitung von Polizei und Jugendamt, dem Vater zu übergeben. Der Plan des Vaters ist, sie anschließend in eine Kinder- und Jugendpsychatrie einzuweisen, obwohl beide Mädchen völlig gesund sind – wie auch das Gutachten des Kinderpsychiaters attestiert. Sie sprechen weder die französische Sprache, noch haben sie eine ihnen vertraute Bezugsperson vor Ort.