Bernd Scheifele, bitte retten Sie unsere heiligen Stätten am Red Hill, Westaustralien! Respektieren Sie unser Vermächtnis und Erbe!

Bernd Scheifele, bitte retten Sie unsere heiligen Stätten am Red Hill, Westaustralien! Respektieren Sie unser Vermächtnis und Erbe!

Startdatum
6. März 2015
Petition an
Tony Abbott MP und
Petition geschlossen.
Diese Petition hat 388 Unterschriften erreicht

Warum ist diese Petition wichtig?

CEO Bernd Scheifele, Hanson Steinbruch u. a.

„Bitte retten Sie unsere heiligen Plätze und das Stammland unserer Vorfahren am Red Hill, Westaustralien. Respektieren Sie unser Vermächtnis und Erbe!“

Hansons beabsichtigte Expansion des Steinbruchs wird ein zentrales Heimat- und Wohngelände des Swan Valley Nyungah Stammes zerstören. Das Camp war in der Liste der Aborigine Kulturgüter aufgenommen und am 31.01.2015 wieder gestrichen worden. Wir bitten die Firma endlich das Kulturerbe dieses Naturdenkmals anzuerkennen.

Sie können ohne Weiteres in Ihr anderes Gelände etwas weiter außerhalb der Stadt umziehen.

An dem jetzigen Platz hätte nie ein solches Projekt gestartet werden dürfen. Dass es dennoch geschah, liegt allein an fehlender guter Verwaltung. Hanson hat die beiden verantwortlichen politischen Parteien immer üppig finanziell ausgestattet. Darüberhinaus sponsern sie Sportvereine und Organisationen. Zur Zeit regiert die Liberale Partei, Labour ist die Opposition. Beide haben in diesen Jahren schlimme Umweltsünden begangen und eine Politik verfolgt, die Hanson zuarbeitete. Deren Lobbying ging darüber hinaus bis in die Distriktverwaltung und deckte alle Ebenen der Genehmigungsprozesse ab.

Warum wurden Archäologen von Drittinstitutionen wie der Westaustralischen Universität nie auf dem Gelände zugelassen?
Warum genehmigt die Stadt Swan die Zerstörung eines gesamten urzeitlich mythischen Landschaftskomplexes von archäologischer Einzigartigkeit durch Steinbrucharbeiten?

Die anerkannte Archäologin Prof. Sylvia Hallam
schrieb im Oktober 2014 an den Vorsitzenden der ACMC (Komitee für die Aborigine Kulturangelegenheiten):

"Lieber Gavin Fielding,
es sind mehrere hundert Fundstellen, die ich persönlich im Gebiet des Swan Valley registriert habe. Ich kann versichern, dass die Situation am Red Hill einzigartig ist.
Es ist ungewöhnlich, eine solche Konstellation zu finden, wo alles Material unberührt geblieben, ja in der Tat sogar beschützt ist durch Vegetation. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, ein komplettes Siedlungsgebiet in seiner ursprünglichen Art zu erschließen, wie es zur Zeit des Erstkontaktes mit den europäischen Besatzern (um 1829) war.
Und es bedeutet schließlich auch, dass wir ein Bild gewinnen von der zeitlos uralten Lebensweise.
Ich kenne kein Fundgebiet in diesem Großraum, das derartig unversehrt geblieben ist. Dies ist nicht allein für Westaustralien, sondern für ganz Australien einzigartig.

Es gibt sehr wenige Plätze auf dem ganzen Kontinent, die dem gleichkommen. Offene Stätten sind sehr wichtig, dagegen  gibt es unzählige Höhlen und verschüttete Plätze. Der Red Hill Komplex sollte vollständig erschlossen und aufgenommen werden. Die unmittelbare Nähe auch zu dem historischen Eulenstein (Owlstone oder Boyagogomat) unterstreicht die große Bedeutung dieser Landschaft. Ich vertraue darauf, das Sie sich gegen eine Zerstörung entscheiden werden."

Bella Bropho, Stammessprecherin der Nyungah:

„Der Owl-Stone ist 20 m hoch und es heißt, er schafft eine physische Verbindung mit der Traumzeit und eine plastische Verkörperung von Mythologie. Für die Aborigines sind solche Plätze wie Kathedralen, Brennpunkt für spirituelle Ereignisse. Nur weil wir Indigene sind, bedeutet das, dass wir weniger fromm als jeglicher Katholik oder Protestant oder Angehöriger einer anderen Religion sind?“

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition!
Für:
The Native Title Holders of the Swan River People, the Swan Valley Nyungah Community.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen; die Gesellschaft für Integrale Ökologie & Sozialforschung, Leipzig.

 

 

Gesellschaft - Regionale Verantwortung (dt. website Heidelbergcement)

Corporate Governance

Responsible Management

Unsere Firmenphilosophie „Think global - act local“ bringt es zum Ausdruck: Voraussetzung und Erfolgsfaktor unserer weltweiten Geschäftstätigkeit ist die gesellschaftliche Verantwortung, die wir an unseren Standorten rund um die Welt übernehmen. Hier knüpfen wir Geschäftsbeziehungen, nutzen das vorhandene Know-how und pflegen einen intensiven nachbarschaftlichen Dialog.


Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren lokalen Partnern einen Mehrwert für unser Unternehmen und für die Standortgemeinden zu schaffen.

Corporate Citizenship
Unsere unternehmerische Verantwortung beschränkt sich nicht auf die eigenen Geschäftsprozesse und deren direkte Auswirkungen. Wir sind selbst ein gesellschaftlicher Akteur und profitieren von unserem sozialen Netzwerk an unseren Standorten weltweit. Deshalb übernehmen wir auch bei der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben eine aktive Rolle. Diesem Selbstverständnis folgt unsere konzernweit gültige Corporate Citizenship Richtlinie, in der wir die allgemeinen Maßstäbe und Zielsetzungen unseres gesellschaftlichen Engagements formuliert haben.

Umwelt, Klima und Biodiversität: Wir fördern Initiativen, die sich mit den wichtigsten Umweltwirkungen unserer Wirtschaftstätigkeit befassen.


Um unsere freiwilligen Aktivitäten transparent und effizient auszurichten, haben wir Bewertungskriterien festgelegt: Wir unterstützen Projekte, Initiativen und Organisationen, die an unseren Standorten aktiv sind oder zu denen wir einen direkten Bezug haben. Wir legen großen Wert darauf, dass die Leitlinien und Grundsätze dieser Organisationen mit unseren in Einklang stehen.

 

 

 

Petition geschlossen.

Diese Petition hat 388 Unterschriften erreicht

Jetzt die Petition teilen!