
Liebe Unterstützer*innen! In mehreren Kaiserpinguin-Kolonien war die Brutsaison 2022 ein Totalausfall. Es wird geschätzt, dass bis zu 7.000 Küken unter dramatischen Umständen gestorben sind. Helft den Tieren mit einer Pinguin-Patenschaft: Gemeinsam kämpfen wir für ihr Überleben!
Satellitenbilder zeigen wie zuvor stabiles Meereis abbricht und mit ihm der Nachwuchs ganzer Kolonien verschwindet. Normalerweise bildet das Eis eine stabile Plattform für die Aufzucht der quirligen Küken. In diesem Jahr brach das Eis zu einem Zeitpunkt zusammen, als die Küken noch keine wasserdichten Federn hatten. Dies führte dazu, dass sie entweder im Wasser ertranken oder erfroren, da sie nicht ausreichend vor Kälte geschützt waren. Die Situation ist besonders besorgniserregend, da mehrere Kolonien gleichzeitig betroffen sind – ein bisher einzigartiger Vorfall.
Kaiserpinguine sind für die erfolgreiche Aufzucht ihrer Küken auf Meereis angewiesen. Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen die gefährliche Situation, in der sich die Vögel befinden. Es wird prognostiziert, dass bis zum Jahr 2100 etwa 90% der Kolonien ausgestorben sein könnten, wenn nicht entschlossen gegen die Erderwärmung vorgegangen wird.
Diese schockierenden Nachrichten unterstreichen die Dringlichkeit unserer Forderungen nach umfassenden Meeresschutz-Maßnahmen in der Antarktis. Wenn wir nicht rasch handeln, könnten die Kaiserpinguine und viele andere Arten für immer verschwinden. Lasst uns gemeinsam unser Engagement für den Schutz der Antarktis verstärken: Werdet jetzt Pinguin-Pat*innen!
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Eure Deutsche Umwelthilfe