Bürger-Windkraft für Böblingen ermöglichen!


Bürger-Windkraft für Böblingen ermöglichen!
Das Problem
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf unserer Website https://windkraftbb.de
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Windkraft bildet einen wichtigen Baustein lokaler, unabhängigerer Energieversorgung. Durch einen Antrag von CDU, FDP und Freien Wählern steht der Windkraftausbau in Böblingen nun aber unnötig unter Druck.
Bisher hat die Stadtverwaltung Böblingen zusammen mit dem Gemeinderat konstruktiv den Windkraftausbau vorangetrieben.
Neben einigen lautstarken Windkraftgegnern fordern nun überraschenderweise CDU, FDP und Freie Wähler mit ihrem Gemeinderatsantrag, dass sich die Stadt bei der Region gegen die Aufnahme des Gebiets BB-14 südwestlich von Böblingen zwischen A81, B464 und K1077 ausspricht.
Nüchtern betrachtet erscheint die Begründung abenteuerlich: "zahlreiche ungeklärte Fragen". Dabei ist es bei der Erstellung des Regionalplans noch gar nicht das Ziel, eine Detailplanung zu erstellen (wo genau welcher Windkrafttyp mit welchen Zufahrtsstraßen gebaut werden könnte und wo möglicherweise Ausgleichsflächen sein könnten) sondern zuerst nur grundlegend festzulegen, wo Windräder grundsätzlich gebaut werden können, ohne den Entscheidungsprozess der Stadt zur möglichen Verpachtung der Flächen sowie die normalen Genehmigungsprozesse (mit artenschutzrechtlichen Gutachten und Gutachten der Naturschutzverbände) vorwegzunehmen.
Nach dem Antrag soll der Bau von Windrädern direkt neben der ohnehin lauten B464 zulasten möglicherweise schützenswerterer Gebiete verhindern werden. Damit würden die im Antrag genannten - möglicherweise berechtigten - Fragen gar nicht erst betrachtet.
Falls das Gebiet BB-14 aus dem Regionalplan gestrichen würde, würde der Stadt Böblingen auf Jahre die Möglichkeit genommen, an der B464 klimafreundlichen und günstigen Strom für die Bürger und Unternehmen in der Stadt zu erzeugen samt dem hohen Potential von Gewerbesteuer-, Pachteinnahmen und lokaler Wertschöpfung.
Bei der Regionalplanung ist auch zu bedenken, dass der Widerstand gegen eine eigentlich gut geeignete Fläche u.U. dazu führt, dass insgesamt in der Region die 1,8% Quote nicht erreicht wird. Durch die gesetzliche Superprivilegierungsregel verliert man damit jegliche Mitsprachemöglichkeit, in welchen Gebieten Windkraft gebaut werden darf und in welchen nicht.
Liebe Stadträtinnen und Stadträte: Bitte stimmen Sie am 9. Februar gegen diesen nicht überzeugenden Antrag. Setzen Sie stattdessen die bisher konstruktive Arbeit zum Windkraftausbau fort und prüfen Sie im weiteren Verfahren umfassende Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten!
Das Problem
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt es auf unserer Website https://windkraftbb.de
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Windkraft bildet einen wichtigen Baustein lokaler, unabhängigerer Energieversorgung. Durch einen Antrag von CDU, FDP und Freien Wählern steht der Windkraftausbau in Böblingen nun aber unnötig unter Druck.
Bisher hat die Stadtverwaltung Böblingen zusammen mit dem Gemeinderat konstruktiv den Windkraftausbau vorangetrieben.
Neben einigen lautstarken Windkraftgegnern fordern nun überraschenderweise CDU, FDP und Freie Wähler mit ihrem Gemeinderatsantrag, dass sich die Stadt bei der Region gegen die Aufnahme des Gebiets BB-14 südwestlich von Böblingen zwischen A81, B464 und K1077 ausspricht.
Nüchtern betrachtet erscheint die Begründung abenteuerlich: "zahlreiche ungeklärte Fragen". Dabei ist es bei der Erstellung des Regionalplans noch gar nicht das Ziel, eine Detailplanung zu erstellen (wo genau welcher Windkrafttyp mit welchen Zufahrtsstraßen gebaut werden könnte und wo möglicherweise Ausgleichsflächen sein könnten) sondern zuerst nur grundlegend festzulegen, wo Windräder grundsätzlich gebaut werden können, ohne den Entscheidungsprozess der Stadt zur möglichen Verpachtung der Flächen sowie die normalen Genehmigungsprozesse (mit artenschutzrechtlichen Gutachten und Gutachten der Naturschutzverbände) vorwegzunehmen.
Nach dem Antrag soll der Bau von Windrädern direkt neben der ohnehin lauten B464 zulasten möglicherweise schützenswerterer Gebiete verhindern werden. Damit würden die im Antrag genannten - möglicherweise berechtigten - Fragen gar nicht erst betrachtet.
Falls das Gebiet BB-14 aus dem Regionalplan gestrichen würde, würde der Stadt Böblingen auf Jahre die Möglichkeit genommen, an der B464 klimafreundlichen und günstigen Strom für die Bürger und Unternehmen in der Stadt zu erzeugen samt dem hohen Potential von Gewerbesteuer-, Pachteinnahmen und lokaler Wertschöpfung.
Bei der Regionalplanung ist auch zu bedenken, dass der Widerstand gegen eine eigentlich gut geeignete Fläche u.U. dazu führt, dass insgesamt in der Region die 1,8% Quote nicht erreicht wird. Durch die gesetzliche Superprivilegierungsregel verliert man damit jegliche Mitsprachemöglichkeit, in welchen Gebieten Windkraft gebaut werden darf und in welchen nicht.
Liebe Stadträtinnen und Stadträte: Bitte stimmen Sie am 9. Februar gegen diesen nicht überzeugenden Antrag. Setzen Sie stattdessen die bisher konstruktive Arbeit zum Windkraftausbau fort und prüfen Sie im weiteren Verfahren umfassende Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten!
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Petition am 4. Februar 2024 erstellt