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Keine Beschönigung der Tierindustrie an Schulen!

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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verstößt gegen eigene Kriterien, wenn es um interessengeleitete Propaganda vom Bauernverband geht!

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt eine „Bundesweite Bestandsaufnahme“ von Unterrichtsmaterialien zur Ernährungserziehung, heraus. Dort sollen laut den eigenen Kriterien der BZgA nur Materialien aufgelistet werden, die nicht einseitig und interessengeleitet informieren.

Trotzdem finden sich in der „Bestandsaufnahme“ mehrere  Materialien des vom Bauernverband getragenen Vereins „information.medien.agrar e.V.“. Diese beschönigen und verharmlosen den gegenwärtig üblichen Umgang mit Tieren und betreiben somit einseitige Propaganda für die gegenwärtige Nutztierhaltung.

  • Auf dem Poster „Die Kuh“ wird in der Milchwirtschaft übliche Trennung von Kuh und Kalb nicht erwähnt. Auch nicht gesagt wird, dass oder wie die Milchkühe nach wenigen Jahren „Nutzungsdauer“ getötet werden. Stattdessen werden z.B. die Verdauung von Rindern und die Butterherstellung erläutert.
  • Im Poster „Das Schwein“ heißt es, dass die Mastschweine „in den großen Buchten genügend Platz“ hätten. Das ist absurd in Anbetracht der komplexen Bedürfnisse der Tiere, die auf 0,75 bis 1 qm nicht ausgelebt werden können.
  • Im Lehrermagazin „LebensMittelPunkt“ werden regelmäßig Unterrichtstipps gegeben, die die Tierhaltung im Interesse des Bauernverbandes positiv darstellen und kontroverse Tatsachen verschweigen.

Alle diese Materialien werden in der genannten „Bundesweiten Bestandsaufnahme“ aufgelistet.

Kritik an information.medien.agrar e.V. finden Sie auch auf www.agrarlobby.de.

Wir fordern, dass die Unterrichtsmaterialien von information.medien.agrar aus der „Bundesweiten Bestandsaufnahme von Unterrichtsmaterialien zur Ernährungserziehung“ entfernt werden. Interessengeleitete und beschönigende Materialien sollten weder Lehrkräften empfohlen noch im Unterricht benutzt werden!

Schülerinnen und Schüler sollten sich zum Thema der Nutztierhaltung eine eigene Meinung bilden können, anstatt einseitige Informationen industriefinanzierter Lobbyvereine ausgesetzt zu werden. 



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