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Petition update

Erfolg! Bundesrats-Abstimmung über LNG-Förderung verschoben

Hilde Lindner-Hausner
92702 Kohlberg, Germany

May 8, 2019 — 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Mails zeigten Wirkung, danke dafür!
Die Abstimmung über die Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland wurde verschoben. Der Tagesordnungspunkt wurde von der Plenarsitzung abgesetzt, nun muss sich der BR-Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung  am 23.05.2019 nochmal damit befassen. 

Lassen Sie uns die dadurch gewonnene Zeit nutzen, das Erforderliche zu tun, um die Folgen einer Zustimmung deutlich zu machen. Jetzt nochmal Überzeugungsarbeit leisten, in der emissionsfreien Zukunft, die wir anstreben, ist aber für fossile Energien kein Platz.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, schreiben Sie Mails oder drucken Sie den Text aus und versenden ihn mit der Post oder überreichen ihn direkt, falls sich die Gelegenheit ergibt, an Ihre Ministerpräsident_innen, an Ihre Umweltminister_innen, Parteivorstände...  Der Europawahlkampf könnte so manche Gelegenheit bieten...

Ganz aktuell von der andren Seite des Atlantiks: 
Das Oregon Department für Umweltqualität DEQ hat der Firma Jordan Cove LNG eine wasserrechtliche Erlaubnis versagt. Hier gibt es natürlich Widerstand NoLNGExports, zum einen gegen die weitere Förderung gefrackten Gases, gegen die Pipelines und die Export-Terminals...

Danke für Ihre Unterstützung
Herzliche Grüße
Hilde Lindner-Hausner

 

Falls noch nicht geschehen, senden Sie den Mitgliedern des Bundesrats, Ihr Nein:

Mailadresse: bundesrat@bundesrat.de

An den Präsidenten des Deutschen Bundesrates Herrn Daniel Günther
An die Mitglieder des Deutschen Bundesrates
(Mit der Bitte um Weiterleitung)

Nein zum TOP Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland – stattdessen ein Plan für den Ausstieg aus der Nutzung fossilen Gases

Sehr geehrte Damen und Herren, 
im Bewusstsein, dass wir uns in einer bedrohlichen Klimakrise befinden, wollen wir keinerlei finanzielle Mittel aufbringen, um die längst „als klimafeindlich verworfene“ Nutzung Fossiler Brennstoffe mit allem, was dazugehört, auf viele weitere Jahre zu unterstützen und zu manifestieren. 

Weder als Steuerzahler_innen, noch als zahlende Gas- und Stromkunden sind wir bereit, LNG-Terminals, sowie die dazugehörige Infrastruktur zu finanzieren. All unsere Kraft, alle zur Verfügung stehenden Mittel, müssen auf die Förderung der Erneuerbaren Energien und die dezentrale Engergieversorgung konzentriert werden, nur so können die Pariser Klimaziele erlangt werden.

Bitte beachten Sie auch die Stellungnahme des KGL zur Verbändeanhörung, die möglicherweise in der beschleunigten Art der Durchführung kaum wahrgenommen werden konnte: Stellungnahme des Klimabündnis gegen LNG (KGL) vom 18.0o3.2019 an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Natural Gas – fossiles Erdgas - ist kein sauberer Brennstoff! Vorkettenemissionen und Methanschlupf gewichten schwer. Fracking, Verflüssigung zu LNG, Transport, Rückvergasung usw. erhöhen seine Schädlichkeit um ein Vielfaches. Dies bei dem Wunsch nach sauberer Luft z.B. in den Häfen auszublenden, wäre verantwortungslos gegenüber den Menschen an den Produktionsstätten und ein weiterer Schlag gegen das Weltklima.

Beginnen Sie jetzt mit der Kehrtwende – bitte stimmen Sie der Umwälzung der Kosten für die LNG-Infrastruktur auf die Gaskunden nicht zu. Ebensowenig, wie Sie etwa der Förderung des Baus von LNG-Terminals zustimmen werden. Sagen Sie Nein zu einem weiteren Anreiz für einen klimaschädlichen rückschrittlichen Weg.  Es gibt keinen Planeten B. Die Zeit drängt. Beginnen Sie jetzt!

Mit freundlichen Grüßen
(Name, Anschrift)

 

Namen und Ministeriumsadressen der Umweltminister_innen:

Ba-Wü: Franz Untersteller (Grüne) buergerreferent@um.bwl.de
Bayern: Thorsten Glauber (Freie Wähler) poststelle@stmuv.bayern.de
Berlin: Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos) post@senuvk.berlin.de
Brandenburg: Jörg Vogelsänger (SPD) Pressestelle@MLUL.Brandenburg.de
Bremen: Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) office@umwelt.bremen.de
Hamburg: Umweltsenator Jens Kerstand (Grüne) info@bue.hamburg.de
Hessen: Priska Hinz (Grüne) https://umwelt.hessen.de/kontaktformular-umweltministerium
Mecklenburg-Vorpommern: Till Backhaus (SPD) poststelle@lm.mv-regierung.de
Niedersachsen: Olaf Lies (SPD) pressestelle@mu.niedersachsen.de
NRW: Ursula Heinen-Esser CDU)  https://www.umwelt.nrw.de/kontakt/kontaktformular/
Rheinland-Pfalz: Ulrike Höfken (Grüne) https://mueef.rlp.de/de/ueber-das-ministerium/kontakt/
Saarland: Reinhold Jost (SPD) info@umwelt.saarland.de
Sachsen: Thomas Schmidt (CDU) info@smul.sachsen.de
Sachsen-Anhalt: Prof. Dr. Claudia Dalbert (Grüne) pr(at)mule.sachsen-anhalt.de
Schleswig-Holstein: Jan Philipp Albrecht (Grüne) internetredaktion@melund.landsh.de
Thüringen: Anja Siegesmund (Grüne) poststelle@tmuen.thueringen.de

 


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