

Liebe Damen und Herren,
lassen Sie uns alles versuchen, um den Bau einer LNG-Pipeline zu verhindern, um auch den LNG-Terminals eine Hürde in den Weg zu legen!
Vor ein paar Tagen habe ich berichtet, wie die Vertreter der Bundesländer mehrheitlich der Infrastrukturverbesserung für Flüssigerdgas (LNG) zustimmten, wie sie der LNG-Infrastruktur und somit fossilem Gas den Teppich ausrollten.
Vorher schon hatte Gasnetzbetreiber Gasunie den Bau der Pipeline vom geplanten Terminal in Brunsbüttel zum öffentlichen Gasnetz beantragt. Das Raumordnungsverfahren läuft schon seit Wochen.
Jetzt sind es noch 2 Tage zum Einwenden.
Ich lebe bekanntlich in Bayern, dennoch fühle ich mich von diesem Vorhaben stark betroffen, denn LNG zu forcieren ist eine Entscheidung über die Nutzung fossilen Gases in besonderer Form und besonderen Bedingungen, wegweisend für die nächsten Jahrzehnte, die alle Bürger_innen betrifft. Als Mitglied des Klimabündnisses gegen LNG haben wir in detaillierten Stellungnahmen (1) dargelegt, dass das LNG-Terminal Brunsbüttel, somit auch jeder andere Standort, klimapolitisch und ökonomisch nicht tragbar ist.
Zudem sehe ich die durchgeführte Beteiligung der Öffentlichkeit nicht als völkerrechtskonform an. Die Anforderungen der Aarhus Konvention für eine rechtsverbindliche Beteiligung wurden nicht erfüllt.
Bitte beteiligen Sie sich trotzdem am Raumordnungsverfahren
wir dürfen dazu nicht schweigen – eine email genügt.
Fristablauf einschließlich 20.06.2019
Senden Sie eine E-Mail - Fordern Sie ebenfalls :
Der nachfolgende Text kann gerne in eine email an raumordnungsverfahren@im.landsh.de kopiert werden.
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Name
Anschrift
An das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein
raumordnungsverfahren@im.landsh.de
Raumordnungsverfahren Erdgastransportleitung von Brunsbüttel nach Hettlingen/Stade
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich fordere die sofortige Einstellung des Raumordnungsverfahrens für die Erdgastransportleitung von Brunsbüttel nach Hettlingen/Stade, sowie einen Ausstiegsplan aus fossilem Gas, denn, bis spätestens 2050 müssen Schleswig-Holstein, Deutschland und Europa vollständig dekarbonisiert sein! Eine frühere Erreichung dieses Zieles sollte unbedingt angestrebt werden!
Ich fühle ich mich von den Plänen zur Schaffung einer LNG-Infrastruktur brisant betroffen, denn es ist eine Entscheidung über die Nutzung fossilen Gases in besonderer Form und besonderen Bedingungen, wegweisend für die nächsten Jahrzehnte, die alle Bürger_innen betrifft. Das Klimabündnis gegen LNG hat in detaillierten Stellungnahmen dargelegt, dass das LNG-Terminal Brunsbüttel klimapolitisch und ökonomisch nicht tragbar ist. LNG ist kein Gewinn und keine Hilfe, kein Weg aus der Klimakatastrophe. Weder der angeführte Vorteil der Diversifizierung , noch die gelobte Verbesserung der Luft in den Häfen durch LNG sind bei genauerem Hinsehn das, weswegen sie gepriesen werden.
Nur eine dezentrale Energieversorung mit regionaler Wertschöpfung ist wirklich vielfäfltig und nur sie kann aus Abhängigkeit und politischer Verpflichtung führen.
Zudem bin ich der Ansicht, dass eine Öffentlichkeitsbeteiligung nach den Kriterien der Aarhus Konvention rechtsverbindlich durchzuführen ist. Die von Ihnen durchgeführte Beteiligung sehe ich als nicht völkerrechtskonform.
Bitte stellen Sie das Raumordnungsverfahren sofort ein.
Mit freundlichen Grüßen
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Lassen Sie uns beständig alle Möglichkeiten nutzen um die zunehmende Erderhitzung zu stoppen.
Herzliche Grüße
Hilde Lindner-Hausner
Abgefrackt Bündnis Weidener Becken gegen Fracking
Aarhus Konvention Initiative