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Stopp den krebserregenden Luftschadstoffen von der französischen Chemieplattform Carling!

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Carling? In Frankreich direkt an der Grenze zum Saarland befindet sich eine petrochemische Chemieplattform, die zur größten Europas ausgebaut werden soll und deren hohe Geruchs- und Schadstoffbelastung hauptsächlich das Saarland, konkret den Warndt, treffen.

Mit der Größe von rund 840 Fußballfeldern (ca. 600 Hektar Land!) und dutzenden Firmen, die sich dort angesiedelt haben, bekommen wir täglich einen Chemiecocktail serviert, der seinesgleichen sucht. Schauen Sie sich dieses Video an.

Wir fordern dringend durch das Bundesumweltamt eine unabhängige Gesamtbeurteilung der Belastung aller Schadstoffgemische auf die Bevölkerung, da die aktuelle Bewertung von saarländischer Seite weder vollständig ist, geschweige denn Potenzierungen der Gifte und Kombinationswirkungen berücksichtigt!

Unser Verein kämpft hierbei gleich an mehreren Fronten. Große Umstrukturierungsmaßnahmen auf der Plattform (seit 2004) liefen i.d.R. an der saarländischen Bevölkerung vorbei. Ein neu gestartetes Projekt mit dem charmanten Namen „Chemesis 2020“ wirft bereits seine Schatten voraus, ohne dass wir wissen was noch alles auf uns zukommt (außer, dass weitere 240 Hektar mit Petrochemie besiedelt werden soll!).  

Von uns aufgedeckte „Ungereimtheiten“ und offensichtliche Fehlinformationen laufen wie folgt ab: Wir entdecken im franz. Messnetz hohe Schadstoffwerte, die nachträglich gelöscht wurden. Dies melden wir dem saarländ. Umweltministerium. Kurze Zeit später werden die Luftmesswerte nicht mehr in Echtzeit, sondern zeitversetzt und mit großen Messlücken veröffentlicht!

Ein weiteres Beispiel gefällig? Wir deckten die Missachtung von EU-Recht bei Genehmigungsverfahren in der Vergangenheit auf, insbesondere bei Produktionserweiterungen und Neubauten von 2004 bis 2013, durch nicht erfolgte Bürgerbeteiligung auf saarländischer Seite, Konsequenzen: Keine!
Auch in anderen Regionen Deutschlands, wie beispielsweise im Erzgebirge leiden die Menschen unter Schadstoffbelastungen durch eine petrochemische Anlage auf tschechischer Seite. Wir setzen darauf, dass von Seiten des Bundes entsprechendes Engagement auch dem Saarland zu Teil wird!

Bitte unterzeichnen Sie die Petition, damit sich das Umweltbundesamt dieser annimmt und neue Erkenntnisse in der medizinischen Wissenschaft in Korrelation mit unserer spezifischen Umwelt- und Gesundheitsbelastungssituation durch eine umweltmedizinische Bewertung gebracht werden!

Außerdem fordern wir die Überprüfung aller Genehmigungsverfahren aus 2013 und früher, bei denen entgegen EU-Recht keine grenzüberschreitende Mitbeteiligung der saarländischen Anrainergemeinden und Bürger stattgefunden hat!

Unsere Kernfrage ist bis heute nicht beantwortet: Was stinkt, was atmen wir ein und besteht dadurch eine kurz- oder langfristige Gesundheitsgefährdung?

Wir setzen auf Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen auf facebook oder unter www.bi-saubereluft.de



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