

Der Pferdedickdarm ist besonders häufig von Störungen betroffen. Fehlgärungen, mikrobielle Dysbiosen*, Gasbildung, Kotwasser, Durchfall und Passagestörungen bis hin zu Koliken sind hier angesiedelt (Jeroch, Drochner, Simon – 1999). Ein Blick in diesen Darmabschnitt zeigt, dass Laktobazillen, Streptokokken, Peptostreptokokken, Clostridien, Escherichia coli, Bifidobakterien, Archaeen , Protozoen, Pilze und Viren dort ein Miteinander bilden.
*Jede Verschiebung dieser Zusammenstellung und eine daraus resultierende pH-Wert-Veränderung, führt unweigerlich zu Problemen, die auch in Hufrehe münden können.
Will man das vermeiden, gilt es ein ausgewogenes Verhältnis aus den Photosynteseassimilaten (Zucker), dem Eiweißgehalt und der Rohfaser im Grundfutter zu erzeugen. Moderate Stickstoff- und Schwefel-Düngung sind hier ebenso angezeigt, wie ein Schnitt-Zeitpunkt, der Rohfaser- und Energiegehalt steuert.
Siehe hierzu bitte: https://www.helge-bernotat.de/dysbalance-im-aminosäurenpool/
mit weiteren Nennungen. Fortsetzung folgt!