Mise à jour sur la pétitionFlexibilisierung des Bundesbaurechts, um private Pferdehaltung im Außenbereich und Heugewinnung in die Landschaftspflege zu integrieren.Nitratbelastung Trinkwasser

Helge BernotatHannover, Allemagne

2 avr. 2018
Die jüngsten Düngeempfehlungen für Leistungsgrünland geben 380kg N (Stickstoff) pro Hektar und Jahr vor, um den 6.Schnitt zu erreichen, „vernünftige“ Erträge zu sichern.
Hierzu:
1.
Stickstoff, der von den Pflanzen nicht verarbeitet wird, sinkt ab in den nicht durchwurzelten Bereich. Im Ackerbau kann mit Senf als Zwischensaat ein Teil wieder nach oben geholt werden und dort der Folgefrucht über diesen Gründünger wieder zur Verfügung gestellt werden. Der Weg nach unten führt unweigerlich ins Grundwasser, das aus einer Tiefe größer 60 Meter zur Trinkwassergewinnung gezogen wird. Dort finden wir heute die Pflanzenschutzmittel, die seit 25 Jahren nicht mehr eingesetzt werden, entsprechend langfristig ist die Nitratbelastung im Grundwasser aus diesen Düngemengen.
2.
Bei vielschnittigen Wiesen findet die erste Mahd zu Ende April/Anfang Mai statt, wenn dort die ersten Kitze abgelegt werden, aber auch Kiebitz, Wachtel, Kornweihe und Bekassine etc. ihr Brutgeschäft betreiben, die Häsin ihre Jungen säugt.*
3.
Zu viel N läßt die Eiweißwerte im Heu (dickdarmbelastende Zellwandproteine) so weit ansteigen, dass sie für Pferde mit Ausnahme von Wachstum und Laktation nicht mehr geeignet sind. Daraus verwenden wir bei maximal zweischüriger Wiese, 50-80kg N/ ha und Jahr, um pferdegerechtes Heu zu gewinnen und setzten den ersten Schnitt zu Mitte/Ende Juni.
4.
Die Kompensation der N-Übermengen erfolgt durch subventionierten Verzicht auf den extensiv bewirtschafteten Flächen. Den Pflanzen fehlt der Motor, der die Kohlenhydrate umbaut, und generiert Heu mit Zuckergehalten, die Pferde dick und krank machen.
Fazit:
Wer leistet hier welchen Beitrag für die Mitbewohner, die Pferdegesundheit und das Trinkwasser?
Allerdings müssen wir uns auch die Frage stellen, was wir für Pferdeheu auszugeben bereit sind.
*Siehe hierzu auch: https://www.helge-bernotat.de/wildschutz/
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