Actualización de la peticiónFlexibilisierung des Bundesbaurechts, um private Pferdehaltung im Außenbereich und Heugewinnung in die Landschaftspflege zu integrieren.Rahmenbedingungen

Helge BernotatHannover, Alemania

22 ago 2017
Den Bauaufsichten, die hier eine Entscheidung zu treffen haben, gibt das Bundesbaurecht in seiner Handhabung vor, die Privatpferdehalter auf nahegelegene gewerbliche Einstellbetriebe zu verweisen.
Nur wer kontrolliert schon, ob der Einstellbetrieb über fundierte theoretische und praktische Kenntnisse verfügt, ob dort sachkundige Personen, mit Wissen über gehaltene Rasse, angewandtes Haltungssystem, Handhabung der Tiere, Fütterung und Tränkung, sowie Pflege (insb. Huf- und Fellpflege) und häufige Behandlungsnotwendigleiten, die Pferde in Obhut haben? Pferdegerchtes Heu?????
Wir sollen also dorthin bzw. dort bleiben, wo wir herkommen. Dann muss der Staat auch sicherstellen, dass dort akzeptable Zustände herrschen und hierfür ist die Personaldecke der Amtstierärzte zu dünn.
Wer den Aufwand einer Eigenhaltung anstrebt, kann davon, denke ich, ein Lied singen:
Schimmeliges Stroh als Einstreu, die äußeren Lagen des schwarz beschimmelten Heuballens werden entfernt, der Rest geht in Raufen – idealerweise zu Zeiten der Stallruhe, weil Pferd ja in der Nacht ungestört durchschlafen können muß, Heugewinnung findet dort statt, wo die Pferde ohne nenneswerte Zufütterung bis in den Oktober standen, die Narbe tiefst verbissen und ihre Endoparasiten hinterlassen haben. Der Spulwurm im Kot ist im Zweifel ein in der Sonne ausgebleichter Regenwurm, die Mahdweide wird abgeschleppt, mit NPK zugedröhnt und gut. Eiweißgehalte bis zum Abwinken daraus sind doch kein Problem. Hufrehe war mal Exotenerkrankung. 50% der Pferd sind zu dick, über 50% bronchialbeschädigt, EMS, Cushing, PSSM usw.
Wenn ein neues Pferd kommt, prüft man natürlich seinen Wurmstatus und die Wirksamkeit der Medikamente? Stattdessen wird standardmäßig zum März/April entwurmt ohne Kenntnis über die Resistenzbildung der drei Wirkstoffe, die es gibt. „Panacur nimmt man zur Adventszeit, weil sie doch Apfel-Zimt-Geschmack enthält!“, ist O-Ton einer Bauersfrau, die sich im Betrieb um die Pferde gekümmert hat.
Ich perönlich setze ein Avermectin-Praziquantel-Präparat gegen Bandwurm, Dasselfliege und Strongyliden zum ersten Frost und drei Monate danach ein, keinesfalles zu anderen Zeiten, da Fledermäuse davon betroffen würden. Panacur, nur bei Bedarf gegen Spulwürmer, die über zugekauftes Heu durchaus auch eingeschleppt werden können.
Der Spruch hatte aber noch etwas, auch wenn mir das Lachen schnell vergangen ist: Die Typhocolitis aus dem kotverseuchtem Wasserkübel, war nicht mehr spaßig, die Dehydrationskolik in einem anderen Stall, weil Wasser im Sommer mal eben gar nicht zur Verfügung stand, auch nicht.....
Wette?
10 gewerbliche Einstellbetriebe werden getestet mit:
-Heuauswertung, sensorisch und auf Inhaltsstoffe/Ernährungszustand der Pferde
-Sammelkotprobe inkl. Resistenzbildung
-Ammoniak- und Sporenkonzentration im Stall
-50 Fragen zu Basiswissen, die ich aus dem Stegreif stelle, mit mind. 60% richtigen Antworten
Ich setze eine Kiste Champagner, dass max. 1 Stall den Anforderungen zur Pferdehaltung genügen würde.
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