Helge BernotatHannover, Germany
Jan 4, 2017
Wir sind jetzt fachlich so weit, nahezu jede Fläche in biodiverses Grünland umwandeln zu können und in Kooperation mit unseren Pferden aktive Landschaftspflege zu betreiben. Kein Flächenbetreiber, der betriebswirtschaftlich denken muß wird einen derartigen Bestand anlegen wollen: -10%Rotes Straußgras -3%Wiesenfuchsschwanz -11%Glatthafer -10%Kammgras -10%Wiesen-Knaulgras -15%Rotschwingel -1%Wolliges Honiggras -11%Wiesen-Lieschgras -18%Wiesen-Rispe -1%Goldhafer (Beachte: Vit.D3-Hypervitaminose) zzgl. 10 Haupkräutern (10%): Schafgarbe, Wiesen-Kerbel, Kümmel, Wilde Möhre, Fenchel, Wiesen-Labkraut, Pastinak, Petersilie, Spitz-Wegerich,Kleiner Wiesenknopf und 1% Nebenkräutern: Kriechender Günsel, Gemeiner Frauenmantel, Knäuel-Glockenblume, Wiesen-Glockenblume, Rapunzel-Glockenblume, Rundblättrige Glockenblume, Wiesen-Flockenblume, Quell-Hornkraut, Wiesen-Pippau, Echtes Labkraut, Wiesen-Bärenklau, Witwenblume, Wiesen-Platterbse, Herbst-Löwenzahn, Rauer Löwenzahn, Margerite, Hornschotenklee, Große Bibernelle, Mittlerer Wegerich, Frühlings-Schlüsselblume, Gemeine Braunelle, Wiesen-Salbei, Großer Wiesenknopf, Knöllchen-Steinbrech, Gras-Sternmiere, Wiesen-Bocksbart, Rot-Klee, Gamander-Ehrenpreis, Vogel-Wicke, Zaun-Wicke Darüberhinaus je nach Standort: Zittergras, Großes Straussgras, Weisses Straußgras, Schafschwingel, Ruchgras (gering!), Flutender Schwaden, Blaugrüner Schwaden, Rohrglanzgras, Gemeines Rispengras Wir könnten das und würden sehr schnell merken, dass unsere Pferde fernab der Ackergräser, die nur gut für hohe Milchleistung und schnelle Gewichtszunahme der Boviden sind, gesünder werden. Derzeit versuchen Naturschutzverbände diesen Bereich abzudecken. Leider mit z.T. zweifelhaften Resultaten: Kreuzkrautbestände werden durch mangelnde Fachkenntnis im Bereich des Weide- und Wiesenmangements begünstigt. Leider bezeichnet man dies dann als normale Entwicklung, statt hier in Kooperation zu gehen. Eine Diskussion hierüber steht demnächst in Göttingen bei einer Fachtagung an, wird aber nichts daran ändern, dass hier endloser Bedarf besteht, den wir zum Teil abdecken könnten - ohne KKs zu fördern. Vor diesem Hintergrund wird man die Bedeutung des BBauR diskutieren müssen, bevor man darauf beharrt, auf Wiese UND Weide Grünlandbewirtschaftung nur privilegierten Betreibern zu ermöglichen. Bei Interesse: es gibt ein Kontaktfeld auf meiner HP. Helge Bernotat
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