Petition updateNOVELLIERUNG des BUNDESJAGDGESETZES: ENDET das TIERWOHL jetzt auch im WALD?Hinter den Kulissen geht es weiter...
Dr. Jörg StürmerGermany
Mar 17, 2021

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Vielen Dank für die großartige Unterstützung, die vielen Unterschriften und die bewegenden Kommentare!
Es bleibt spannend. Die Anhörungen zum Gesetzesentwurf wurden Anfang März verschoben, es gibt noch keinen offiziellen neuen Termin. Wir fordern, dass der Bundestag die Statements der Sachverständigen endlich berücksichtigt, aus denen deutlich hervorgeht, dass ein weiterhin verstärkter Jagddruck das Problem nicht löst!! Auch in den vergangenen Jahrzehnten besserte sich nichts durch verstärkte Jagd, also müssen neue Methoden her!
Mehr Jagd=mehr Stress=mehr Verbiss. Es fehlen Äsungsflächen, auf denen die Tiere nicht bedroht werden! Rehe haben einen kleinen Magen und müssen alle paar Stunden äsen.
Forstwirtschaft und Landwirtschaft müssen sich daran gewöhnen, dass es Wildtiere gibt, die auch ein Recht auf ihren dringend benötigten Lebensraum haben!
Schonzeiten müssen erhalten bleiben! Tierschützer, Biologen und Jäger sind fassungslos über diese Ignoranz simpler biologischer Zusammenhänge! Müssen Reh und Hirsch erst auf die Liste der bedrohten Arten kommen, um friedlich leben zu können?
Haben wir nicht gelernt aus den bedrohten Beständen von Feldhasen, Gämsen und dem Bienensterben?
Selbst wenn alle Rehe und Hirsche vernichtet werden würden, gibt es immer noch die Hauptverursacher der schweren Waldschäden, und das sind Dürre und Borkenkäfer. Dazu kommt eine industrielle Holzwirtschaft, die sich neuerdings mit Marketing-Begriffen wie „naturnah“ und „ökologisch“ schmücken darf und mit sachlich falschen Slogans wie „der Wald zeigt ob die Jagd stimmt“ operiert. Richtig müsste es heißen: „Der Wald zeigt, ob das Klima stimmt“, oder „der Wald zeigt, wie profitinteressiert die Forstwirtschaft ist“.
Wirklicher Naturschutz darf Tierschutz nicht ausschließen, denn beides gehört zusammen!!!
Die geplanten Neupflanzungen sind erst in 30 Jahren große Bäume, die unserem Klima helfen können, also sollten alte Baumbestände zum jetzigen prekären Zeitpunkt unbedingt stehen gelassen werden!
Wir machen weiter für einen gesunden Wald mit Wildtieren!

https://www.presseportal.de/pm/133267/4812862

https://www.jawina.de/gwjf-offener-brief-an-ministerin-kloeckner-zur-waldstrategie-2050-und-novelle-des-bundesjagdgesetzes/

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/experten-bundesjagdgesetz

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/wald-vor-wild-kritik

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