Actualización de la peticiónKeine Privatisierung von Schulen und Autobahnen!Wo bleibt die Solidarität?
Marianne GrimmensteinAlemania
14 sept 2022

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

diese Petition hat fast 150.000 Unterzeichner. Ich frage mich, wie groß das Elend und die Ungerechtigkeiten noch sein müssen, damit viele Menschen endlich aktiv werden. Wenn es um Handeln und Resonanz auf meine Aktionen geht, dann erlebe ich immer wieder Gleichgültigkeit und Passivität. Keiner soll sich wundern, wenn Armut und Elend sich in unserer Gesellschaft ungehindert ausbreiten können. Handlungsfähigkeit wächst aus Solidarität und Zivilcourage. An diesen Eigenschaften mangelt es in unserer Gesellschaft gewaltig. Meckern geht viel einfacher als aktiv anpacken und mithelfen!

Ich bitte unverändert meine Petition zu unterschreiben. Wir haben noch die Möglichkeit, uns eine lebenswerte Zukunft zu schaffen, wenn wir endlich gemeinsam unser Selbstbestimmungsrecht einfordern.

https://innn.it/Demokratieheilen 

Dann helfen Sie mit, Plan B zu verbreiten und aktivieren! Hier finden Sie die notwendigen Unterlagen dafür: Informationsblatt zu der Aktion und Unterschriftenliste

https://gemeinwohl-lobby.de/category/aktionen/

Bis jetzt haben sich kaum Leute gemeldet, die bereit sind, „das Aktivieren von Plan B“ mit mir zu verbreiten. Diese Werbehilfe kann man von seinem Schreibtisch aus leisten, wie man Zeit hat. Ich helfe auch mit, wie das geht. Wer bereit ist, dies mit mir anzupacken, sollte sich melden an loesungsideen@web.de.    

Die ersten Top-Manager warnen inzwischen vor einer  Armutswelle, die schon bald über die Hälfte der Bundesbürger kommen könnte. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband  (DSGV) rechnet damit, „dass wegen der deutlichen Preissteigerung perspektivisch bis zu 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten verfügbaren Einkünfte – oder mehr – monatlich für die reine Lebenshaltung werden einsetzen müssen.“

Im Deutschlandfunk schätzte Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW),  den Anteil derer, die über praktisch überhaupt keine Ersparnisse verfügen, auf die sie in der Not zurückgreifen könnten, auf rund 40 Prozent. Immer mehr Menschen seien deshalb auf Tafeln angewiesen oder müssten den Gang zur Schuldnerberatung antreten.

In Deutschland und teilweise in ganz Europa findet eine schleichende Deindustrialisierung statt. Laut „Handelsblatt“ vom 7. September 2022 greifen die steigenden Preise für Energie und Rohstoffe die Substanz der deutschen Industrie an. Durch abnehmende Investitionsbereitschaft der Industrie innerhalb Deutschlands und zunehmende Produktionsverlagerungen in Länder mit weniger Restriktionen und Auflagen werden größere Umweltschäden billigend in Kauf genommen.

Die folgende, zwangsläufig lückenhafte Dokumentation der Akademie Bergstraße zeigt exemplarisch das Ausmaß der beginnenden Deindustrialisierung. Hier sind nur einige Beispiele:

Inflation und steigende Energiepreise – Traditions-Schuhhändler Görtz ist insolvent

Papierindustrie durch Energie- und Rohstoffpreise belastet – Traditionsunternehmen Hakle meldet Insolvenzverfahren an

Strom- und Gaspreise – DMV Deutsche Metallveredelung GmbH ist insolvent

Familienunternehmen droht das Aus – Trimet hat Aluminiumproduktion wegen hoher Strompreise massiv gedrosselt

Weitere Schließungen mit Begründung finden Sie unter

https://www.akademie-bergstrasse.de/deindustrialisierung

Was brauchen wir noch, um wach zu werden? Wo bleibt die Solidarität in unserer Gesellschaft? NUR WIR selbst können die Karre aus dem Dreck ziehen. Niemand wird das für uns tun! 

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein

 

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