Gesetz zum Schutz vor massiven Alkoholkonsum mittels Auszeichnung & Preiserhöhung


Gesetz zum Schutz vor massiven Alkoholkonsum mittels Auszeichnung & Preiserhöhung
Das Problem
Wir fordern:
- jedes Lebensmittel, welches Alkohol enthält, also auch beispielsweise Kirschpralinen, Cocktailsauce, etc, muss entsprechend gekennzeichnet sein. Die Aufschrift „enthält Alkohol“ muss 33% (evtl. auch 25%) der Verpackung bedecken.
- Auf diese Produkte sollte eine höhere Steuer erhoben werden. Hierbei kann zwischen Produkten, die weniger als 2% und jenen, die mehr Alkohol enthalten, unterschieden werden. Ebenso sollten die Steuern für Alkopops erhöht werden. Die Steuern für die Produkte, die weniger als 2% Alkohol enthalten, sollten dennoch mindestens auf dem Niveau der Schaumweinsteuer sein.
- Ein Banner auf ganzer Breite des Etiketts mit der Höhe von 5% mit der Aufschrift „Alkoholkonsum kann süchtig machen“. Optional: zusätzlich „Alkoholismus ist tödlich“
- Verbot von Werbung für Alkoholika im TV
Die Begründung ist folgende:
In vielen Lebensmitteln befindet sich ein versteckter Alkoholgehalt. Auf diese Weise werden Kunden indirekt genötigt Alkohol zu konsumieren. Gerade bei Nahrungsmitteln, bei denen man nicht damit rechnet, liest sich nicht jeder Kunde die Inhaltsstoffe durch, wie beispielsweise bei Cocktailsauce. Gerade für (trockene) Alkoholsüchtige ist dies eklatant, da sie so nicht wissen können, welcher Gefahr sie sich aussetzen. Ebenso sollte die Gefahr, die von Alkohol ausgeht durch die Markierung mehr ins Bewusstsein gerufen werden.
In Deutschland liegt der Alkoholkonsum immer noch immens hoch. 9,6 Liter reiner Alkohol wurden 2015 pro Kopf in Deutschland getrunken, Das macht dann in alkoholischen gerechnet eine komplette Badewanne von 135,5 Litern. Wenn man die Kinder aus dieser Statistik herausrechnet, so nimmt jeder Deutschezwischen 15 und 65 Jahren sogar 14,6 Liter Reinalkohol zu sich. Damit liegt die Bundesrepublik im internationlaen Vergleich deutlich im oberen Drittel.
Dies kann eklatante Folgen haben wie beispielsweise Suchterkrankungen oder Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss. Durchschnittlich erleben Jugendliche bereits mit 16,4 Jahren ihren ersten Alkoholrausch. Dies kann immense Folgen auf die Entwicklung haben. In Deutschland müssen 2,6 Millionen Kinder in Familien aufwachsen, in denen mindestens ein Elternteil alkoholkrank ist. Das heißt, das jedes sechste Kind betroffen ist.
Täglich sterben in Deutschland 202 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums. Das ergibt dann 74.000 Todesfälle aufgrund von einer gesellschaftlich forcierten Suchterkrankung. In diese Zahl sind die Todesfälle in Folge von Alkohol am Steuer noch nicht eingerechnet.
Der Gesetzgeber muss seine Verantwortung wahrnehmen, den Bürgern anzuzeigen, dass Alkohol ob seiner hohen Akzeptanz in der Gesellschaft, eine extrem gefährliche Droge ist, deren Folgen nicht unterschätzt werden dürfen.
Quelle:
DHS (Hrsg.) (2017): Jahrbuch Sucht 2017, Pabst Science Publishers, Lengerich
208
Das Problem
Wir fordern:
- jedes Lebensmittel, welches Alkohol enthält, also auch beispielsweise Kirschpralinen, Cocktailsauce, etc, muss entsprechend gekennzeichnet sein. Die Aufschrift „enthält Alkohol“ muss 33% (evtl. auch 25%) der Verpackung bedecken.
- Auf diese Produkte sollte eine höhere Steuer erhoben werden. Hierbei kann zwischen Produkten, die weniger als 2% und jenen, die mehr Alkohol enthalten, unterschieden werden. Ebenso sollten die Steuern für Alkopops erhöht werden. Die Steuern für die Produkte, die weniger als 2% Alkohol enthalten, sollten dennoch mindestens auf dem Niveau der Schaumweinsteuer sein.
- Ein Banner auf ganzer Breite des Etiketts mit der Höhe von 5% mit der Aufschrift „Alkoholkonsum kann süchtig machen“. Optional: zusätzlich „Alkoholismus ist tödlich“
- Verbot von Werbung für Alkoholika im TV
Die Begründung ist folgende:
In vielen Lebensmitteln befindet sich ein versteckter Alkoholgehalt. Auf diese Weise werden Kunden indirekt genötigt Alkohol zu konsumieren. Gerade bei Nahrungsmitteln, bei denen man nicht damit rechnet, liest sich nicht jeder Kunde die Inhaltsstoffe durch, wie beispielsweise bei Cocktailsauce. Gerade für (trockene) Alkoholsüchtige ist dies eklatant, da sie so nicht wissen können, welcher Gefahr sie sich aussetzen. Ebenso sollte die Gefahr, die von Alkohol ausgeht durch die Markierung mehr ins Bewusstsein gerufen werden.
In Deutschland liegt der Alkoholkonsum immer noch immens hoch. 9,6 Liter reiner Alkohol wurden 2015 pro Kopf in Deutschland getrunken, Das macht dann in alkoholischen gerechnet eine komplette Badewanne von 135,5 Litern. Wenn man die Kinder aus dieser Statistik herausrechnet, so nimmt jeder Deutschezwischen 15 und 65 Jahren sogar 14,6 Liter Reinalkohol zu sich. Damit liegt die Bundesrepublik im internationlaen Vergleich deutlich im oberen Drittel.
Dies kann eklatante Folgen haben wie beispielsweise Suchterkrankungen oder Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss. Durchschnittlich erleben Jugendliche bereits mit 16,4 Jahren ihren ersten Alkoholrausch. Dies kann immense Folgen auf die Entwicklung haben. In Deutschland müssen 2,6 Millionen Kinder in Familien aufwachsen, in denen mindestens ein Elternteil alkoholkrank ist. Das heißt, das jedes sechste Kind betroffen ist.
Täglich sterben in Deutschland 202 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums. Das ergibt dann 74.000 Todesfälle aufgrund von einer gesellschaftlich forcierten Suchterkrankung. In diese Zahl sind die Todesfälle in Folge von Alkohol am Steuer noch nicht eingerechnet.
Der Gesetzgeber muss seine Verantwortung wahrnehmen, den Bürgern anzuzeigen, dass Alkohol ob seiner hohen Akzeptanz in der Gesellschaft, eine extrem gefährliche Droge ist, deren Folgen nicht unterschätzt werden dürfen.
Quelle:
DHS (Hrsg.) (2017): Jahrbuch Sucht 2017, Pabst Science Publishers, Lengerich
208
Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 23. Januar 2020 erstellt
