Verantwortliche für den Mord an Jhoan und Mordversuch an Rebecca zur Rechenschaft ziehen

Das Problem

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Rebecca Sprößer (34) hat sich in Cali (Kolumbien) friedlichen Protesten angeschlossen und kurze Zeit später Morddrohungen aufgrund ihres Aktivismus erhalten. Bald darauf wird Rebecca verletzt und Jhoan Bonilla (26) ermordet. Er war Sprecher und Anführer der Protestbewegung "Primera Línea". Obwohl sie die einzige Augenzeugin ist, wird sie noch am Tag des Todes von Jhoan, abgeschoben und für die nächsten 10 Jahre an der Wiedereinreise gehindert. Eine neutrale Untersuchung fand bisher nicht statt.

Die deutsche Staatsbürgerin Rebecca Sprößer (34) kommt am 15. März 2021 als Touristin in Cali an, wo sie ein paar Wochen Urlaub machen will. Am 28. April beginnt ein Protest, der Teil einer Reihe landesweiter, gewalttätiger Demonstrationen ist. Die neuen sozialen Unruhen werden durch eine umstrittene Steuerreform  der Regierung des rechtsgerichteten Präsidenten Ivan Duque ausgelöst und durch die Pandemie weiter angeheizt.  

Die Regierung reagiert auf die Proteste mit brutaler militärischer und polizeilicher Repression gegen die friedliche soziale Bewegung, die hauptsächlich von Jugendlichen, Studierenden und indigenen Gruppen angeführt wird. Die Proteste werden von der Regierung als eine Ansammlung von Terroranschlägen verteufelt, die vom Ausland unterstützt würden, um das Land zu destabilisieren.

Rebecca ist von dem Kampf der Einheimischen bewegt und beschließt, sich den Aktionen der Menschenrechtsorganisationen anzuschließen, die Lebensmittel und Medikamente für Bedürftige sammeln. Sie beginnt, Misshandlungen und Brutalität der Polizei zu dokumentieren, und wird zu einer prominenten Stimme für die Demonstrierenden in internationalen Nachrichtensendern und sozialen Medien.

Während ihrer Zeit als Aktivistin wird Rebecca in den Straßen von Cali bedroht, verfolgt und ausgeraubt. Aber es ist ein letztes Treffen in einem öffentlichen Park mit Jhoan Bonilla, dem Sprecher und Anführer der Protestbewegung "Primera Línea", das ihr zum Verhängnis wird.

Am 22. Juli eröffnete ein Unbekannter das Feuer auf Rebecca und ihren Begleiter, der dabei tödlich verletzt wird. Jhoan stirbt eine Woche später an den 13 Schusswunden, die ihm der Mörder zugefügt hat. Wie durch ein Wunder überlebt Rebecca die Schießerei und erleidet nur leichte Verletzungen.

Die Nachricht von dem Attentat verbreitet sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien. Am 28. Juli wird Rebecca von den kolumbianischen Behörden festgenommen und sofort nach Deutschland abgeschoben, ohne dass ein ordentliches Gerichtsverfahren durchgeführt wird.

Wir fordern sowohl von der kolumbianischen als auch von der deutschen Regierung eine gründliche Untersuchung des Mordes an Jhoan und des Mordversuchs an Rebecca. Zudem fordern wir die sofortige Aufhebung des gegen Rebecca verhängten Einreiseverbots. Wir hoffen auch, dass diese Untersuchung dazu beiträgt, weitere Ermittlungen in anderen Fällen getöteter kolumbianischer Demonstrant*innen anzustoßen.

 

Diese Petition hat 2.594 Unterschriften erreicht

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Rebecca Sprößer (34) hat sich in Cali (Kolumbien) friedlichen Protesten angeschlossen und kurze Zeit später Morddrohungen aufgrund ihres Aktivismus erhalten. Bald darauf wird Rebecca verletzt und Jhoan Bonilla (26) ermordet. Er war Sprecher und Anführer der Protestbewegung "Primera Línea". Obwohl sie die einzige Augenzeugin ist, wird sie noch am Tag des Todes von Jhoan, abgeschoben und für die nächsten 10 Jahre an der Wiedereinreise gehindert. Eine neutrale Untersuchung fand bisher nicht statt.

Die deutsche Staatsbürgerin Rebecca Sprößer (34) kommt am 15. März 2021 als Touristin in Cali an, wo sie ein paar Wochen Urlaub machen will. Am 28. April beginnt ein Protest, der Teil einer Reihe landesweiter, gewalttätiger Demonstrationen ist. Die neuen sozialen Unruhen werden durch eine umstrittene Steuerreform  der Regierung des rechtsgerichteten Präsidenten Ivan Duque ausgelöst und durch die Pandemie weiter angeheizt.  

Die Regierung reagiert auf die Proteste mit brutaler militärischer und polizeilicher Repression gegen die friedliche soziale Bewegung, die hauptsächlich von Jugendlichen, Studierenden und indigenen Gruppen angeführt wird. Die Proteste werden von der Regierung als eine Ansammlung von Terroranschlägen verteufelt, die vom Ausland unterstützt würden, um das Land zu destabilisieren.

Rebecca ist von dem Kampf der Einheimischen bewegt und beschließt, sich den Aktionen der Menschenrechtsorganisationen anzuschließen, die Lebensmittel und Medikamente für Bedürftige sammeln. Sie beginnt, Misshandlungen und Brutalität der Polizei zu dokumentieren, und wird zu einer prominenten Stimme für die Demonstrierenden in internationalen Nachrichtensendern und sozialen Medien.

Während ihrer Zeit als Aktivistin wird Rebecca in den Straßen von Cali bedroht, verfolgt und ausgeraubt. Aber es ist ein letztes Treffen in einem öffentlichen Park mit Jhoan Bonilla, dem Sprecher und Anführer der Protestbewegung "Primera Línea", das ihr zum Verhängnis wird.

Am 22. Juli eröffnete ein Unbekannter das Feuer auf Rebecca und ihren Begleiter, der dabei tödlich verletzt wird. Jhoan stirbt eine Woche später an den 13 Schusswunden, die ihm der Mörder zugefügt hat. Wie durch ein Wunder überlebt Rebecca die Schießerei und erleidet nur leichte Verletzungen.

Die Nachricht von dem Attentat verbreitet sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien. Am 28. Juli wird Rebecca von den kolumbianischen Behörden festgenommen und sofort nach Deutschland abgeschoben, ohne dass ein ordentliches Gerichtsverfahren durchgeführt wird.

Wir fordern sowohl von der kolumbianischen als auch von der deutschen Regierung eine gründliche Untersuchung des Mordes an Jhoan und des Mordversuchs an Rebecca. Zudem fordern wir die sofortige Aufhebung des gegen Rebecca verhängten Einreiseverbots. Wir hoffen auch, dass diese Untersuchung dazu beiträgt, weitere Ermittlungen in anderen Fällen getöteter kolumbianischer Demonstrant*innen anzustoßen.

 

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