

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, zurecht sind wir immer wieder fassungslos über die Geschehnisse in den sozialen Netzwerken: Massive Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren und letztlich Nutzerinnen und Nutzer, die eben diese Inhalte auch noch weiterverbreiten oder nachahmen.
Was aber sind die Beweggründe der Menschen, die die Tierquälerei begehen und diese öffentlich darstellen. Und wie sollten verantwortungsbewusste Nutzerinnen und Nutzer reagieren, wenn sie Inhalte dieser Art sehen? Bei der Beantwortung dieser Fragen haben wir das Gespräch zum Soziologen Dr. Marcel Sebastian gesucht. Mit seinem Forschungsschwerpunkt unter anderem auf die Mensch-Tier-Beziehung und die Gewaltsoziologie ist er Experte unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“. Er ist überzeugt:
- „Quäle ich Tiere und stelle es ins Internet, habe ich die Intention einen Kommunikationsraum zu öffnen. Unsere Gesellschaft spornt die digitale Selbstinszenierung an. Gesehen und wahrgenommen werden – wenn auch durch negative Reaktionen – ist in der Spätmoderne eine der wichtigsten Ressourcen für Selbstwert und Sinn geworden."
Wie im Rahmen unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ immer wieder betont, ist die öffentliche Reaktion auf Tierleid-Inhalte also im Sinne der erstellenden Person und sollte unbedingt vermieden werden.
Lest weitere spannende Ansichten des Soziologen zu unserer Kampagne im vollständigen Interview: »https://welttierschutz.org/interview-soziologie.
Herzliche Grüße und eine gute Lektüre.
Euer Team der Welttierschutzgesellschaft