
Die taz berichtet über den gemeinsamen offenen Brief von Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) und Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen), in dem sie sich für den Verbleib der Kreuzberger Buchhandlung Kisch & Co. stark machen. In dem Schreiben an die Gesellschafter der Eigentümerfirma Victoria Immo Properties V S.à r.l. fordern sie diese auf, die Räumungsklage zurückzunehmen und stattdessen einen Mietvertrag zu tragbaren Konditionen anzubieten. Die Senatoren betonen, dass Kisch & Co. in den 24 Jahren des Bestehens am Standort Oranienstraße 25 “zu einem nicht ersetzbaren soziokulturellen Ankerpunkt im Stadtteil” geworden ist. Sie appellieren an die Eigentümer*innen und ihre Verantwortung, die Vielfalt im Kiez “weiterhin durch Mieten zu ermöglichen, die das ortsansässige Kleingewerbe tatsächlich bezahlen kann”, und bieten ihre Gesprächsbereitschaft an, um eine Lösung zu finden.