Keine Privilegien für Geimpfte!

Das Problem

Seit einiger Zeit ist die Rede von Lockerungen, ja von Wiedererlangung der Grundrechte für Geimpfte.
Persönlich würde ich den Impfwilligen ihre neuen Freiheiten gönnen.
Trotzdem sage ich: diese Art von Privilegierung geht gar nicht.
Sie widerspricht schon dem Grundsatz von Art. 19, Abs. 1 des Grundgesetzes, nach dem Grundrechtseinschränkungen allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten müssen.
 Aber selbst wenn es diesen Absatz nicht gäbe, würde ich Sonderrechte für Geimpfte ablehnen.
Weder in puncto Sicherheit noch was die Wirksamkeit der neuen Impfstoffe anbelangt herrscht derzeit letzte Gewissheit.
Selbst die Befürworter des neuen Impfstoffes können nicht bestreiten, dass auch Geimpfte erkranken und ansteckend sein können- die Frage ist nur, mit welcher Wahrscheinlichkeit, und auch hier haben wir letztlich keine Gewissheit.
Dass zum Teil dramatische Nebenwirkungen, auch Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung zu verzeichnen sind, ist ebenfalls nicht mehr von der Hand zu weisen.
Auch hier kann es im Zweifelsfall nur um die Frage der Häufigkeit gehen, und wenn im Zusammenhang mit Corona gesagt wird, dass jeder Corona- Tote einer zu viel sei, dann muss das entsprechend auch für die Impfstoffe gelten.
Deshalb betrachten viele von uns schon die Eile, mit der der Impfstoff verabreicht wird, mit großer Sorge, und die jetzt teilweise schon umgesetzte Privilegierung derer, die sich impfen lassen, bzw. die De- facto- Ausgrenzung und zu erwartende gesellschaftliche Ächtung derer, die sich nicht impfen lassen wollen, hat in diesem Zusammenhang einen sehr üblen Beigeschmack.
Die vielzitierte Solidarität der Impfwilligen mag bei vielen derer, die sich impfen lassen, wirklich die Grundmotivation sein. Bei vielen anderen ist es aber, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß, schlicht und einfach der Wunsch, in die Normalität zurückzukehren bzw. nicht ausgegrenzt zu werden. Das ist absolut verständlich, trägt aber dazu bei, Ungeimpfte gesellschaftlich zu ächten bzw. diese Ächtung de facto zu billigen.
Der Motivation "Ich will dazugehören" bzw. "Ich will nicht ausgegrenzt werden" liegt nicht Solidarität, sondern Egoismus und Angst zugrunde. Und genau diesen Egoismus bzw. diese Angst befördern diejenigen, die die Geimpften belohnen und die Ungeimpften bestrafen wollen.
Hier könnte man mit einigem Recht vom "Appell an den inneren Schweinehund im Menschen" sprechen, auch wenn diese Redewendung in anderem Zusammenhang Bekanntheit erlangte.

Fazit: Impfprivilegien widersprechen wahrscheinlich unserem Grundgesetz, befördern menschliche Eigenschaften, die eher in ihre Schranken gewiesen werden sollten, und tragen insgesamt zur weiteren Spaltung unser ohnehin schon gespaltenen Gesellschaft bei. Deshalb sind sie abzulehnen.

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Rüdiger SpuckPetitionsstarter*in
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Das Problem

Seit einiger Zeit ist die Rede von Lockerungen, ja von Wiedererlangung der Grundrechte für Geimpfte.
Persönlich würde ich den Impfwilligen ihre neuen Freiheiten gönnen.
Trotzdem sage ich: diese Art von Privilegierung geht gar nicht.
Sie widerspricht schon dem Grundsatz von Art. 19, Abs. 1 des Grundgesetzes, nach dem Grundrechtseinschränkungen allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten müssen.
 Aber selbst wenn es diesen Absatz nicht gäbe, würde ich Sonderrechte für Geimpfte ablehnen.
Weder in puncto Sicherheit noch was die Wirksamkeit der neuen Impfstoffe anbelangt herrscht derzeit letzte Gewissheit.
Selbst die Befürworter des neuen Impfstoffes können nicht bestreiten, dass auch Geimpfte erkranken und ansteckend sein können- die Frage ist nur, mit welcher Wahrscheinlichkeit, und auch hier haben wir letztlich keine Gewissheit.
Dass zum Teil dramatische Nebenwirkungen, auch Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung zu verzeichnen sind, ist ebenfalls nicht mehr von der Hand zu weisen.
Auch hier kann es im Zweifelsfall nur um die Frage der Häufigkeit gehen, und wenn im Zusammenhang mit Corona gesagt wird, dass jeder Corona- Tote einer zu viel sei, dann muss das entsprechend auch für die Impfstoffe gelten.
Deshalb betrachten viele von uns schon die Eile, mit der der Impfstoff verabreicht wird, mit großer Sorge, und die jetzt teilweise schon umgesetzte Privilegierung derer, die sich impfen lassen, bzw. die De- facto- Ausgrenzung und zu erwartende gesellschaftliche Ächtung derer, die sich nicht impfen lassen wollen, hat in diesem Zusammenhang einen sehr üblen Beigeschmack.
Die vielzitierte Solidarität der Impfwilligen mag bei vielen derer, die sich impfen lassen, wirklich die Grundmotivation sein. Bei vielen anderen ist es aber, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß, schlicht und einfach der Wunsch, in die Normalität zurückzukehren bzw. nicht ausgegrenzt zu werden. Das ist absolut verständlich, trägt aber dazu bei, Ungeimpfte gesellschaftlich zu ächten bzw. diese Ächtung de facto zu billigen.
Der Motivation "Ich will dazugehören" bzw. "Ich will nicht ausgegrenzt werden" liegt nicht Solidarität, sondern Egoismus und Angst zugrunde. Und genau diesen Egoismus bzw. diese Angst befördern diejenigen, die die Geimpften belohnen und die Ungeimpften bestrafen wollen.
Hier könnte man mit einigem Recht vom "Appell an den inneren Schweinehund im Menschen" sprechen, auch wenn diese Redewendung in anderem Zusammenhang Bekanntheit erlangte.

Fazit: Impfprivilegien widersprechen wahrscheinlich unserem Grundgesetz, befördern menschliche Eigenschaften, die eher in ihre Schranken gewiesen werden sollten, und tragen insgesamt zur weiteren Spaltung unser ohnehin schon gespaltenen Gesellschaft bei. Deshalb sind sie abzulehnen.

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Rüdiger SpuckPetitionsstarter*in

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Petition am 14. Mai 2021 erstellt