

Eine Welt, in der das Glück garantiert ist, hat sich der britische Schriftsteller Aldous Huxley schon 1932 ausgedacht. In seiner „schönen neuen Welt“ werden Menschen am Fließband produziert und je nach gesellschaftlichem Bedarf konditioniert.
Dazu ein Kommentar aus der TOLLENSETALER STIMME von 2013:
„Schweine am Fließband - Heute werden in der Ferkelfabrik am Tollensetal von 10.000 Muttertieren mindestens 250.000 Ferkel pro Jahr produziert. Glückliche Schweine aus der Sicht des Bauernverbandes. MV tut gut. Diese schöne neue Welt verdrängt mehr und mehr das Leben außerhalb technischer Wertmaßstäbe. Die DDR ist nicht vollständig untergegangen: 1971 hatte der neu gewählte Generalsekretär der Einheitspartei eine Neuorientierung der Wirtschaftspolitik eingeleitet. Der Kinderbuchverlag Berlin brachte in seiner Regenbogenreihe das Buch „Schlaraffenland für Tiere“ heraus. Die „Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus“ war angesagt. 1978 wurden erstmals Volkswagen aus dem Westen importiert, insgesamt 10.000 VW Golf 1. Dazu kamen Volvos für die höheren Funktionäre. Die Devisen dafür wurden unter anderem in Thüringen erwirtschaftet. Pünktlich zum 1. Mai 1978 begann eine Schweinefabrik mit 185.000 Tieren bei Neustadt/Orla mit ihrer Produktion für den Fleischexport zu den Brüdern und Schwestern hinter der Mauer. Die täglichen 3.100 Kubikmeter Gülle mussten im Lande bleiben. Sie wurden in 16 Teiche gespült, für die man 130 ha Wald gerodet hatte. Die Umweltauflagen heute machen die Schweine nicht glücklicher... „ Weihnachtsbraten sind Traditionspflege und zum Advent gehört die alte Kindermordgeschichte. Aus aktuellem Anlass fragen die Massenmedien, ob „brutale Ferkeltötungen“ (die in SchweineFabriken üblich sein sollen) normal sind. Wenn wirklich in der Ferkelfabrik am Tollensetal „überflüssige Ferkel„ entsorgt werden...
dann bleibt diesen das normale Leben mit 2,47 Würfen pro Jahr im engen Kastenstand erspart.
Auch Tierschutz kann sehr verschieden praktiziert werden."
Der Ausstieg aus der illegalen Kastenstand-Haltung in Deutschland dauert einfach zu lange. Die Kommentare zu unserer Petition zeigen, warum 87% das Verbot der körperengen Metallkäfige fordern:
"Diese Art von Landwirtschaft und derenTierhaltung stellt ein ethisches Totalversagen dar. Ein angeblich "zivilisiertes" Land! Schrecklich was hier abgeht und geduldet wird. Ein Armutszeugnis. Schluß damit und zwar sofort."
"Schluss mit der Massentierhaltung sofort!!!!
Lasst endlich den Tieren den Freiraum den sie brauchen!!!!"
Aber warum passiert das denn nicht?
Selbst nach der Brandkatastrophe mit ca. 50.000 verendeten Schweinen sollen Milliarden zusätzliche Euro in agrarindustrielle Stallbauten gesteckt werden, statt den sofortigen Ausstieg aus der brandgefährlichen Sauenhaltung zu fördern.
Könnte das vielleicht auch daran liegen, dass letztendlich nicht der Ertrag für den zur Massentierhaltung gezwungen Landwirt, sondern der Profit für die flankierenden Maßnahmen des Schweinesystems entscheidend sind?
Seit Jahren haben die Sauenhalter mit steigenden Kosten für Tierarzt und Medikamente zu kämpfen. Eine neue Studie hat das Impfverhalten hiesiger Schweinehalter untersucht.
Das Ergebnis:
Deutschland ist ungeschlagener Impfweltmeister!
Also, damit man endlich wieder sagen kann: "Es war einmal..."
teilt und unterstützt bitte weiter diese Petition.
Ein großes DANKE an alle 61.515 Unterstützer***...innen
Wir sind mit unserer Forderung Ausstieg: Sofort! nicht allein.
Das Bündnis "Wir haben es satt!" forderte vor dem Bundestag
mit 50 Tonnen Stroh: "AGRARWENDE JETZT"
Kein Schwein soll mehr lebenslänglich an der Nadel hängen.