Nie wieder Plastik-Verpackungsmüll - wir fordern den vollständigen Umstieg auf Mehrweg

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Mit mehr als 3.000.000.000 KG Plastik pro Jahr allein in Deutschland  sind Einwegverpackungen eine der größten Belastungen dieses Planeten. Wir haben den Masterplan für das Deutschland-, Europa- oder weltweite Ende des Verpackungsmülls entworfen. Dazu haben wir im Kern nur zwei Forderungen:

  1. Wir fordern das konsequente Ende aller Einweg-Verpackungen in Europa bis 2025.
  2. Wir fordern ein System aus pfandgeführten, zirkulierenden Mehrwegverpackungen zu erstellen, die wir Kanban nennen.

Bitte hilf uns, das Ruder herumzureißen und auf Kurs Zukunft zu gehen. Wir haben lange über den Prozess nachgedacht, den wir gesellschaftlich etablieren müssen und ihn detailliert beschrieben. In dem Video verdeutlichen wir, wie es funktioniert.

Schluss mit illegalen Mülldeponien, Schluss mit der Müllverbrennung. Schluss mit den wachsenden Müllbergen und dem unendlichen Ressourcenverbrauch. Schluss mit dem Müll auf unseren Straßen und in unserer Natur.

Mit Deiner Hilfe können wir jetzt eine konsequente und endgültige Lösung der Verpackungsproblematik sicherstellen.

Herzlichst, Dein Stephan                                                                                     

In einem kurzen Ausschnitt aus unserem Konzeptpapier können wir erläutern, wie die Mehrwegverpackungen, genannt Kanban, beschaffen sein müssen: 

  1. Langlebigkeit: Der Kanban muss viele Transportzyklen physisch aushalten können und wiederholt einsetzbar sein.
  2. Rohstofflich verwertbar: Der Kanban muss nach dem Ende seiner physischen Intaktheit rohstofflich zu 100% verwertbar sein. Dieser Rohstoff geht wieder zurück an einen Kanban-Hersteller, um erneut einen Kanban zu formen.
  3. Materiell identifizierbar: Jeder Kanban trägt eine maschinenlesbare Identifizierung, die einen eindeutigen Rückschluss auf das für seine Herstellung verwendete Material gibt.
  4. Standardisiert: Der Kanban muss standardisiert produziert werden, damit er in großer Menge kostengünstig hergestellt werden kann. Die Variantenanzahl an Kanbantypen ist stark zu begrenzen (max. 50), damit durch keine herstellerindividuelle Form- und Materialwahl die Möglichkeit einer automatisierten Verarbeitung eingeschränkt wird. Das große Problem der Einwegverpackungen, nicht trennbar zu sein, tritt im Kanban-System nicht auf. Die Wiederverwendung kann in unmittelbarer Nähe nach dem Gebrauch stattfinden, auch durch andere Hersteller, die denselben Kanbantypen verwenden. Auf diese Art wird Energieaufwand für die Logistik, Zeit, Kosten und letztlich CO2 erspart.
  5. Nicht-Pfandfreiheit: Jedem Kanban muss bei Besitzerwechsel ein Pfand entgegenstehen, so dass ein hinreichender monetärer Druck entsteht, das Pfand wieder auszulösen und den Kanban zurück zu führen.
  6. Stapelbar: Jeder Kanban muss eine optimale Raumausnutzung ermöglichen und stapelbar sein. Es muss ein „Behälter im Behälter“ Konzept entwickelt werden, so dass äußerer Verpackungshülle und innerer Warenverpackung Rechnung getragen werden kann, um die Bündelung, z.B. für den Versand vom Kanban-Produzenten an den Vertrieb, zu ermöglichen.
  7. Automatisch bearbeitbar: Die Kanban müssen in Anlagen ihrer Form nach identifiziert, gereinigt und gestapelt werden können.
  8. Frei von Einmalverpackungen: Es ist nicht zulässig, um den Kanban weitere Einmalverpackungen (z.B. Folien) zu legen oder Innenverpackungen zu erzeugen, die nur einmaligen Charakter haben. Umfassende und enthaltene Verpackungen müssen ebenso den vorliegenden Kanban-Bedingungen entsprechen.

Wir wissen jetzt – wir können die unendliche Plastikflut und den Ressourcenverbrauch stoppen. Gemeinsam, mit Dir.